27. Februar 2026

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Mexikos Kartelle unter ukrainischer Flagge: Unsere Waffen im Narco-Krieg?

 

Am 22. Februar 2026 töteten mexikanische Sicherheitskräfte Nemesio Oseguera Cervantes, genannt „El Mencho“, den Kopf des mächtigsten Kartells CJNG (Cártel de Jalisco Nueva Generación) im Bundesstaat Jalisco. In der Folge brach die Hölle los. Brandstiftungen, Straßensperren, Angriffe auf Nationalgardisten in mindestens 20 Bundesstaaten. Denn das Kartell ist verdammt gut ausgerüstet, mit Maschinengewehren, Drohnen, Raketen und Panzerfahrzeugen. Fast wie eine von uns bezahlte Armee im Osten Europas.

Videos und Fotos, die seit Tagen durchs Netz gehen, zeigen die „Narco-Tanks“ der Kartelle mit auffälligen Streifen auf Türen und Flanken: gelb unten, blau oben. Solidaritätsgeplagte Europäer erkennen sofort die ukrainische Flagge. Ein Video zeigt die grauen, mit Maschinengewehren bestückten Pick-ups des CJNG oder der Salazar-Gruppe (Los Dragones). Schon früher kursierten Videos, die Panzerfahrzeuge der Kartelle unter ukrainischer Flagge zeigen.

Die mexikanischen Behörden und unabhängige Beobachter bestätigen die Existenz dieser Fahrzeuge in Sonora und Jalisco. Der Sicherheitsforscher Nathan Jones wies schon im September 2025 darauf hin, dass Kartell-Mitglieder gezielt die Internationale Legion in der Ukraine nutzen, um Drohnentechnik und moderne Kriegsführung zu lernen. Offenbar nehmen sie nicht nur ihr Wissen, sondern auch ihre Waffen mit nach Hause.

Die Ukraine ist seit 2022 das weltweite Labor für Drohnenkrieg, und wir, Europa und die USA, finanzieren es mit Milliarden unserer Steuergelder. Das Land ist schwer korrupt, Waffen und Wissen werden an jeden zahlenden Kunden verkauft. Als Folge besitzen Drogenkartelle heute offensichtlich militärische Drohnen, schwere Maschinengewehre, gepanzerte Fahrzeuge und tragbare Lenkraketen, die früher dem Militär vorbehalten waren. Und sie wissen, wie diese Waffen angewendet werden.

Es ist zu befürchten, dass der Käuferkreis ukrainischer Waffen und ukrainischen Know-Hows nicht auf mexikanische Drogenkartelle beschränkt bleibt. Islamische Terroristen werden die neuen Möglichkeiten ebenso zu schätzen wissen wie das europäische organisierte Verbrechen. Wir haben mit dem vorbehaltlosen Liefern von Waffen an ein korruptes Regime die Büchse der Pandora geöffnet.

Wobei nicht nur die Käufer der ukrainischen Waffen ein Problem darstellen werden, sondern möglicherweise auch die Ukraine selbst. Die EuSSR sichert das Überleben des Regimes seit 2022 mit hunderten Milliarden Euro an Steuergeld und hat einen Gutteil – manche sagen, einen Großteil – ihrer Waffen an die Ukraine geliefert. Wie wird die Ukraine reagieren, wenn die Staaten der EuSSR die Überweisungen einstellen? Die Soldaten dort sind durch den Krieg abgehärtet und sie haben unsere Waffen. Die Ukraine hat durch ihre mehrmalige Sabotage der Energieversorgung Europas (Nord Stream, Druschba) bewiesen, dass sie bereit ist, Gewalt gegen uns einzusetzen. Was ist, wenn das Regime weitere Milliarden braucht, aber Europa nicht mehr bereit ist, zu bezahlen? Wird die Ukraine es dann beim Sprengen von Pipelines belassen oder zu anderen Mitteln greifen?