4. März 2026

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Billionen-Poker: Wie China den Iran nutzt, um den Westen zu erpressen

 

Die Raketen auf Teheran waren nur der Anfang. Während die Welt auf den Mullah-Staat blickt, greift Peking nach der wahren Macht. Es geht um Rohstoffe, geheime Flotten und die totale Abhängigkeit unserer Rüstungsindustrie. Der Westen droht in eine gigantische Falle zu tappen.

Die verheerenden Angriffe der letzten Tage, die die wichtigsten militärischen Kapazitäten des Irans in Schutt und Asche legten, könnten die Geschichte des Nahen Ostens massiv beeinflussen. Der oberste Führer Ali Chamenei ist tot. Doch während die militärischen Operationen gegen den Mullah-Staat weitergehen, offenbart sich ein viel gefährlicheres Bild.

Washington muss jetzt schmerzhaft erkennen: Die sogenannte “Widerstandsökonomie”, die Chamenei über Jahre hinweg aufgebaut hat, war nie nur ein simples Öl-Geschäft. Es war die eiskalte Integration in eine globale Rohstoff-Achse, die den Westen in die Knie zwingen soll. Der heimliche Drahtzieher im Hintergrund? China.

Pekings Interesse am Iran ist durch einen gigantischen, auf 25 Jahre angelegten 400-Milliarden-Dollar-Pakt besiegelt. Dieser Deal garantiert nicht nur, dass 80 Prozent der iranischen Ölexporte in chinesische Raffinerien fließen. Viel schlimmer: Er sichert Peking den Zugriff auf ein gigantisches Rohstoff-Imperium. Die Handelskammer in Teheran schätzt den Wert dieser Bodenschätze auf unfassbare 27,3 Billionen Dollar.

Die stille Kolonialisierung: Wie der Westen schlief

Während westliche Politiker jahrelang nur auf Zentrifugen und Raketensilos starrten, hat China den Iran heimlich zu seiner industriellen Kolonie gemacht. Der Iran sitzt sozusagen auf einem geologischen Goldesel. Schon 2022 war das Land weltweit führend bei der Produktion von direktreduziertem Eisen und Strontium.

Doch es kommt noch dicker: 2023 verkündete Teheran den Fund von 8,5 Millionen Tonnen lithiumreichem Ton in der Provinz Hamadan. Ein Fund, der es mit dem legendären “Lithium-Dreieck” in Südamerika aufnehmen könnte. Damit wurde der Iran für Peking vom sanktionierten Tankwart zum unverzichtbaren Zentrum der zukünftigen Batterie-Lieferkette.

Die Geisterflotte der Mullahs

Um diese Reichtümer an natürlichen Ressourcen außer Landes zu schaffen, nutzt das Regime eine kriminelle Infrastruktur: die “Schattenflotte”. Riesige Tanker, die ihre Position verschleiern, um so die US-Sanktionen zu umgehen. Sie machen 18 Prozent der weltweiten Tankerkapazität aus!

Aktuell schippern 300 Millionen Barrel unverkauftes Öl auf diesen Geisterschiffen über die Weltmeere. Ein gigantischer Puffer für China – und eine tickende politische Bombe für die USA. Wenn die USA die Seeblockade verschärfen und die Benzinpreise explodieren, brennt in Washington vor den Wahlen im November die Hütte. China hingegen hat seine Lager längst randvoll gemacht und bereitet sich auf den globalen Schock vor.

Unsere Waffen hängen am Tropf von Peking

Doch das Öl ist nur ein Hebel. Die wahre Waffe Chinas steht im Periodensystem. Seltene Erden sind das unsichtbare Rückgrat moderner Kriegsführung. Sie stecken in den Tomahawk-Raketen, die am 28. Februar abgefeuert wurden. Sie stecken in den F-35 Kampfjets und in unseren Raketenabwehrsystemen. Und China kontrolliert über 90 Prozent der weltweiten Produktion von raffinierten Seltenen Erden und Dauermagneten.

Wenn Peking entscheidet, dass die US-Angriffe auf den Iran eine rote Linie überschritten haben, können sie den Export dieser Metalle von heute auf morgen stoppen. Die amerikanische und die europäische Rüstungsindustrie wäre innerhalb weniger Monate handlungsunfähig. Wir können zwar Mineralien in den USA und in anderen westlich orientierten Ländern abbauen, aber uns fehlt die Technologie, um daraus waffenfähige Magnete zu machen. Jedes Mal, wenn man amerikanisches Erz zur Verarbeitung nach China verschifft, wird auch ein Teil der nationalen Sicherheit mitverkauft.

Wenn Donald Trump im April 2026 zum Staatsbesuch nach Peking reist, glaubt er vielleicht, mit dem Sieg über den Iran das bessere Blatt auf der Hand zu haben. Doch Xi Jinping hält den ultimativen Trumpf: Ein Exportverbot für Magnete. Zieht er diesen Hebel, steht die US-Industrie still. Die USA und Israel mögen die Schlacht um Teheran vielleicht gewinnen. Aber der wahre Krieg um die Rohstoffe, die unsere Welt am Laufen halten, hat gerade erst begonnen.

 

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