1. April 2026

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Rätsel um die USS Ford: Vertuscht das Pentagon die wahren Schäden am Flugzeugträger?

 

Die USS Gerald R. Ford muss in Kroatien repariert werden. Als Ersatz ist die USS George H.W. Bush ins östliche Mittelmeer unterwegs. Es scheint, als ob die Schäden viel größer sind, als das Pentagon offiziell zugeben möchte.

Während das Weiße Haus offiziell Signale der Deeskalation im Iran-Konflikt aussendet, hat der Flugzeugträger USS George H.W. Bush am Dienstag seinen Heimathafen in Virginia verlassen, um einen massiven Flottenverband über den Atlantik zu führen. Doch der eigentliche Krimi spielt sich abseits der großen Kameras ab: Der hochmoderne Superträger USS Gerald R. Ford liegt schwer beschädigt in Kroatien. Die offizielle Erklärung des Pentagons zu den Ursachen wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet.

Die US Navy bestätigte das Auslaufen der Bush-Kampfgruppe aus der Naval Station Norfolk. Mit an Bord: das Carrier Air Wing 7 mit über 5.000 Seeleuten. Begleitet wird der Träger von den Zerstörern USS Ross, USS Donald Cook und USS Mason. Es ist eine wichtige Machtdemonstration gegenüber dem Iran zu einem kritischen Zeitpunkt.

Wohin die Reise genau geht, bleibt offiziell noch vage. Das reguläre Operationsgebiet der 6. US-Flotte umfasst das östliche Mittelmeer, doch ein Einsatz direkt in der Golfregion gilt als hochwahrscheinlich. Konteradmiral Alexis Walker, Kommandeur der Kampfgruppe, betonte, seine Truppe sei bereit, “den Willen der Nation auszuführen”.

Während die USS Abraham Lincoln aktuell Einsätze gegen den Iran durchführt, fällt ein anderes milliardenschweres Prunkstück der US-Marine überraschend aus. Die USS Gerald R. Ford musste den Hafen von Split in Kroatien anlaufen. Der Grund laut offiziellen Stellen: ein Feuer an Bord, das auch Verletzte forderte. Doch die Erklärungen aus Washington klingen zunehmend abenteuerlich. Die US Navy beeilt sich zu betonen, dass die “dringenden Reparaturen” angeblich keinerlei Auswirkungen auf die Kampfsysteme des Schiffes hätten. Bryan Clark, Senior Fellow am Hudson Institute, spekuliert gar, es handele sich wohl nur um Reparaturen an der “Wäscherei und den angrenzenden Schlafräumen, also Wäschereiausrüstung, Isolierung, Beleuchtung, innere Schotten usw.”

Ein simpler Brand im Waschsalon, der so verheerend ist, dass der modernste Flugzeugträger der Welt aus dem Einsatzgebiet abgezogen werden muss? Das Magazin Forbes berichtet, dass Heerscharen von Statikern, Schiffsarchitekten und anderen Fachexperten nach Griechenland und Kroatien eingeflogen wurden. Sogar zivile und militärische Bundesermittler sind vor Ort. Wozu braucht man Bundesermittler und Schiffsarchitekten für defekte Waschmaschinen? Hier drängt sich der Verdacht auf, dass die Öffentlichkeit nicht die ganze Wahrheit erfährt.

Bekanntlich hatte der Iran bereits behauptet, den Flugzeugträger angegriffen zu haben. Das Pentagon wies dies umgehend zurück und deklarierte den Vorfall als “Unfall” im Rahmen einer noch laufenden Untersuchung. Doch angesichts der massiven Schäden, die nun offenbar weitaus schlimmer sind als anfangs zugegeben, wachsen die Zweifel an der offiziellen Darstellung. Vertuscht die militärische Führung hier einen erfolgreichen Treffer, um eine unkontrollierbare Eskalation der Lage oder einen massiven Prestigeverlust zu vermeiden?

Die hastige Entsendung der USS George H.W. Bush sieht in diesem Licht weniger wie eine geplante Routinemaßnahme aus. Vielmehr, so scheint es, sind die Schäden an der USS Gerald R. Ford deutlich umfassender als man zugeben möchte, und die Reparaturen werden eine lange Zeit brauchen. Es scheint, als ob die “schwimmenden Festungen” doch nicht so uneinnehmbar sind, wie man stets behauptet hat. Doch welche Auswirkungen hat dies auf die Kriegsführung der Zukunft?

 

Rätsel um die USS Ford: Vertuscht das Pentagon die wahren Schäden am Flugzeugträger?