28. Juni 2026

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Britische Regierung lässt tausende Schwerstkriminelle vorzeitig frei

 

Tausende gefährliche Kriminelle dürfen in Großbritannien nach der Verbüßung von nur der halben Strafe wieder auf freien Fuß. Als Grund wird die chronische Überfüllung der britischen Haftanstalten genannt. Darunter befinden sich auch Mörder und Vergewaltiger. Für „Gedankenverbrecher“ hingegen sind keine vorzeitigen Haftentlassungen vorgesehen.

Die weitreichenden und höchst umstrittenen „Justizreformen“ der linken britischen Labour-Regierung werden die vorzeitige Entlassung von bis zu 6.000 Häftlingen ermöglichen. Darunter befinden sich verurteilte Mörder, Vergewaltiger und andere Sexualstraftäter (selbst Kinderschänder). Um das Problem der massiv überfüllten Gefängnisse zu lösen, lässt man echte Kriminelle frei – während man Gedankenverbrecher und Dissidenten weiterhin politisch verfolgen lässt.

Wie The Telegraph berichtet, werden die von Justizminister David Lammy eingeführten Änderungen es zum ersten Mal in der Geschichte ermöglichen, dass Täter, die wegen einiger der schwersten Verbrechen überhaupt verurteilt wurden, das Gefängnis deutlich früher verlassen dürfen als es im aktuellen System möglich ist. Gefangene, die wegen Totschlags, Vergewaltigung, schwerer Körperverletzung und Sexualdelikten verurteilt wurden, können nun bereits nach Verbüßung der halben Strafe freikommen. Bisher mussten sie zwingend mindestens zwei Drittel ihrer Haftstrafe absitzen.

Doch damit nicht genug: Diejenigen, die wegen Einbruchs, Diebstahls, Körperverletzung und wiederholtem Ladendiebstahl hinter Gittern sitzen, profitieren ebenfalls von dieser linken Kuscheljustiz. Sie sollen bereits nach einem Drittel ihrer Strafe wieder auf die Straßen gelassen werden. Für Menschen, die wegen kritischer Facebook-Beiträge oder Tweets auf X inhaftiert wurden, sieht diese sogenannte „Reform“ demnach keine vorzeitige Haftentlassung vor. Für die britischen Sozialisten scheinen solche „Gedankenverbrechen“ schwerer zu wiegen als echte Straftaten gegen Leib und Leben.

Die ersten 700 dieser Straftäter sollen noch im September entlassen werden. In den darauffolgenden neun Monaten sollen monatlich ähnlich hohe Zahlen folgen, während das neue System schrittweise durchgedrückt wird. Das britische Justizministerium weigert sich zwar, eine genaue Gesamtzahl zu bestätigen, doch laut Schätzungen geht man davon aus, dass letztendlich zwischen 5.000 und 7.000 Kriminelle davon profitieren werden.

Ein Schlag ins Gesicht der Opfer

Größte Sorge herrscht zudem hinsichtlich der Folgen für die Opfer. Viele von ihnen werden in den kommenden Wochen wohl die bittere schriftliche oder mündliche Nachricht erhalten, dass jene Täter, die ihnen schweres Leid angetan und ihr Leben zerstört haben, Monate oder gar Jahre früher als erwartet wieder frei herumlaufen. Die konservative Opposition hat die Reformen scharf verurteilt. Schatten-Justizminister Nick Timothy bezeichnete das Vorhaben wörtlich als „rücksichtslos“ und nannte es „eine Beleidigung für die Opfer und eine Bedrohung für die Öffentlichkeit.“

Timothy fand klare Worte für das linke Justiz-Experiment: „Mörder und Vergewaltiger, einschließlich der Täter aus den bösartigen Vergewaltigerbanden, sollten hinter Gittern bleiben, wo sie hingehören. Aber Labour will sie wieder auf die Straße lassen. Die Konservativen haben genau davor gewarnt, als wir den ‚Sentencing Act‘ ablehnten, aber die Regierung hat nicht zugehört, und nun ist es die Öffentlichkeit, die den Preis dafür zahlen wird.“

Während die Labour-Regierung offensichtlich die Entlastung staatlicher Institutionen über den Schutz und die Sicherheit der eigenen Bevölkerung stellt, ist massiver politischer Gegenwind programmiert. Unterdessen werden längst unangenehme Fragen nach den wahren Ursachen laut: Es mehren sich die Stimmen, die den rasanten und dramatischen Anstieg der Gefängnisinsassen direkt mit der liberalen und unkontrollierten Einwanderungspolitik der letzten Jahre in Verbindung bringen.

Alleine in England und Wales ist die Zahl der Inhaftierten seit dem Jahr 2000 von rund 64.600 auf mittlerweile knapp 87.900 gestiegen. Die Zahl der Ausländer in diesen Gefängnissen hat sich dabei von etwa 5.300 auf etwa 10.800 in etwa verdoppelt. Doch anstatt ausländische Kriminelle abzuschieben und durch eine effektive Grenzsicherung den Zustrom an Migranten zu stoppen, lässt man nach linker Logik lieber tausende Schwerverbrecher wieder auf die Gesellschaft los.

 

Britische Regierung lässt tausende Schwerstkriminelle vorzeitig frei