Von wegen Hitze-Hölle! Eine gigantische neue Daten-Auswertung belegt, was nicht ins Konzept der Klimafanatiker passt: Nicht die warmen Sommer sind die große Gefahr für unser Leben, sondern die kalten Jahreszeiten.
Ginge es nach den Klimafanatikern, würden höhere Temperaturen in den gemäßigten Breiten geradezu ein Massaker unter den dort lebenden Menschen anrichten. Jeden Sommer wird im Fernsehen und von der Politik dieselbe Hysterie verbreitet: Hitzewarnungen, Klima-Panik, Forderungen nach neuen Verboten und Hitzeschutzplänen. Doch eine neue, umfassende Mega-Studie mit dem Titel „Cardiovascular disease mortality attributable to monthly non-optimal temperature in the united states: a county-level analysis„, die kürzlich auf der Jahreskonferenz des American College of Cardiology in New Orleans (ACC.26) vorgestellt wurde, reißt dieses Narrativ ein.
Die nackten Zahlen aus den USA sind Gläubige des politischen Klimanarrativs ein Faktenschock. So analysierten die Forscher über zwei Jahrzehnte hinweg die Daten von 819 Orten, die 80 Prozent der US-Bevölkerung abdecken. Dabei stellten sie fest, dass Kälte für erschreckende 40.000 zusätzliche Herz-bezogene Todesfälle verantwortlich ist, während Hitze gerade einmal für rund 2.000 solcher Fälle verantwortlich zeichnet. Das bedeutet: Kälte ist 20 Mal tödlicher als Hitze. Während eine Hitzewelle meist nur wenige Tage andauert und dann von den Medien wochenlang ausgeschlachtet wird, zieht sich die sogenannte „moderate Kälte“ oft über Monate hin – und zerstört dabei unseren Körper schleichend. Laut den Medizinern liegt die absolute Wohlfühl- und Sicherheitstemperatur für unser Herz bei etwa 23 Grad Celsius. Fällt das Thermometer darunter, schnellt das Sterberisiko massiv nach oben.
Die Erklärung der Mediziner (u.a. der renommierten Icahn School of Medicine at Mt. Sinai in New York) ist logisch und medizinisch belegt: Kälte lässt die Blutgefäße verengen (Vasokonstriktion) und befeuert Entzündungen im Körper. Die Folge sind Herzinfarkte, Schlaganfälle und Herzkrankheiten. Besonders ältere Menschen und Patienten mit Bluthochdruck, Diabetes oder Nierenerkrankungen geraten in der Kälte in akute Lebensgefahr. „Wir konzentrieren uns meist auf die hitzebedingten Auswirkungen des Klimawandels, aber das Klima umfasst auch extreme Kälte“, erklärt der Hauptautor der Studie, Dr. Pedro Rafael Vieira De Oliveira Salerno.
Ähnliche Zahlen liegen auch Dank global, in verschiedenen Ländern durchgeführten Studien vor. Eine gigantische, im renommierten Medizin-Journal The Lancet veröffentlichte Studie eines internationalen Forscherteams um Dr. Antonio Gasparrini (Titel: „Mortality risk attributable to high and low ambient temperature: a multicountry observational study„) untersuchte über 74 Millionen Todesfälle in 13 Ländern.
Weltweit gehen demnach jährlich etwa 5 Millionen Todesfälle auf „nicht-optimale“ Temperaturen zurück. Davon werden mehr als 4,5 Millionen durch Kälte verursacht. Zum Vergleich: Hitze macht hier global nur einen Bruchteil (0,42 Prozent aller Todesfälle) aus, Kälte hingegen ganze 7,29 Prozent. Zudem zeigt eine schwedische Studie („Short-Term Effects of Lower Air Temperature and Cold Spells on Myocardial Infarction Hospitalizations in Sweden„, veröffentlicht im renommierten Journal JACC) mit 120.000 Fällen, dass das Risiko für Herzinfarkte oft erst 2 bis 6 Tage nach einem Kälteeinbruch in die Höhe schnellt. Das Paradoxe daran: Es sind gar nicht die extremen Kälteeinbrüche, die die meisten Opfer fordern, sondern die normalen, moderat kalten Tage, die den menschlichen Kreislauf dauerhaft belasten.
Das heißt aber auch, dass selbst wenn die Durchschnittstemperaturen in den kommenden Jahrzehnten auf globaler Ebene ansteigen (üblicherweise tun sie dies in den gemäßigten Breiten stärker als in den Tropen) sollten, wären die gesundheitlichen Auswirkungen im Schnitt eher positiv. Die Zahl der Kälte-Toten würde stärker sinken als jene der Hitze-Toten. Angesichts dessen, dass in etwa gleich viele Menschen in den kühleren gemäßigten, sowie den wärmeren subtropischen/tropischen Zonen der Welt leben, darf man davon ausgehen, dass die Zahl der temperaturbedingten Todesfälle sinken wird.
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