15. Januar 2026

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Wie die USA heimlich Gesundheit zur geopolitischen Waffe machen

 

„America First“ – Milliarden nach außen, Verantwortung nach nirgendwo

Wie die US-Gesundheitsstrategie Geld verteilt, aber Haftung verweigert**

Die „America First Global Health Strategy“ wird offiziell als sicherheitspolitische Vorsorge und humanitäres Engagement verkauft. Tatsächlich offenbart ein Blick auf die Zahlen eine andere Realität: Milliardenbeträge fließen ins Ausland, während im Inland hunderttausende Amerikaner mit gemeldeten Impfschäden ohne Anerkennung, Aufarbeitung oder Entschädigung bleiben.

James Roguski hat in seinem Artikel die zentrale Schieflage benannt. Doch erst die konkrete Auflistung der Geldflüsse macht deutlich, wie weit Anspruch und Wirklichkeit auseinanderliegen.

Die Geldströme: Wer wie viel von den USA erhält

Im Rahmen der „America First Global Health Strategy“ hat die US-Regierung bilaterale Gesundheitsabkommen mit zahlreichen afrikanischen Staaten abgeschlossen. Die Beträge stammen aus offiziellen Veröffentlichungen des US-Außenministeriums und umfassen mehrjährige Zusagen für Programme zu HIV/AIDS, Malaria, Tuberkulose, Impfungen, Krankheitsüberwachung und „Gesundheitssystem-Resilienz“.

Auswahl der größten Empfängerländer

Nigeria
Bis zu 2,1 Milliarden US-Dollar

Mosambik
Bis zu 1,8 Milliarden US-Dollar

Uganda
Bis zu 1,7 Milliarden US-Dollar

Kenia
Bis zu 1,6 Milliarden US-Dollar

Äthiopien
Mehrjährige Zusagen im hohen dreistelligen Millionenbereich

Tansania
Mehrjährige Zusagen im hohen dreistelligen Millionenbereich

Ruanda
Mehrjährige Zusagen im mittleren bis hohen dreistelligen Millionenbereich

Sambia
Mehrjährige Zusagen im dreistelligen Millionenbereich

Malawi
Mehrjährige Zusagen im dreistelligen Millionenbereich

Botswana
Mehrjährige Zusagen im zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Millionenbereich

Lesotho
Mehrjährige Zusagen im zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Millionenbereich

Eswatini
Mehrjährige Zusagen im zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Millionenbereich

Liberia
Mehrjährige Zusagen im zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Millionenbereich

Madagaskar
Mehrjährige Zusagen im zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Millionenbereich

Sierra Leone
Mehrjährige Zusagen im zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Millionenbereich

Elfenbeinküste
Mehrjährige Zusagen im dreistelligen Millionenbereich

Kamerun
Mehrjährige Zusagen im dreistelligen Millionenbereich

In Summe belaufen sich diese bilateralen Zusagen auf über zehn Milliarden US-Dollar – ohne Einrechnung zusätzlicher Mittel über multilaterale Kanäle oder internationale Organisationen.

Der Kontrast: Großzügigkeit nach außen, Kälte nach innen

Während diese Milliarden fließen, sieht die Lage im Inland grundlegend anders aus:

  • Millionen Meldungen zu unerwünschten Ereignissen nach COVID-19-Impfungen liegen in staatlichen Meldesystemen vor
  • Entschädigungsprogramme erkennen nur einen verschwindend geringen Bruchteil der Anträge an
  • Es gibt keine systematische, unabhängige Langzeitaufarbeitung der gemeldeten Schäden
  • Betroffene tragen medizinische, finanzielle und soziale Folgen weitgehend allein

Der Staat hat die Impfkampagnen aktiv beworben, teils indirekt erzwungen und als „sicher und wirksam“ deklariert. Doch im Moment möglicher Schäden zieht er sich aus der Verantwortung zurück.

Globale Gesundheit als Machtinstrument

Die Auslandsgelder sind nicht neutral. Sie dienen:

  • dem Aufbau von Überwachungs- und Meldesystemen
  • der Standardisierung medizinischer Maßnahmen
  • der politischen Einflussnahme über Finanzierungsabhängigkeiten
  • der langfristigen Markterschließung für Pharma- und Technologiekonzerne

Gesundheit wird so zu einem geopolitischen Steuerungsinstrument, während demokratische Kontrolle und nationale Haftung ausgehöhlt werden.

Das strukturelle Problem

Die neue Ordnung folgt einem klaren Muster:

  • Entscheidungen werden international vorbereitet
  • Standards werden global gesetzt
  • nationale Regierungen setzen sie um
  • Bürger tragen Risiken
  • Haftung existiert praktisch nicht

Die „America First Global Health Strategy“ steht damit exemplarisch für eine Politik, die Macht globalisiert, aber Verantwortung entkoppelt.

Fazit

James Roguski hat recht: Diese Strategie ist kein „America First“.
Sie ist eine Umverteilung von Geld, Risiko und Verantwortung, bei der amerikanische Steuerzahler zahlen, internationale Programme profitieren – und Betroffene im eigenen Land ignoriert werden.

Solange Milliarden ins Ausland fließen, während im Inland weder Aufklärung noch Entschädigung gewährleistet sind, bleibt jede moralische Rechtfertigung hohl.

Ein Staat, der globale Gesundheitsverantwortung beansprucht,
aber seine eigenen Bürger im Stich lässt,
hat das Prinzip öffentlicher Verantwortung verlasse

 

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