20. März 2026

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Preisschock von 557 Prozent: Das Kriegs-Metall, das uns direkt in die China-Falle treibt

 

Es ist härter als Stahl, unverzichtbar für unsere Sicherheit – und plötzlich fast unbezahlbar. Der Preis für das kritische Rüstungs-Metall Wolfram (Tungsten) ist um unfassbare 557 Prozent explodiert! Der Grund: Die Kriege in der Welt eskalieren, die Rüstungsindustrie läuft heiß, und China hält den Westen in einem gnadenlosen Würgegriff.

Wenn die Welt in Flammen steht, schlägt die Stunde der Rüstungsindustrie. Und an vorderster Front steht ein Metall, das die meisten Menschen gar nicht auf dem Schirm haben: Wolfram. Ob in panzerbrechender Munition, Raketenbauteilen, Kampfhubschraubern oder Granaten – ohne dieses extrem dichte und hitzebeständige Super-Metall geht militärisch absolut gar nichts.

Während der Konflikt im Nahen Osten – insbesondere die Spannungen mit dem Iran – eskaliert, schießt die militärische Nachfrage nach Wolfram allein in diesem Jahr um 12 Prozent in die Höhe. Die Folge: Ein enormer Preisschock, der die Preissteigerungen von Gold, Silber oder Öl völlig in den Schatten stellt. Ein Plus von 557 Prozent seit letztem Februar!

Doch das eigentliche Drama spielt sich hinter den Kulissen ab. Die Wolfram-Krise ist ein erschütterndes Lehrstück über die naive und fatale Rohstoff-Politik des Westens. Jahrelang haben die USA und Europa tatenlos zugesehen, wie Peking den globalen Markt systematisch monopolisiert hat. Die Zahlen des US Geological Survey sind ein sicherheitspolitischer Offenbarungseid: Von 85.000 Tonnen weltweit produziert China gigantische 67.000 Tonnen. Der nächste “Konkurrent” ist Vietnam mit mickrigen 3.000 Tonnen. Und die Supermacht USA? Produziert seit der Pleite der letzten Mine im Jahr 2015 exakt null Tonnen selbst!

Das kommunistische Regime in Peking nutzt diese Macht eiskalt als Waffe. Als Reaktion auf Handelsstreitigkeiten hat China den Export von Wolfram-Produkten massiv gedrosselt – die Lieferungen in den Westen brachen im letzten Jahr um dramatische 40 Prozent ein! Gleichzeitig sinkt die chinesische Fördermenge wegen schlechterer Erzqualitäten. Die perfide Strategie: Verknappung des Angebots bei gleichzeitig explodierender globaler Nachfrage.

Jetzt bricht im Westen Panik aus. Die Lagerbestände schmelzen in rasendem Tempo dahin. Verzweifelt versuchen die USA und ihre Verbündeten, neue Quellen zu erschließen, um sich aus der Abhängigkeit zu befreien. In Südkorea wurde nun hastig die alte Sandong-Mine reaktiviert – fast die Hälfte der dortigen Produktion geht direkt in die Munitionsfabriken nach Pennsylvania. Auch in Montana soll wieder gegraben werden. Doch es wird Jahre dauern, bis der Westen eigene, nennenswerte Fördermengen aufbaut. Jahre, die wir angesichts der aktuellen Bedrohungslage und der leeren Munitionsdepots einfach nicht haben.

 

Preisschock von 557 Prozent: Das Kriegs-Metall, das uns direkt in die China-Falle treibt