Wer aufmerksam den Himmel beobachtet, kennt vermutlich das Bild. Kreuz und quer ziehen weiße Streifen über das sommerliche Blau, breiten sich aus, verschmelzen zu kompakter Schleierbewölkung. Verschwörungstheoretiker bezeichnen die Streifen als Chemtrails, Meteorologen sprechen von harmlosen Kondensstreifen, Politiker sagen:
Gehen Sie weiter, hier gibt’s nichts zu sehen. Ist das Chemtrail-Narrativ tatsächlich mehr als ein fantasiereicher Mythos? Von Frank Schwede
Aufgrund zunehmender Berichterstattung in den alternativen Medien fallen immer mehr Bürgern die weißen Streifen am Himmel auf, die es in dieser konzentrierten Form vor mehr als vierzig Jahren noch nicht gab.
Sogar Kindern staunen nicht schlecht. Die Tochter meiner Nachbarin sagte kürzlich: „Mama, da pinselt jemand am Himmel.“ Tatsache ist: Was sich über unseren Köpfen am Himmel abspielt, spaltet seit mehr als zwei Jahrzehnten die Gemüter.
Meteorologen behaupten, dass die Streifen harmlose Kondensstreifen sind -also nichts, worüber man sich Sorgen machen muss. Verschwörungstheoretiker und mittlerweile auch viele Forschende glauben, dass es Wettermanipulation ist mit dem Versuch, die Sonne zu verdunkeln. Und was sagen Politiker dazu? Die sagen, dass da nichts ist.
Auf eine kleine Anfrage der AfD-Fraktion zum Stand des Geoengineering in Deutschland antwortete die Bundesregierung im Oktober 2025, dass ihr keine Aktivität bekannt seien, dass keine erhöhten Messwerte vorlägen und Solar Radiation Management (SRM) sowieso aktuell keine klimapolitische Option sei.
Während man in Berlin so tut, als wüsste man von nichts, hat sich längst auf internationaler Ebene eine milliardenschwere Industrie etabliert mit dem Ziel, in das Wettergeschehen einzugreifen, um den Himmel zu verdunkeln.
Es gab mal Zeiten, da haben sich die Menschen über 30 Grad gefreut, verbrachten viel Zeit im Schwimmbad, an Badeseen, haben die lauen Sommerabende am Grill im Garten verbracht.
Diese Zeiten sind vorbei: Heute gelten 30 Grad als Gefahr für Leib und Leben, es werden Pläne geschmiedet, die Sonneneinstrahlung mithilfe chemischer Partikel zu blockieren, um die Temperatur zu senken.
Während vor mehr als 20 Jahren noch offiziell über Wettermanipulation und Experimente in der Atmosphäre berichtet wurde, kann beim heutigen Schweigen der Medien von der Vermutung ausgegangen werden, dass das Ausmaß dermaßen zugenommen hat, dass entschieden wurde, die Bevölkerung im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln zu lassen.
Das Pinatubo-Prinzip
Seit 2025 ist die Finanzierung von Solar-Geoengineering, vor allem stratosphärischer Aerosolinjektion, nahezu auf das fast das Dreifache gestiegen. Das US-israelische Startup „Stardust Solutions“ hat für seine Feldversuche im Oktober 2025 60 Millionen US-Dollar Risikokapital erhalten. Das ist die größte je getätigte Finanzierung für ein SRM-Unternehmen.
Zu den Investoren gehören ein Kapitalfonds mit engen Verbindungen zu israelischen Militär- und Geheimdienstbehörden sowie der frühere Google-Manager Chris Sacca. Ab diesem Jahr plant das Unternehmen, Reflexionspartikel aus Flugzeugen in rund 18 Kilometern Höhe auszusetzen. Aus welchen Bestandteilen die Partikel zusammengesetzt sind, ist bis heute ein Geheimnis.
Auch die Konkurrenz schläft nicht. Das Unternehmen „Make Sunsets“ verteilt mithilfe von Ballons Schwefeldioxidgas in der Stratosphäre und verkauft dafür „Kühlgutschriften“. Über 124 Ballonstarts wurden bis jetzt durchgeführt.
Die US-Umweltbehörde EPA prüft inzwischen, ob es möglich ist, über bestehende Gesetze die Aktion zu stoppen oder ob für ein Verbot neue Gesetze im Kongress eingebracht und verabschiedet werden müssen.
Zur Erinnerung: 1991 spuckte der Vulkan Pinatubo auf den Philippinen um die 20 Millionen Tonnen Schwefeldioxid in die Atmosphäre, das zwölf Kilometer hoch bis in die untere Stratosphäre aufstieg.
