Die Energiewende macht Profiteure reich – und sichert Diebesbanden ein beachtliches Einkommen. Für Kupferdiebe sind Solarparks praktisch ein rund um die Uhr zugänglicher Selbstbedienungsladen. Immer wieder sorgen Diebstähle von Kupferkabeln für Schlagzeilen.
Kupfer ist teuer und der Bedarf im Zuge der allgegenwärtigen Elektrifizierung immens: Für Diebe ist das Metall entsprechend attraktiv – und das Angebot groß. Darunter leidet unter anderem die Deutsche Bahn, der durch Diebstähle jährlich Schäden in Millionenhöhe entstehen. Doch im Zuge der Energiewende wird das „Angebot“ für Kriminelle stetig erweitert: auch und gerade durch Solarparks.
Jüngstes Beispiel: In Königsbrück im Landkreis Bautzen haben Diebe kürzlich stolze 42 Kilometer Kupferkabel gestohlen. Der Wert wird auf gut 50.000 Euro geschätzt, doch der Schaden wird höher liegen, denn ohne die Kabel können die Solarfelder nicht benutzt werden.
Im Mai wurde Kupfer im Wert von insgesamt mehreren hunderttausend Euro aus zwei Solarparks im Landkreis Würzburg geklaut. Es stand im Raum, dass beide Diebeszüge miteinander in Zusammenhang standen.
Fette Beute machten auch Täter in Ascheberg (Münsterland), wo im Februar 92 Kilometer Kabel aus einem Solartechnikpark gestohlen wurden. Es sollte sich um eine professionell geplante Tat mit mehreren Fahrzeugen handeln.
In Kirchardt im Kreis Heilbronn hatten Diebe im Dezember letzten Jahres ebenfalls gleich in zwei Solarparks Erfolg: Zunächst stellte ein Solarpark fest, dass vier Kilometer Kupferkabel geklaut wurden. Die Täter hatten sich nachts bedient, als die Anlage nicht unter Strom stand. Nach der Entdeckung wandten sich die Betreiber an einen benachbarten Solarpark: Auch dort wurde daraufhin ein fehlender Kabelstrang festgestellt.
Dass das Geschäft mit den Kabeln brummt, zeigten auch Fälle aus Niederraden und Weidingen im Eifelkreis Bitburg-Prüm: In der Nacht auf den 10. November und in der Nacht auf den 12. November wurden massenhaft Kupferkabel aus zwei Solarparks entwendet. Die Beute wurde anscheinend mit Transportern weggeschafft; die Polizei vermutete, dass dass die Tat von einer unbekannten, überörtlich agierenden Einbrecherbande verübt wurde. Der Sachschaden wurde auf 231.000 Euro geschätzt – dazu kamen aber noch Schäden durch den Nutzungsausfall bis zur Instandsetzung der Anlagen.
Der Polizei Mittelfranken gelang Anfang des Jahres immerhin ein Ermittlungserfolg: Sie konnte eine rumänische Diebsbande dingfest machen. Die Bande soll allein im Zeitraum von November 2025 bis Januar 2026 nach damaligem Ermittlungsstand mindestens acht Einbrüche in Solarparks verübt und einen Schaden im hohen sechsstelligen Betrag angerichtet haben. Sechs Rumänen im Alter zwischen 23 und 37 Jahren konnten festgenommen werden. Sie könnten hinter noch weiteren Einbrüchen in Solarparks in Franken und auch in anderen Teilen Deutschlands stecken.
Dass Kriminelle sich organisieren, um gezielt und an vielen Orten zuschlagen zu können, überrascht nicht. Die Energiewende wird so nicht nur für die grüne Lobby zum einträglichen Geschäft…
Die Energiewende macht Profiteure reich – und sichert Diebesbanden ein beachtliches Einkommen. Für Kupferdiebe sind Solarparks praktisch ein rund um die Uhr zugänglicher Selbstbedienungsladen. Immer wieder sorgen Diebstähle von Kupferkabeln für Schlagzeilen.
Kupfer ist teuer und der Bedarf im Zuge der allgegenwärtigen Elektrifizierung immens: Für Diebe ist das Metall entsprechend attraktiv – und das Angebot groß. Darunter leidet unter anderem die Deutsche Bahn, der durch Diebstähle jährlich Schäden in Millionenhöhe entstehen. Doch im Zuge der Energiewende wird das „Angebot“ für Kriminelle stetig erweitert: auch und gerade durch Solarparks.
Jüngstes Beispiel: In Königsbrück im Landkreis Bautzen haben Diebe kürzlich stolze 42 Kilometer Kupferkabel gestohlen. Der Wert wird auf gut 50.000 Euro geschätzt, doch der Schaden wird höher liegen, denn ohne die Kabel können die Solarfelder nicht benutzt werden.
Im Mai wurde Kupfer im Wert von insgesamt mehreren hunderttausend Euro aus zwei Solarparks im Landkreis Würzburg geklaut. Es stand im Raum, dass beide Diebeszüge miteinander in Zusammenhang standen.
Fette Beute machten auch Täter in Ascheberg (Münsterland), wo im Februar 92 Kilometer Kabel aus einem Solartechnikpark gestohlen wurden. Es sollte sich um eine professionell geplante Tat mit mehreren Fahrzeugen handeln.
In Kirchardt im Kreis Heilbronn hatten Diebe im Dezember letzten Jahres ebenfalls gleich in zwei Solarparks Erfolg: Zunächst stellte ein Solarpark fest, dass vier Kilometer Kupferkabel geklaut wurden. Die Täter hatten sich nachts bedient, als die Anlage nicht unter Strom stand. Nach der Entdeckung wandten sich die Betreiber an einen benachbarten Solarpark: Auch dort wurde daraufhin ein fehlender Kabelstrang festgestellt.
Dass das Geschäft mit den Kabeln brummt, zeigten auch Fälle aus Niederraden und Weidingen im Eifelkreis Bitburg-Prüm: In der Nacht auf den 10. November und in der Nacht auf den 12. November wurden massenhaft Kupferkabel aus zwei Solarparks entwendet. Die Beute wurde anscheinend mit Transportern weggeschafft; die Polizei vermutete, dass dass die Tat von einer unbekannten, überörtlich agierenden Einbrecherbande verübt wurde. Der Sachschaden wurde auf 231.000 Euro geschätzt – dazu kamen aber noch Schäden durch den Nutzungsausfall bis zur Instandsetzung der Anlagen.
Der Polizei Mittelfranken gelang Anfang des Jahres immerhin ein Ermittlungserfolg: Sie konnte eine rumänische Diebsbande dingfest machen. Die Bande soll allein im Zeitraum von November 2025 bis Januar 2026 nach damaligem Ermittlungsstand mindestens acht Einbrüche in Solarparks verübt und einen Schaden im hohen sechsstelligen Betrag angerichtet haben. Sechs Rumänen im Alter zwischen 23 und 37 Jahren konnten festgenommen werden. Sie könnten hinter noch weiteren Einbrüchen in Solarparks in Franken und auch in anderen Teilen Deutschlands stecken.
Dass Kriminelle sich organisieren, um gezielt und an vielen Orten zuschlagen zu können, überrascht nicht. Die Energiewende wird so nicht nur für die grüne Lobby zum einträglichen Geschäft…
Kilometerweise Kupferkabel gestohlen: Solarparks machen Diebesbanden reich
