2. Juni 2026

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Obwohl sie auch deutschlandweit wie Pilze aus dem Boden schießen, ist dem Großteil der Bevölkerung nicht annähernd bewusst……

 

 

Obwohl sie auch deutschlandweit wie Pilze aus dem Boden schießen, ist dem Großteil der Bevölkerung nicht annähernd bewusst, was es mit den sogenannten „KI-Rechenzentren“ auf sich hat. In den USA hingegen realisieren derzeit immer mehr Amerikaner, dass die rasante Ausbreitung dieser teuflischen Überwachungsanstalten einen hohen Preis für Mensch, Tier und Umwelt fordern. Knapp 5500 Rechenzentren sind dort bereits in Betrieb. Zahlreiche weitere sind geplant.

Die bekannte Umweltaktivistin Erin Brockovich hat eine für die Öffentlichkeit interaktive Website samt Karte zur Verfügung gestellt, welche alle in Betrieb und im Bau befindlichen sowie alle geplanten KI-Projekte in den USA anzeigt. Die Resonanz darauf ist überwältigend. Bereits in der ersten Woche verzeichnete die Seite etwa 2000 Beschwerden von betroffenen Anwohnern aus 47 Bundesstaaten, die von gravierenden Problemen berichten.

– Gesundheitliche Einschränkungen durch andauernden Lärm (24/7) aufgrund von Lüftern und Generatoren, die massiv den Schlaf und den gesamten Alltag beeinträchtigen.

– Explodierende Nebenkostenabrechnungen für Bewohner angrenzender Wohnhäuser.

– Massiver Wasserverbrauch, der die lokalen Vorräte erschöpft. Auch von ausgetrockneten Bächen und Flüssen ist die Rede. So zum Beispiel in New Mexico durch das „Rechenzentrum“ von Mark Zuckerberg.

Brockovich, die seit vielen Jahren Gemeinden bei der Aufdeckung von Umweltskandalen unterstützt und die in den 1990er Jahren eine Vergleichszahlung in Höhe von 333 Millionen US-Dollar gegen PG&E wegen der Verunreinigung des Trinkwassers in Hinckley, Kalifornien erstritt, bittet die US-Bevölkerung darum, ihr bei der Aufklärung zu helfen, um in naher Zukunft erste größere Klagen anzustreben zu können.

Die Sicht einer Betroffenen, die ein Video eines nahegelegenen RZ gepostet hat:

„Hören Sie sich dieses Geräusch eine Stunde lang an und gehen Sie dabei ganz normal Ihren alltäglichen Beschäftigungen nach; beurteilen Sie anschließend, wie Sie sich nach dieser einen Stunde fühlen. Wohlgemerkt handelt es sich hierbei um ein Geräusch, das man tatsächlich hören kann. Es beeinflusst massiv die Stimmung und ihnen wird schnell klar, dass es einen zur Weißglut treibt. Und diese Rechenzentren sind rund um die Uhr in Betrieb.“

Darüber hinaus emittieren sie auch Infraschall – Töne, die für unser Gehör nicht wahrnehmbar sind, die unseren Körper aber dennoch krank machen. Viele kommen nicht mehr zur Ruhe, andere werden aggressiv oder leiden unter Angstzuständen.“
Auch Symptome wie Bluthochdruck, Herzrasen, Schwindelanfälle bis hin zum Erbrechen sowie chronische Migräne, nur um einige der Beschwerden zu nennen, kommen hinzu. Wie es in Sachen Langzeitschäden aussieht, weiß niemand.

In Deutschland gibt es schon jetzt rund 2.000 dieser „Rechenzentren“. Somit liegen wir gleich hinter den USA auf Platz 2, was einmal mehr nichts Gutes für uns bedeutet. Die Bundesregierung strebt bis 2030 eine Verdoppelung an.

Sarah Winkels

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