Aktuelle, vorläufige Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für den Mai und den gesamten Frühling 2026 zeigen ein klares Bild: Von den ständigen Warnungen vor apokalyptischen Dürren und einer beispiellosen Austrocknung des Landes ist in den realen Daten nichts zu finden. Stattdessen dominiert das, was es schon immer gab: völlig normale, natürliche Schwankungen.
Insgeheim jubeln die Anhänger der menschengemachten Klimakrise gerne über jeden Temperaturanstieg, zumal sie diese Zahlen für ihre permanente Panikmache benötigen. Doch ein genauerer Blick auf die offiziellen Zahlen offenbart Details, die in den Mainstream-Medien oft unter den Tisch fallen. Der Mai 2026 reiht sich laut dem DWD mit einer Durchschnittstemperatur von 14,1 °C nämlich keineswegs als beispielloser Rekordmonat ein. Insgesamt waren 14 der vergangenen 100 Mai-Monate wärmer als der diesjährige. Der absolute Spitzenplatz gehört weiterhin dem Jahr 2018 (16 °C).
Was zudem gerne verschwiegen wird: Auch wenn es historisch seit 1980 einen Erwärmungstrend gibt, so stagniert dieser sogenannte „Klima-Effekt“ für den Monat Mai bereits seit rund 20 Jahren – und das, obwohl die CO2-Werte in der Atmosphäre weiter steigen. Statt einer unaufhaltsamen Hitzespirale sehen wir einfach nur völlig natürliche Schwankungen, die als „Wetter“ und nicht als „Klima“ zu bezeichnen sind. Allein in den Jahren 2018 und 2019 sprang das Thermometer um satte 5 Grad Celsius herunter!
Bei der Betrachtung des Gesamtfrühlings (März bis Mai) zeigt sich demnach bei den Temperaturen zwar ein Anstieg von rund 2 °C seit 1980, doch auch 2026 lag mit 9,9 °C ein volles Grad unter dem wärmsten je gemessenen Frühling (2024). Nach der Logik der Klimafanatiker müsste der steigende Kohlendioxidanteil in der Luft jedoch auch linear zu höheren Temperaturen führen. Doch das will einfach nicht geschehen.
Noch verheerender für die Klima-Panikmacher sieht es jedoch bei den Niederschlägen aus. Mit 65 mm im Mai 2026 zeigt die Historie ein äußerst durchmischtes, aber völlig normales Bild. Von den 100 vorangegangenen Jahren waren stolze 44 trockener – und immerhin 25 davon traten bereits vor 1980 auf, also lange Zeit bevor die „Klimakrise“ ausgerufen wurde. Der trockenste Mai datiert zudem auf das Jahr 1989 (28,2 mm), der nasseste auf 2007 (131,1 mm).
Zusammengefasst lässt sich hier kein klarer Trend herauslesen. Es gibt viele Schwankungen und Ausreißer (wie etwa eine zufällige Häufung besonders nasser Mai-Monate zwischen 2005 und 2015), aber die Daten geben absolut nichts her, was auf eine klimatische bedingte Verringerung der Niederschläge hindeutet. Jegliche aktuellen „Dürre-Fantasien“, die in Politik und Medien gerne an den Mann gebracht werden, sind vor diesem Hintergrund völlig deplatziert und einfach nicht evidenzbasiert.
Dieses Bild bestätigt sich auch beim Blick auf den kompletten Frühling 2026. Zwar war es mit insgesamt 127,1 Litern nicht sensationell nass, aber dies ist keineswegs eine historische Ausnahmeerscheinung. 14 Frühlinge der vergangenen 100 Jahre waren trockener, sechs davon lagen vor dem Jahr 1980. Also so wie es faktisch schon immer war: Das Wetter ändert sich immer wieder, manchmal nasser und manchmal trockener, sowie manchmal etwas wärmer oder etwas kühler.
Die offiziellen Daten belegen es schwarz auf weiß: Es gibt hier keinen messbaren Klima-Trend, sondern lediglich ein hohes Maß an natürlicher Variabilität. Das Wetter ist nun einmal einfach das Wetter. Und dieses schert sich nun einmal recht wenig um ein paar mehr oder weniger CO2-Moleküle in der Atmosphäre, als um allgemeine wettertechnische Faktoren. Von einem „Dürre-Notstand“ kann also eigentlich gar keine Rede sein.
Daten des Deutschen Wetterdienstes: Kein Dürre-Trend erkennbar
Das gilt aktuell
Ausbleibender ergiebiger Regen in den vergangenen Wochen führte dazu, dass einige Landkreise in Deutschland inzwischen verboten haben, Wasser aus Flüssen oder Gewässern zu pumpen. Sowohl tagsüber als auch nachts. Einige aktuelle Beispiele:
[Diese Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.]