Die chemische Wolke erstreckte sich über tausende Kilometer und soll laut Wissenschaftlern rund zwei Prozent des Sonnenlichts zurück ins Weltall reflektiert haben, was vorübergehend die mittlere Erdtemperatur um ein halbes Grad Celsius gesenkt hat
Der Mechanismus des Solar-Engineering ist in etwa gleich. Deshalb wollen Unternehmen wie „Make Sunsets“ das Prinzip Pinatubo nachahmen, um denselben Effekt zu erzeugen.
Doch Schwefeldioxid ist giftig. Zwar behaupten die Befürworter, in so großer Höhe sei die Lebensdauer des Gases zu kurz für ein Absinken auf die Erdoberfläche. Eine Garantie dafür gibt es nicht. Umschichtungen in der Atmosphäre könnten für eine böse Überraschung sorgen.
Im März stellte der US-Rechnungshof fest, dass bereits mehrere private Unternehmen Geoengineering-Verfahren ohne ausreichende staatliche Aufsicht entwickelt und angewendet haben.
In China hat sich mittlerweile ein ganzer Industrie etabliert. Das Land beschäftigt 37.000 Mitarbeiter und setzt regelmäßig Flugzeuge zur Wolkenimpfung ein. 2025 wurde die Fläche auf 5,5 Millionen Quadratkilometer ausgeweitet – größer als Indien.
International nicht geregelt
Laut einer aktuellen Studie sind nur wenige Staaten in der Lage, SAI-Maßnahmen großräumig umzusetzen. Zu den führenden Ländern gehören allen voran die USA und China.
Das Problem mit Solar-Geoengineering-Experimenten ist, dass Forschung und Experimente international nicht geregelt sind. Das heißt, Unternehmen operieren in einer rechtlichen Grauzone.
Es geht also nicht mehr nur um die Frage, ob das Wetter manipuliert wird, sondern vielmehr darum, wer die Kontrolle übernimmt und für die Risiken verantwortlich ist, wenn so ein Projekt mal aus dem Ruder läuft. Wer kommt dann für die Schäden auf?
Die Chemiebrühe bereitet weltweit immer mehr Menschen Sorge. Auch Allan Buckmann, ehemaliger Meteorologe und Biologe beim US.Militär, aus Shasta im US-Bundesstaat Kalifornien, ist besorgt.
Vor allem das viele Aluminium ist nach Aussage von Buckmann nicht normal. Die Verschmutzung geht seinen Worten nach weit über das normale Maß hinaus. Buckmann würde vor allem interessieren, warum Monsanto bereits aluminiumresistente Pflanzen entwickel hat.
„Die müssen schon lange von den Sprühaktionen gewusst haben, sonst hätten die nicht so viel Geld in die aufwendige Entwicklung dieser Pflanzen gesteckt“, glaubt Buckmann.
Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich konnte neben Aluminium auch Strontium, Barium und weitere bedenkliche Partikel in der Atmosphäre nachweisen, von denen Politiker angeblich nichts wissen.
Die Bundesregierung jedenfalls versichert, ihr seien keine erhöhten Konzentrationen von Aluminium, Barium oder Strontium in Luftmessdaten bekannt, weshalb keine neuen flächendeckenden Messprogramme für die Zukunft vorgesehen seien.
Einem Geoengineering-Verbot nach dem Vorbild amerikanischer Bundesstaaten, erteilt die Bundesregierung eine klare Absage. In den USA haben allein in den ersten drei Monaten in 2025 über 16 Bundesstaaten Gesetzentwürfe zur Regulierung oder zum totalen Verbot von Solar-Geoengineering eingebracht.
Der US-Bundesstaat Tennessee verabschiedete bereits 2024 ein entsprechendes Gesetz. In Deutschland wie auch in den meisten anderen europäischen Staaten wird es also weder ein Verbot noch Messprogramme zur Bestimmung der Schadstoffwerte geben.
Die AfD wollte außerdem von der Bundesregierung wissen, welche staatlichen Stellen für die Genehmigung und Überwachung von Geoengineering-Projekte zuständig sind. In der Antwort hieß es kurz und knapp, da keine entsprechenden Aktivitäten bekannt seien, gebe es auch keine zuständige Behörde.
Das heißt, weil man nichts überwacht, findet man nichts und weil man nichts findet, braucht man auch niemanden, der überwacht. Das beweist, dass die Elite großes Interesse zeigt, geheime Geoengineering-Techniken zur Bekämpfung des Klimawandels einzusetzen.
Das führt sogar so weit, dass in den Vereinigten Staaten bei den nationalen Wetterdiensten eine landesweite Nachrichtensperre über diese Aktivitäten verhängt wurde, erklärte der Gründer von „GeoEngineeringWatch“ Dane Wigington in einem Podcast von Tucker Carlson:
„Warum sollte unsere Regierung es für nötig halten, die Wetterexperten zum Schweigen zu bringen? Kein Wissenschaftler hat mir jemals ins Gesicht gesagt: Wir wissen alle, dass es passiert. Wir haben keinen Schutz durch den ersten Verfassungszusatz.
