28. Mai 2026

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Solarparks zerstören langfristig wertvolle Ackerflächen

 

Haben Sie sich jemals gefragt, was mit den fruchtbaren Ackerböden geschieht, wenn diese über Jahrzehnte hinweg großflächig mit Solarparks zugepflastert werden? Nun, die Antwort darauf, wird Ihnen höchst wahrscheinlich nicht gefallen. Denn die Schäden sind nicht einfach so zu ignorieren.

In Deutschland und vielen anderen Staaten dieser Welt werden zusehends wertvolle, fruchtbare Ackerflächen mit Solarparks zugedeckt. Die Verpachtung solcher Flächen scheint für viele Grundeigentümer lukrativer zu sein als die Produktion von Lebensmitteln. Ganz abgesehen davon, dass dies die Lebensmittelsicherheit gefährdet, da weniger Nahrung produziert wird, gibt es auch massive Bedenken bezüglich der langfristigen Folgen einer permanenten Bedeckung dieser Flächen.

So warnen beispielsweise die Kartoffelbauern im US-Bundesstaat Michigan vor den Folgen der Schwermetallbelastung durch die Solarfarmen auf den Ackerböden. Insbesondere unterirdisch wachsende Knollenfrüchte wie Kartoffeln würden Fremdkörper wie Mikroplastik und Schwermetalle besonders leicht aufnehmen. Und an solchen mangelt es den Solarpanelen nicht. Wir sprechen hier unter anderem von Cadmium (bzw. Cadmiumtelurid), Blei, Aluminium, Kupfer und Mikroplastik. Ob da nun ein Hagelsturm oder ein Tornado durchpflügt, oder aber auch nur ein Herbstorkan – immer wieder kommt es auch zu großflächigen Schäden mit entsprechenden Bodenverseuchungen.

Wie umfangreich die Umweltschäden durch solche PV-Systeme sein können, wurde beispielsweise bereits im Jahr 2021 in einer im Fachjournal Science of The Total Environment unter dem Titel „Environmental impacts of solar photovoltaic systems: A critical review of recent progress and future Outlook“ veröffentlichten Studie erklärt. Die Studienautoren gingen dabei auf den kompletten Prozess – von der Produktion bis hin zur Verschrottung – ein. Dabei stellten sie fest, dass die Solarenergie schlussendlich keine wirklich „grüne“ Energie ist, weil der ganze Zyklus voller Verschmutzungen und Umweltbelastungen ist.

In den Vereinigten Staaten hat US-Präsident Trump deshalb mittlerweile ein Verbot des Baus von Wind- und Solarparks auf landwirtschaftlichem Grund erlassen. Dennoch gibt es bereits großflächige Anlagen quer durch das Land, die in den letzten Jahrzehnten hochgezogen wurden. Der Schaden ist also bereits gemacht. Denn auch wenn die Datenlage noch relativ dünn ist, zumal großflächige Solarparks erst seit etwa 15 bis 20 Jahren errichtet werden, gibt es durchaus einige Probleme, die selbst nach dem Rückbau bestehen bleiben.

So zeigen Untersuchungen, dass bei solchen Solarparks sowohl das Pflanzenwachstum als auch die mikrobielle Aktivität sinken, weil weniger Sonnenlicht und Niederschlag den Boden erreichen. Die schweren Maschinen für den Bauprozess sorgen zudem für eine Bodenverdichtung. Das Ergebnis sind eine niedrigere Bodenatmung und eine geringere Wurzeldichte. Je länger solche Solarparks stehen und je dichter die Panele gesetzt werden, desto umfangreicher sind auch die Auswirkungen auf die Bodengesundheit. Doch wie will man solche Flächen nach mehreren Jahrzehnten der Ausmergelung und Belastung mit Schwermetallen und Mikroplastik überhaupt wieder landwirtschaftlich nutzen?

 

Solarparks zerstören langfristig wertvolle Ackerflächen