13. März 2026

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Hormuz-Krise und der „Great Reset“: Könnten diese Finanzgiganten indirekt Einfluss auf den Versicherungsstopp genommen haben?

 

Wie wenige Finanzriesen indirekt Einfluss auf die globale Infrastruktur haben

Als mehrere große Schiffsversicherer ihre Kriegsrisikodeckung für den Persischen Golf stoppten, kam eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt plötzlich ins Stocken. Ohne Versicherung fährt kein Tanker. Innerhalb weniger Tage lagen hunderte Schiffe vor Anker. Sie hier.

Die Versicherer gehören zur International Group of P&I Clubs, einem Netzwerk maritimer Versicherungsvereine, das etwa 90 % der weltweiten Handelsschifffahrt absichert.

Doch hinter diesem System steht ein weit größeres Finanznetzwerk.

Die „Big Three“ der Finanzwelt

In den Eigentümerlisten großer Konzerne tauchen immer wieder dieselben Namen auf:

  • BlackRock
  • Vanguard Group
  • State Street Global Advisors

Diese drei Vermögensverwalter kontrollieren zusammen über 20 Billionen Dollar Anlegergelder.

Sie investieren dieses Kapital weltweit – in Banken, Versicherungen, Energieunternehmen, Technologie- und Logistikfirmen.

Typische Beteiligungen bei großen Konzernen liegen bei:

  • Vanguard: etwa 7–12 %
  • BlackRock: etwa 5–8 %
  • State Street: etwa 3–6 %

Zusammen können sie bei vielen Unternehmen 15–25 % der Aktien halten.

Das bedeutet selten direkte Kontrolle – aber oft erheblichen Einfluss.

Einfluss über das Finanzsystem

Diese Fonds stimmen bei Hauptversammlungen ab, führen Gespräche mit Vorständen und setzen Governance-Richtlinien.

Gleichzeitig halten sie Beteiligungen an:

  • großen Banken
  • Versicherungs- und Rückversicherungskonzernen
  • Energieunternehmen
  • globalen Logistikfirmen

Damit entsteht ein Netzwerk:

Investmentfonds

Banken und Versicherungen

Rückversicherer

Schiffsversicherungen

Welthandel und Energieversorgung

Wenn sich Entscheidungen in einem Teil dieses Systems verändern, kann das Auswirkungen auf die gesamte globale Infrastruktur haben.

Die Rolle des Weltwirtschaftsforums

Besonders interessant wird dieses Netzwerk im Zusammenhang mit dem World Economic Forum in Davos.

Das Forum bringt jedes Jahr Politiker, Zentralbanker und CEOs der größten Konzerne zusammen.

Der Chef von BlackRock, Larry Fink, gehört zu den regelmäßig eingeladenen Wirtschaftsführern.

Noch wichtiger: BlackRock ist ein „Strategic Partner“ des WEF.

Strategische Partner sind große Unternehmen, die:

  • Programme des Forums unterstützen
  • an politischen und wirtschaftlichen Arbeitsgruppen teilnehmen
  • Zugang zu globalen Netzwerken aus Regierungen und Konzernen erhalten

Allein der Begriff „Strategic Partner“ zeigt, wie eng wirtschaftliche Macht und globale Politik in solchen Netzwerken miteinander verbunden sind.

Einfluss ohne direkten Beweis

Es gibt keine Beweise, dass große Investmentfonds konkrete Entscheidungen einzelner Versicherungsclubs steuern – etwa den Versicherungsstopp in einer Krisenregion.

Doch die Struktur der globalen Wirtschaft wirft Fragen auf.

Ein kleiner Kreis von Finanzgiganten hält gleichzeitig Beteiligungen an:

  • Banken
  • Versicherungen
  • Energieunternehmen
  • Logistikfirmen
  • Technologieunternehmen

Diese Konzentration von Kapital bedeutet, dass wirtschaftliche Entscheidungen in vielen Bereichen durch dieselben Investoren beeinflusst werden können.

Die eigentliche Debatte

Es geht nicht darum, ob ein einzelner Konzern die Welt kontrolliert.

Die entscheidende Frage lautet:

Wie viel Einfluss sollten wenige gigantische Vermögensverwalter auf zentrale Infrastruktur der Weltwirtschaft haben?

Denn wenn Kapital in dieser Größenordnung konzentriert ist, können Entscheidungen – selbst indirekt – globale Auswirkungen haben.

Und genau deshalb wächst weltweit die Diskussion über die Macht der großen Finanzakteure.