Die Geburtenzahl im Jahr 2025 ist auf den niedrigsten Stand seit 1946 gefallen. Bei den Öffentlich-Rechtlichen erklärt man das mit „Zukunftsangst“. Doch Krisen gab es schon immer – und Befragungen zeigen, dass Kinderwünsche bei Paaren nicht nachgelassen haben. Der Einbruch der Geburtenrate steht allerdings in direktem zeitlichen Zusammenhang mit der Empfehlung zur Schwangerenimpfung im Herbst 2021, wie auch ein Mediziner aus Niedersachsen anmahnt. Er geht von erheblichen Nebenwirkungen der modRNA-Substanzen in Bezug auf die Fortpflanzung aus.
Der folgende Artikel ist eine Übernahme einer Multipolar-Meldung:
Berlin / Wiesbaden / Regensburg. (multipolar) Mit rund 654.000 Neugeborenen ist die Geburtenzahl im Jahr 2025 laut Statistischem Bundesamt auf den niedrigsten Stand seit 1946 gefallen. Trotz eines deutlichen Bevölkerungszuwachses stellt dies das größte Geburtendefizit in der Nachkriegszeit dar. Der jährliche Sterbeüberschuss in Deutschland stieg damit erneut auf Rekordhöhe. Die Zahl der Geburten sinkt bereits im vierten Jahr hintereinander. 2021 waren noch mehr als 795.000 Kinder in Deutschland geboren worden. Als Hauptursache für den erneuten Rückgang nennt das Statistische Bundesamt, den Eintritt geburtenschwacher 1990er-Jahrgänge ins Elternalter.
Der Zukunftsforscher Ulrich Reinhardt führt die sinkende Geburtenzahl laut MDR auf „Zukunftsängste“ zurück. Der Soziologe Tilmann Knittel erklärte in einem SWR-Interview. Kinder seien immer weniger selbstverständlich. Wie der Berliner Soziologe Martin Bujard im Deutschlandfunk erläuterte, sei der Geburtenrückgang um 3,4 Prozent von 2024 auf 2025 allein nicht dramatisch, sondern vielmehr die dauerhaft niedrige Rate von etwa 1,3 Kindern pro Frau.
Christof Kuhbandner, Leiter des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie an der Universität Regensburg, kritisiert: „Diese Art der Darstellung verschleiert die dramatische Entwicklung, die seit 2022 zu beobachten ist.“ Er plädiert für eine Betrachtung der Zahlen auf Basis der Jahre von 2017 bis 2020: „Hier war die Geburtenzahl relativ stabil und lag im Schnitt bei etwa 780.000 Geburten“, erläutert er auf Anfrage von Multipolar. Nimmt man diese Zahl als Referenz für einen Vergleich, was in den Folgejahren passiert ist, ergibt sich laut Kuhbandner eine Zunahme der Geburten 2021 um 1,9 Prozent und danach ein immer drastischerer Rückgang um 5,4 Prozent 2022, 11,3 Prozent 2023 und 13,3 Prozent 2024. Im Jahr 2025 brach die Geburtenzahl mit Blick auf die Zahlen im Zeitraum zwischen 2017 und 2020 um 16,2 Prozent ein.
Nicht einleuchtend ist für Kuhbandner die Vermutung, dass Paare aufgrund multipler Krisen keine Kinder haben möchten. Eine von Martin Bujard veröffentlichte Analyse der repräsentativen Befragungen des familiendemografischen Panels FReDA zeige, dass die Kinderwünsche von Paaren zwischen 2021 und 2024 konstant geblieben sind. „Was gesunken ist, ist zwar die Intention, in den nächsten drei Jahren ein Kind zu bekommen, aber der Rückgang betrug nur um die drei Prozent, ein Rückgang, der weit unter der Größenordnung des beobachteten Geburtenrückgangs liegt“, betont Kuhbandner gegenüber Multipolar.
Im Übrigen zeige sich auch bei künstlichen Befruchtungen seit Anfang 2022 ein Einbruch: „Laut den Daten des Deutschen In-Vitro-Fertilisation-Registers, welches die Ergebnisse praktisch aller künstlichen Befruchtungen umfasst, ist die Anzahl der Versuche, mittels künstlicher Befruchtung Nachwuchs zu bekommen, nicht gesunken.“ Trotzdem sei auch dort die Anzahl der geborenen Kinder seit Beginn 2022 deutlich zurückgegangen.
Neben Österreich, Italien und Schweden ist die Geburtenrate auch in Frankreich eingebrochen. Bereits 2023 wurden dort so wenige Kinder geboren wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht. Laut ZDF sind inzwischen über drei Millionen Menschen in Frankreich von Unfruchtbarkeit betroffen. In einer Studie hatten dänische, schwedische und tschechische Forscher einen Zusammenhang zwischen Corona-Impfungen und niedrigen Geburtenraten in europäischen Ländern festgestellt. Im Untersuchungszeitraum waren die Geburtenraten von Frauen, die vor der Empfängnis gegen Covid-19 geimpft wurden, ab Juni 2021 um den Faktor 1,5 geringer als bei ungeimpften Frauen. Darüber hinaus waren die Geburtenraten für die geimpfte Gruppe deutlich niedriger als aufgrund ihres Anteils an der Gesamtbevölkerung erwartet. Der Heilpraktiker Florian Schilling hatte im Juli 2023 darauf hingewiesen, dass Schwangere von den ursprünglichen Zulassungsstudien der Corona-Impfstoffe ausgenommen waren. Detaillierte Untersuchungen zur Wirkung der Impfung auf Plazenta, Embryo oder Fötus auf zellulärer Ebene seien ausgeblieben.
Der niedersächsische Kinderarzt Albrecht Jahn hatte im September 2024 erklärt, es bestehe ein erheblicher Verdacht, dass der Corona-Impfstoff die Plazentaschranke überwinde, wodurch das ungeborene Kind mitgeimpft würde. Auf eine aktuelle Anfrage von Multipolar bedauert Albrecht Jahn, dass bis heute über entscheidende Faktoren des immer drastischeren Geburtenrückgangs nicht diskutiert wird: „Der Einbruch der Geburtenzahl steht in zeitlichem Zusammenhang mit der Empfehlung zur Schwangerenimpfung im Herbst 2021.“ Nach seinen Recherchen haben modRNA-Substanzen gravierende Nebenwirkungen in Bezug auf die Fortpflanzung. Spermien könnten genetisch verändert und Eizellen zerstört werden, auch die Plazenta könne sich verändern. Wie bei Contergan sei modifizierte RNA „plazentagängig“. Corona-Spike-Proteine seien bei Untersuchungen bereits in der Plazenta und dem fötalem Kreislauf gefunden worden. Hebammen und Mediziner hatten die Behandlung von Schwangeren mit Corona-mRNA-Präparaten bereits mehrfach kritisiert.
„Zukunftsangst“? Geburtenrate in Deutschland sinkt auf niedrigsten Stand seit 1946