Wir wissen nicht, was wir tun sollen. Im Grunde genommen tun wir also einfach so, als ob nichts wäre, während des praktisch die wichtigsten Lebenserhaltungssysteme des Planeten zerstört und alles überall verseucht.
Und wir reden nicht nur von Aluminium. Wir haben es in Labortests nachgewiesen, und zwar in Hunderten von Labortests. 500 davon haben wir in Zusammenarbeit mit der Universität von Minnesota, einer internationalen anerkannten Agrarinstitution, durchgeführt. Wir haben Aluminium, Barium, Strontium, Mangan, Tenside, Polymerfasern und Graphen gefunden. All das gelangt in unsere Atemluft.“
Die Folgen für Mensch und Natur sind derweil noch nicht absehbar – doch sie könnten im schlimmsten Fall verheerend sein. Davon ist auch der Meteorologe Frank Böttcher überzeugt, der in der n-tv-Dokumentation „Künstlicher Regen im Klima-Labor: Wettermanipulation ist eine Waffe“ 2001 erklärt hat:
Wir zeigen beim Klimawandel schon, dass die Maßnahmen, die wir ergriffen haben, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein, dazu führen, dass wir das ganze Klimasystem aus dem Takt bringen.
Meine starke Vermutung ist: Wenn wir jetzt auch noch anfangen, das Wetter zu beeinflussen, werden wir mehr Unheil anrichten, als dass wir Gutes tun. Ich glaube, wir überschätzen uns maßlos und sollten aus meiner Sicht die Finger davon lassen, weil es wirklich enorme Risiken birgt.
Auch, was an Substanzen in die Atmosphäre gepustet wird und dann wieder runterfällt. Das gibt auf lange Sicht großflächige Verseuchungspotentiale und gleichzeitig natürlich die Risiken von internationalen Konflikten.
Wir wissen gar nicht, wenn es tatsächlich funktioniert, was das mit dem Gesamtsystem Wetter macht und welchen Dominoeffekt es hat.“
Mit dem verdeckten Einsatz von Wettermodifikationstechnologien verstoßen Länder wie die USA gegen ein internationales Übereinkommen von 1977, das von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ratifiziert wurde, das sowohl den militärischen als auch den nichtmilitärischen Einsatz zu Forschungszwecken von Umweltmodifikationstechnik mit anhaltenden oder schwerwiegenden Auswirkungen untersagt. Sowohl die Vereinigten Staaten als auch die ehemalige Sowjetunion haben diesen Übereinkommen unterzeichnet.
Zahlreiche Bündnisse und Aktivistengruppen sind in der Vergangenheit immer wieder mit Petitionsschriften auch an den Deutschen Bundestag und an einzelne Politiker mit der Bitte herangetreten, endlich etwas gegen diesen Wahnsinn zu unternehmen.
Unter den Antragstellern befinden sich auch zahlreiche Ärzte und Wissenschaftler, die auf die Gesundheits- und Umweltgefahren hinweisen. Doch das Thema bleibt weiter Verschlusssache.
f-news.net schreibt weiter:
Berlin: Was nicht gemessen wird, existiert nicht
Die Bundesregierung versichert, ihr seien „keine erhöhten Konzentrationen von Aluminium, Barium oder Strontium“ in Luftmessdaten bekannt — und plant auch keine neuen flächendeckenden Messprogramme.
Kurz gesagt: Berlin wiegt die Bevölkerung in Sicherheit, während international längst über Risiken, Kontrolllücken und mögliche geheime Anwendungen gestritten wird, wie Opposition24 zusammenfasst.
Auf die Frage, ob ein Verbot nach dem Vorbild amerikanischer Bundesstaaten geplant sei, folgte ebenfalls ein klares Nein. In den USA haben allein in den ersten drei Monaten des Jahres 2025 über 16 Bundesstaaten Gesetzentwürfe zur Regulierung oder zum Verbot von Solar-Geo-Engineering eingebracht. Tennessee verabschiedete bereits 2024 ein entsprechendes Gesetz. Deutschland: kein Verbot, keine Messprogramme, kein Problem.
Die AfD-Anfrage wollte auch wissen, welche staatlichen Stellen für die Genehmigung und Überwachung von Geo-Engineering zuständig seien. Die Antwort der Bundesregierung verwies schlicht auf die vorangegangene Antwort: Es gibt keine bekannten Aktivitäten, also auch keine zuständige Behörde. Ein klassisches Behörden-Perpetuum-mobile:
Weil man nichts überwacht, findet man nichts — und weil man nichts findet, braucht man auch niemanden, der überwacht.
Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 01.06.2026
Weltweites Geoengineering: Berlin – was nicht gemessen wird, existiert nicht
