22. Juni 2026

ddbnews.org

produced by ae-radiostation.com

Kolumbien: Von Trump unterstützter Kandidat de la Espriella feiert historischen Wahlsieg

 

Obwohl die offizielle Bestätigung der Wahlbehörden noch aussteht, hat Abelardo de la Espriella den Sieg bei den Präsidentschaftswahlen in Kolumbien bereits für sich reklamiert. Der von Donald Trump unterstützte Konservative telefonierte bereits mit dem US-Präsidenten. Der Rechtsruck in Lateinamerika setzt sich damit fort.

In Lateinamerika haben die Menschen offensichtlich zusehends genug von linken Experimenten. So auch in Kolumbien, wo am Sonntag ein neuer Präsident gewählt wurde. Abelardo de la Espriella, ein konservativer politischer Quereinsteiger mit der starken Rückendeckung von US-Präsident Donald Trump, erklärte am Sonntag im Rahmen eines wahren Wahlkrimis in Kolumbien seinen Sieg. Damit setzt sich der politische Rechtsruck, der derzeit weite Teile Lateinamerikas erfasst, weiterhin fort.

In der entscheidenden Stichwahl sicherte sich de La Espriella 49,7 Prozent der Stimmen, während sein linker Herausforderer Iván Cepeda knapp dahinter bei 48,7 Prozent landete. Die Wahl galt im Vorfeld als klares Referendum über den scheidenden Links-Präsidenten Gustavo Petro, dessen Amtszeit von einer stagnierenden Wirtschaft und ausufernder Kriminalität überschattet wurde. Obwohl die Wahlbehörden am späten Sonntagabend noch keinen offiziellen Sieger ausgerufen hatten, trat de la Espriella vor seine Anhänger, erklärte sich zum Gewinner und verkündete, bereits mit Donald Trump gesprochen zu haben.

„Wir müssen alle diese Wahlergebnisse respektieren“, betonte de la Espriella. „Und viele Länder äußern sich bereits dazu.“ Kämpferisch erklärte der konservative Politiker: „Das kolumbianische Volk, die Massen, haben ihre Stimme erhoben und wir haben das Regime besiegt.“ Die Reaktionen aus den Vereinigten Staaten ließen nicht lange auf sich warten. Donald Trump und seine Administration gratulierten de la Espriella umgehend. Auf Social Media feierte Trump den Ausgang der Wahl: „Er hat GROSSARTIG gewonnen!“

Das US-Außenministerium teilte zudem mit, dass Außenminister Marco Rubio den designierten kolumbianischen Präsidenten telefonisch kontaktierte, um ihm zu gratulieren. „Dieses Ergebnis spiegelt den Willen des kolumbianischen Volkes und sein Engagement für die Demokratie wider“, hieß es in einer offiziellen Erklärung der Behörde. „Die Trump-Administration freut sich auf eine enge Zusammenarbeit mit seiner neuen Regierung, um unsere bilaterale und regionale Sicherheitskooperation voranzutreiben, die illegale Einwanderung in die Vereinigten Staaten zu beenden und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern zu stärken.“

Für den erfolgreichen Geschäftsmann und Anwalt de La Espriella war es die erste Kandidatur für ein politisches Amt. Die entscheidende Unterstützung Trumps sicherte sich der Neueinsteiger vor allem mit seinem klaren Programm: radikale Wirtschaftsreformen und ein kompromissloses Durchgreifen gegen Kriminalität. Interessant ist auch der Hintergrund des designierten Präsidenten: De la Espriella besitzt die doppelte Staatsbürgerschaft (USA und Kolumbien), arbeitete zuvor in Miami und ist in den Vereinigten Staaten als Republikaner registriert.

 

Kolumbien: Von Trump unterstützter Kandidat de la Espriella feiert historischen Wahlsieg