1. September 2025

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Die unheimliche Agenda hinter Australiens vorgeschlagener „Schlafzimmersteuer“

 

Von Kit Knightly

Ein australischer Think-Tank hat eine radikale Lösung für die angebliche „Wohnungskrise“ vorgeschlagen: eine Steuer für unbenutzte Schlafzimmer.

Die Idee klingt simpel: Viele Menschen – meist ältere Paare, deren Kinder ausgezogen sind – leben in Familienhäusern, in denen ein oder mehrere Schlafzimmer leer stehen. Wenn der Staat eine Steuer auf diese ungenutzten Schlafzimmer erhebt und gleichzeitig die Stempelsteuer abschafft, soll das einen Anreiz schaffen, diese großen Häuser zu verkaufen und in kleinere Wohnungen umzuziehen. So würden angeblich mehr Immobilien für junge Familien frei, die kaufen wollen.

Aber würde das wirklich so funktionieren?

Nein, natürlich nicht.

Was tatsächlich passieren wird: Neu zum Verkauf gedrängte Hausbesitzer treffen auf Hedgefonds und Private-Equity-Firmen, die bereit sind, 10–20 % über Marktwert zu zahlen. Genau das habe ich bereits in meinem Artikel aus dem Jahr 2021 „Was steckt WIRKLICH hinter dem Krieg gegen das Wohneigentum?“ beschrieben.

Der sich anbahnende „Great Reset“ ist ein vielschichtiges Ungeheuer. Wir sprechen oft über Impfpässe, Abriegelungen und die mit Covid verbundenen Aspekte – und das sollten wir auch. Aber es geht um weit mehr.

Erinnern Sie sich: Sie wollen, dass Sie „nichts besitzen und glücklich sind“. Und ganz oben auf der Liste der Dinge, die Sie NICHT besitzen sollen, steht Ihr eigenes Haus.

Diese Schlagzeilen gab es schon in den letzten Jahren. Doch im Zuge der „Pandemie“ haben sie Fahrt aufgenommen – wie so vieles andere. Eine Agenda, die meist im Hintergrund lief, hinter den bedeutungsschweren Covid-Zahlen versteckt, aber deshalb nicht weniger unheilvoll.

Seitdem hat sich die Entwicklung nur verstärkt. Im Dezember 2022 waren Private-Equity-Firmen bereits für fast 30 % der Hauskäufe in den USA verantwortlich. Prognosen zufolge werden Konzerne wie BlackRock & Co. bis 2030 rund 40 % aller amerikanischen Häuser besitzen.

In anderen Ländern sieht es ähnlich aus:

  • Kanada folgt dem US-Muster.
  • In Deutschland sind Schätzungen zufolge bereits 37 % der Einfamilienhäuser in privater Hand von Investoren.
  • Im Vereinigten Königreich investierten Private-Equity-Firmen allein im Jahr 2024 rund 1,5 Milliarden Pfund in Einfamilienhäuser – Blackstone kaufte über 4000 davon.
  • Laut New York Times sind US-Investmentfirmen mittlerweile die größten Vermieter in Madrid.

Australien wollte diesen Trend zumindest eindämmen und verhängte Anfang des Jahres ein zweijähriges Verbot für den Erwerb von Immobilien durch ausländische Investoren. Doch dieses Verbot gilt nicht für australische Private-Equity-Unternehmen.

Gleichzeitig erscheinen in der Presse auffällig oft Artikel wie:

  • „Mieten vs. Kaufen: Ist Mieten auf Lebenszeit wirklich so schlecht?“
  • oder „10 Gründe, warum Mieten besser sein kann als Kaufen“

Die Agenda ist offensichtlich. Und wenn die Schlafzimmersteuer tatsächlich Realität wird, werden wir endgültig wissen, warum.

 

 

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