EU-Parlament: eindringliche Warnung vor digitaler Identität – „Sie bringen sie durch die Hintertür“
Kritiker schlagen Alarm: Die digitale Identität sei keineswegs gestoppt, sondern werde in Europa und Großbritannien schrittweise und unauffällig aufgebaut.
Montgomery Toms im Europäischen Parlament erklärte, der Öffentlichkeit werde erzählt, die verpflichtende digitale ID sei gescheitert. In Wirklichkeit werde sie jedoch über neue Systeme und Gesetze indirekt eingeführt.
Als Beispiel nannte er das britische System „One Login“. Wer in Großbritannien ein Unternehmen führen wolle, müsse sich dort registrieren. Ohne dieses zentrale Login werde es künftig schwer oder unmöglich, wirtschaftlich tätig zu sein.
Auch im Bildungsbereich zeichne sich eine ähnliche Entwicklung ab. Neue Gesetzespläne könnten dazu führen, dass Kinder automatisch digitale Identifikationsnummern fürs Leben erhalten, etwa über bestehende NHS-Nummern.
Der Kritiker warnte, dass solche Systeme dem Staat eine bisher unbekannte Kontrolle ermöglichen könnten – besonders wenn sie mit bestehenden Überwachungsstrukturen und Datensammlungen kombiniert werden.
Die Erfahrungen aus der Pandemie hätten bereits gezeigt, wie schnell digitale Kontrollinstrumente wie Impf- oder Gesundheitspässe eingeführt werden können.
Sein Fazit: Die digitale Identität komme nicht offen und direkt – sondern schrittweise und über Umwege.
„Wenn eine Million Menschen dir sagt, du sollst Ja sagen, kannst du trotzdem Nein sagen“, sagte er und rief dazu auf, sich kritisch mit solchen Entwicklungen auseinanderzusetzen.
EU-Parlament: eindringliche Warnung vor digitaler Identität – „Sie bringen sie durch die Hintertür“