Wie schon bei der Zulassung der Corona-„Impfstoffe“ gibt es heftige Kritk an der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) in Sachen selbstamplifizierende mRNA-„Impfstoffe“ für Tiere. Es geht um Regelverstöße und Unregelmäßigkeiten bei den Zulassungsverfahren.
Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) steht wieder einmal im Fokus der Kritik. Nachdem ihr bereits „schwerste Regelverstöße“ bei der Zulassung der Corona-„Impfstoffe“ vorgeworfen wurden, geht es nun um mögliche Unregelmäßigkeiten beim Zulassungsverfahren in Bezug auf selbstamplifizierende mRNA-„Impfstoffe“ (saRNA) für Tiere. Darauf wies der auf Impfschäden spezialisierte Anwalt Tobias Ulbrich in einem Beitrag auf X hin.
Ulbrich weist dabei darauf hin, dass in den Leitlinien für mRNA-„Impfstoffe“ wichtige Informationen (z.B. über die Größe der Impfdosen) fehlen würden. Nicht nur bei den „klassischen“ mRNA-Produkten, sondern eben auch bei den saRNA-Genspritzen. Angesichts dessen, dass solche Genspritzen menschlichen Zellen quasi kapern und so zu Antikörper-Fabriken (ähnlich wie bei den Corona-Präparaten mit den Spike-Protein-Fabriken) umfunktionieren, ist dies eine wichtige Frage. Der Anwalt fokussiert sich dabei auf drei wichtige Themenbereiche:
- Quantitative in-vivo-Pharmakokinetik der Amplifikation. Wie hoch ist der Verstärkungsfaktor zwischen verabreichter Dosis und tatsächlich im Gewebe vorhandener mRNA-Menge? Wie variabel ist er zwischen Individuen, Altersgruppen, immunologisch vorbelasteten oder vorerkrankten Empfängern? Welche Antigenmenge wird tatsächlich produziert — und wann hört die Produktion auf? Akzeptanzkriterien hierfür existieren nicht.
- Biodistribution. In welche Gewebe gelangt der LNP-verpackte saRNA-Komplex? Wie lange persistiert er dort? Bei Tieren stellt sich diese Frage zusätzlich für Reproduktionsorgane und Mammargewebe — Stichwort: Übertragung in Milch.
- Umweltdissemination. Werden Bestandteile des Impfstoffs — Lipide, intaktes saRNA, exprimiertes Antigen — über Fäzes, Urin, Speichel oder Milch ausgeschieden? Was bedeutet das im Stall, auf der Weide, in der Lebensmittelkette? Die Tierleitlinie, die ausdrücklich auch für Nutztiere gelten soll, enthält dazu kein Wort.
Angesichts dessen, dass solche saRNA-„Impfstoffe“ künftig sowohl Haus- als auch Nutztieren in Europa verabreicht werden könnten, sind solche Fragen wichtig. Immerhin können solche Präparate – ob nun über die Nahrungsaufnahme, aber auch durch „Shedding“ und den Kontakt mit den Ausscheidungen – sich auch auf die menschliche Gesundheit auswirken.
Selbstamplifzierende mRNA-„Impfstoffe“ für Tiere – EMA in der Kritik
