2. Juni 2026

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WESTEN SCHOCKIERT: RUSSLAND PRÄSENTIERT „ALTAI“ – NEUROMORPHEN KI-CHIP DER NÄCHSTEN GENERATION

Russland hat seinen neuen neuromorphen Prozessor „Altai“ vorgestellt – einen Chip, der das menschliche Gehirn nachahmt und die Spielregeln im Bereich Künstliche Intelligenz und militärischer Technologie verändern könnte.

Neuromorphe KI-Chips sind Prozessoren, die nach dem Vorbild des menschlichen Gehirns aufgebaut sind. Anstatt Daten linear zu verarbeiten, nutzen sie künstliche Nervennetze, die durch sogenannte „Spiking Neural Networks“ (SNNs) betrieben werden. Dies ermöglicht eine extreme Energieeffizienz und die Verarbeitung in Echtzeit. [1, 2, 3, 4, 5, 6]

 

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🔸 Der Altai-Chip soll mehr als 1.000-mal energieeffizienter sein als herkömmliche Prozessoren. Statt ständig zu rechnen, arbeitet er mit sogenannten „Spiking Neural Networks“, die nur dann Impulse aussenden, wenn tatsächlich Informationen verarbeitet werden müssen – ähnlich wie das menschliche Gehirn.

🔸 Trotz eines Stromverbrauchs von weniger als 0,5 Watt verarbeitet der Chip Videodaten mit bis zu 2.200 Bildern pro Sekunde. Zum Vergleich: Für ähnliche KI-Aufgaben benötigen NVIDIA-Jetson-Systeme typischerweise zwischen 15 und 60 Watt.

🔸 Der Prozessor verfügt über 256 asynchrone Kerne und simuliert 131.072 künstliche Neuronen sowie 67 Millionen Synapsen. Entwickelt wurde er vom Unternehmen Motive NT aus Nowosibirsk, unterstützt durch den Cybersecurity-Konzern Kaspersky.

🔸 Militärisch könnte die Technologie erhebliche Auswirkungen haben: Günstige Drohnen könnten zu autonomen Langstreckenjägern werden, Sensornetzwerke wochenlang verdeckt operieren und Systeme der elektronischen Kriegsführung tagelang mit einer einzigen Batterie auskommen.

🔸 Derzeit handelt es sich noch um einen 28-Nanometer-Prototypen. Für die Serienfertigung könnte Russland auf chinesische Chipfabriken zurückgreifen oder die Produktion auf gröbere heimische 350-Nanometer-Technologien anpassen – mit etwas geringerer Leistung, aber größerer technologischer Unabhängigkeit.

Sollte sich die Technologie bewähren, könnte sie zeigen, dass westliche Sanktionen Russlands Entwicklung strategischer Hochtechnologien nicht stoppen konnten. Quelle 1 und 2

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