Das Wasserentnahmeverbot ist oft an Uhrzeiten gebunden. Der Grund: Dadurch sollen Wasserverluste durch Verdunstung vermieden werden – vor allem in den heißen Mittagsstunden. So wird Wasser effizienter genutzt.
Baden-Württemberg
- Landkreis Böblingen: Vom 1. Juni bis Ende September 2026 ist die Wasserentnahme aus Bächen und Flüssen verboten – etwa zur Bewässerung von Gärten oder Feldern.
Ausnahme: Genehmigte Entnahmestellen, z. B. in Herrenberg oder an der Würm bei Schaffhausen, dürfen weiter genutzt werden. - Landkreis Biberach, Bodensee und Ravensburg: Die Wasserentnahme aus Bächen und Flüssen ist verboten – etwa zur Bewässerung von Gärten oder Feldern. In Biberach gilt das Verbot zunächst bis Ende Juni.
- Landkreis Esslingen, Enzkreis und Bodenseekreis: Noch gilt kein vollständiges Verbot. Allerdings ist das Entnehmen von Wasser mit Pumpen bereits genehmigungspflichtig.
Hinweis: Die Behörden prüfen weitere Einschränkungen und kontrollieren verstärkt. - Landkreis Waldshut: Sobald bestimmte Pegelstände unterschritten werden, greift ein Verbot für die Wasserentnahme aus Oberflächengewässern.
Erlaubt bleibt: Entnahme aus dem Rhein sowie an behördlich genehmigten Stellen. - Auch in anderen Landkreisen greift bereits ein Wasserentnahmeverbot. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde, ob es auch für Sie gilt.
Brandenburg
- In einigen Landkreisen greift bereits ein Wasserentnahmeverbot. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde, ob es auch für Sie gilt.
Niedersachsen
- Region Hannover: Seit dem 1. Juni 2026 gilt eine erste Bewässerungseinschränkung von Gärten und Freiflächen. Weitere Maßnahmen sind möglich.
- In einigen Landkreisen greift bereits ein Wasserentnahmeverbot. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde, ob es auch für Sie gilt.
Sachsen-Anhalt
- Aktuell hat noch kein Landkreis ein Wasserentnahmeverbot ausgesprochen. Es ist jedoch durchaus jederzeit möglich.
Hessen
- Aktuell hat noch kein Landkreis ein Wasserentnahmeverbot ausgesprochen. Es ist jedoch durchaus jederzeit möglich.
Sachsen
- Wasserentnahmeverbot in Chemnitz, Dresden, im Erzgebirgskreis, im Kreis Leipzig, im Landkreis Meißen, in Mittelsachsen, in Nordsachsen, im Vogtlandkreis und im Kreis Zwickau bis einschließlich zum 15. Oktober 2026.
Thüringen
Stadtgebiet Gera: Wasser aus Bächen, Flüssen, Teichen oder Quellen darf nicht zur Bewässerung entnommen werden – auch nicht mit Handgefäßen wie Gießkannen oder Eimern.
Wichtig
Bitte beachten Sie, dass die Regelungen je nach Landkreis variieren können. Teilweise sind die Verbote auch zeitlich befristet. Es ist daher ratsam, sich regelmäßig bei der Gemeinde oder Kommune über die aktuelle Entwicklung zu informieren. Häufig geht das auch über die Internetseiten der zuständigen Landratsämter.
In einigen Fällen hängen die Verbote von der Jahreszeit ab, in anderen Fällen spielen Wetter- oder Temperaturbedingungen eine entscheidende Rolle.
Dürfen Sie noch Wasser aus Ihrem Brunnen nehmen?
Ob Sie weiterhin für die Gartenbewässerung Wasser aus dem Brunnen nehmen dürfen, hängt ebenfalls von den jeweiligen Regelungen in Ihrem Landkreis ab. In vielen Regionen gelten für Brunnen ähnliche – teils sogar strengere – Vorschriften wie für Bäche oder Flüsse.
Auch wenn viele Wasserentnahmeverbote vorwiegend Flüsse und Gewässer betreffen, so stellt Wassermangel und der dadurch sinkende Grundwasserspiegel ein zunehmendes Problem dar. Es ist daher sinnvoll, bei der Gartenplanung auf Pflanzen zu setzen, die auch mit Trockenheit und Hitze klarkommen und zudem Schatten spenden.
Diese Strafen drohen
Wer trotz geltendem Verbot Wasser aus Gewässern oder Brunnen entnimmt, muss mit Strafen rechnen. Diese fallen von Landkreis zu Landkreis verschieden aus. Im Kern ähneln sie sich jedoch. So sehen viele Regionen bei Verstößen ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro vor – je nach Schwere der Straftat. In einigen Regionen wird allerdings auch erst eine Verwarnung ausgesprochen. Hier wird dann erst bei einer Wiederholung ein Bußgeld fällig.
Aufgrund der aktuell angespannten Situation kontrollieren die Behörden verstärkt, ob sich alle an die Vorschriften halten.
