Diese Dokumentation beleuchtet den tiefgreifenden Wandel einer zunehmend digitalisierten Welt, in der proprietäre Software und restriktive Patente die Unabhängigkeit des Einzelnen massiv einschränken. Am Beispiel von Landwirten in Nebraska, die ihre hochtechnisierten Traktoren nicht mehr selbst reparieren dürfen, sowie herzkranken Patienten, die keinen Einblick in die Quellcodes ihrer eigenen Defibrillatoren erhalten, offenbaren sich die Schattenseiten des modernen Wissenskapitalismus.
Parallel dazu zeigt die Dokumentation den globalen Widerstand von Aktivisten und Hackern rund um die Free-Software-Bewegung, die sich für den freien Zugang zu Programmcodes und lebenswichtigen Technologien einsetzen. Die Reise führt von den biozentrischen Laboren im Silicon Valley, wo an Open-Source-Insulin gearbeitet wird, bis nach Indien, wo die ländliche Bevölkerung gegen die Privatisierung von Saatgut durch Großkonzerne kämpft. Letztlich plädiert diese Dokumentation für eine Kultur des Teilens und die Rückgewinnung digitaler sowie analoger Gemeingüter als essenzielle Werkzeuge gegen die Monopolstellung multinationaler Konzerne.
