Mittlerweile regt sich auch im britischen Mainstream Kritik an den Netto-Null-Plänen der sozialistischen Regierung. Diese könnten bis zu 4,5 Billionen Pfund kosten, so neue Schätzungen. In anderen europäischen Ländern sieht es nicht besser aus. Wer soll das bezahlen?
Obwohl mittlerweile allseits bekannt sein sollte, dass der Einfluss von CO2 auf das globale Klima sehr begrenzt ist, hält die britische Regierung an den katastrophalen Netto-Null-Zielen fest. Doch diese grün-globalistische Dekarbonisierung der Volkswirtschaft hat ihren Preis. Und der ist sehr hoch: Bis zu 4,5 Billionen Pfund werden laut der britischen Tageszeitung “Daily Mail” für die Transformation veranschlagt – das ist mehr, als das ganze Land in einem Jahr erwirtschaftet.
Die Zahlen wurden der Zeitung zufolge vom National Energy System Operator (NESO) berechnet. Diese Organisation ist für die britischen Energiesysteme verantwortlich. Demnach müssten alleine die privaten Haushalte knappe 600 Milliarden Pfund für den Umstieg auf Wärmepumpen berappen müssen. Neue Windparks und Strommasten im ganzen Land würden nach Schätzung 1 Billion Pfund kosten, während der Wechsel zu Elektrofahrzeugen und der Ausbau weiterer Ladestationen zusätzliche Kosten von bis zu 2,6 Billionen Pfund verursachen könnte.
Insgesamt, so die Schätzung von NESO, müsste das Land bis zum Jahr 2050 jährlich 182 Milliarden Pfund für diese Transformation der Volkswirtschaft ausgeben. Das entspricht – nur um das in Relation zu setzen – fast 2.700 Pfund je Einwohner oder etwa 5.500 Pfund pro Erwerbstätigem.
Ähnliche Bestrebungen in anderen europäischen Ländern sind nicht billiger. Überall sorgt diese desaströse Politik für höhere Energiepreise und wirtschaftliche Probleme. Deutschland ist ein Paradebeispiel dafür, wie man Unsummen in solche “grünen” Energieprojekte steckt, am Ende weniger Strom produziert und gleichzeitig die Wirtschaft stranguliert.
Es stellt sich die Frage, wie lange die Menschen noch zusehen wollen, wie diese ideologiegetriebene Agenda Europa in den Abgrund führt. Doch so lange das Parteienkartell aus Zentristen (Pseudo-Konservative und Liberale) und Linken (von den Grünen bis hin zu den Sozialisten) an der Klimawahnpolitik festhält, wird es keinen Kurswechsel geben.
Britischer Netto-Null-Wahnsinn soll 4,5 Billionen Pfund verschlingen
