22. Juni 2026

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Normal vs. woke: Politische Zwischenbemerkungen zur Fußball-WM 2026

 

Für ein echtes Spektakel sorgt die laufende Fußball-WM in Kanada, den USA und Mexiko. Und sie ist auch ein Spiegelbild der Gesellschaft. Das betrifft die Umvolkung in den westeuropäischen Ländern, die Wokeness der Eliten und den Iran-Konflikt.

Ein Kommentar von Eric Angerer

Fußball ist in vielen Ländern ein wichtiges Element der Massenkultur. Als solches ist er seit Jahrzehnten ein umkämpftes Feld zwischen den woken Eliten, die alle Lebensbereiche kontrollieren wollen, und dem Volk. Gerade unter Fußballfans dominieren die „normalen Leute“ (also nicht grüne Akademiker mit ihren abgehobenen Ideologien) und Einheimische.

Diese Auseinandersetzung findet ständig statt. Ein Beispiel dafür ist, wenn der DFB den Verein Bayer Leverkusen dafür bestraft, dass seine Fans ein Spruchband aufgezogen hatten, auf dem stand, dass es „nur zwei Geschlechter“ gibt.

Oder wenn in Österreich der Rapid-Spieler Guido Burgstaller von der Bundesliga bestraft wurde, weil er an einem Schmähgesang gegen den Stadtrivalen beteiligt war, der von den linksliberalen Medien als homophob gelesen wurde.

Auf europäischer Ebene sieht es ähnlich aus. Die UEFA, der europäische Fußballverband, brummte Roter Stern Belgrad eine Strafe auf, weil die Fans ein Banner mit einer orthodoxen Ikone und dem Slogan „Möge unser Glaube zum Sieg führen“ und eines mit „F*ck UEFA“ gehisst hatten.

Das gilt im woken Regime natürlich nicht für alle gleich. Der deutsche Teamspieler Antonio Rüdiger, bekennender Islambefolger, ging straffrei aus, nachdem er bei einem offiziellen UEFA-Fotoshooting vor der EM mit dem Tauhid-Finger, einem üblichen Erkennungszeichen der Islamisten, unter anderem der Mörderbanden des IS, posiert hatte.

Wokeness bei der WM 2026

Bei der aktuellen WM hält sich die FIFA, der internationale Fußballverband, mit aufdringlicher Transgender-Wokeness vergleichsweise zurück. Das ist wohl auf den Einfluss der Trump-Regierung zurückzuführen.

Ganz lassen kann es die FIFA freilich auch nicht. Für den Standort Seattle, eine Hochburg der kulturlinken Szene der USA, ist ein „Pride-Match“ geplant. Und die Sache geriet amüsant, denn das Los fiel auf die Begegnung zwischen dem Iran, wo auf Homosexualität die Todesstrafe steht, und Ägypten, wo Schwule ebenfalls verfolgt werden.

Beide Länder protestierten dagegen, dass ihr Spiel in Regenbogenfarben getaucht wird. Viele woke Kommentatoren eierten herum und fragten, ob das eine richtige Entscheidung gewesen sei oder man nicht besser ein anderes Spiel ausgewählt hätte. Immer lustig, wenn der Transgender-Kult in den Köpfen der woken Ideologen mit ihrer Anbiederung an den Islam aneinandergerät.

Rund um die Iran-Spiele

Die FIFA verbot bei den Spielen des Iran die historische Flagge mit dem Löwen und der Sonne, da sie diese als politische Botschaft einstuft. Ein Eilantrag gegen dieses Verbot wurde abgelehnt. Dennoch protestierten zahlreiche Exil-Iraner in den USA, indem sie diese historische Fahne (die bis zur „Islamischen Revolution“ 1979 galt) im Stadion zeigten oder entsprechende T-Shirts trugen.

Das führte auf den Rängen zu wiederholten aggressiven verbalen Auseinandersetzungen mit Anhängern des Mullah-Regimes. Das iranische Team muss natürlich unter der Fahne der Islamisten spielen. Nach den Spielen kam es allerdings zu emotionalen Szenen, in denen die Spieler Kontakt mit den Regime-Gegnern suchten und mit ihnen feierten.

Vor dem Stadion gab es eine Demo gegen die Mullahs. Insgesamt kann man dem iranischen Team wohl kaum Erfolg wünschen, da es eben den islamistischen Terrorstaat repräsentiert. Allerdings zeigen die beschriebenen Szenen, dass es sogar hier noch andere Aspekte gibt.

Umgevolkte Nationalteams

Wenn man die Mannschaften vieler westeuropäischer Staaten ansieht, so sind sie ein Ausdruck davon, wie weit die Ersetzungsmigration in dieser Generation bereits fortgeschritten ist. Die Nationalteams Frankreichs und der Schweiz bestehen bereits in ihrer großen Mehrheit aus Migranten oder ihren Nachfahren, viele aus mohammedanischen Ländern.

In Deutschland, den Niederlanden und Belgien hat etwa die Hälfte der Spieler „Migrationshintergrund“. In Österreich und Schweden sind noch die allermeisten Kicker der Nationalmannschaft indigener Herkunft.

Die familiäre Herkunft sagt freilich noch nicht unbedingt etwas über ihre Haltung zum Land und zur Islamisierung aus. Jemand wie der Ex-Teamspieler Mesut Özil ist zwar in Deutschland geboren, zeigte mit seiner Propaganda für Recep Erdoğan aber klar, wo er zugehörig ist. Auch für Antonio Rüdiger dürfte die islamische Identität im Vordergrund stehen. Und die albanischstämmigen Spieler der Schweiz sind immer wieder mit der Geste des albanischen Adlers aufgefallen und haben damit gezeigt, welchem Land ihr Herz gehört.

Auf der anderen Seite dürften die serbischstämmigen Spieler Österreichs, Marko Arnautovic und Saša Kalajdžić, keine Fans der Islamisierung sein. Auch der gläubige Christ David Alaba ist sicherlich ein österreichischer Patriot. Und der neue Star des deutschen Teams, Deniz Undav, gehört zur Religionsgemeinschaft der Jesiden, die von Islamisten in Syrien und dem Irak zuletzt brutalst verfolgt wurde. Er hat sicherlich ein klareres Verständnis vom aggressiven Islam als die meisten seiner indigenen Teamkollegen.

Gegenbeispiel Tschechien

Mit solchen Fragen muss man sich bezüglich des tschechischen Nationalteams nicht herumschlagen. In Tschechien gab und gibt es kaum eine kulturfremde Zuwanderung. Und das drückt sich auch in der Fußball-Nationalmannschaft aus.

Der tschechische Kader für die WM 2026 besteht ausschließlich aus weißen Tschechen ohne Migrationshintergrund. Das Team ist so weiß, dass sich in Anetta Kahane, der ehemaligen Stasi-Mitarbeiterin und langjährigen Chefin der Amadeu-Antonio-Stiftung, der schon die östlichen Bundesländer Deutschlands zu weiß sind, und ihren Gesinnungsfreunden Panik breitmachen könnte.

Böse Zungen sagen mit Blick auf die tschechischen Teamspieler Patrik Schick, Pavel Šulc (Schulz), Patrik Hellebrand, Ondrej Lingr (Linger) und Jan Kliment, dass in der Nationalmannschaft Tschechiens bald mehr Akteure mit deutschen Namen antreten werden als im Team der Bundesrepublik Buntland.

 

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