Der heutige Donnerstag dürfte als der Tag in die Geschichte eingehen, an dem das britische Establishment erbarmungslos vom Wahlvolk abgewatscht wird. Denn es wird in weiten Teilen Großbritanniens gewählt – und es droht ein politisches Blutbad von nie gekanntem Ausmaß. Nach dem heutigen Tag könnte die Regierungspartei Labour in vielen Regionen faktisch nicht mehr existieren.
Gleich drei wichtige Schicksalswahlen stehen am heutigen britischen Wahldonnerstag an. Und sie alle zeigen denselben Trend: Die Wähler haben die Nase gestrichen voll von der linken, bzw. linksgrünen Zerstörungspolitik. Nachfolgend eine Übersicht.
Das erste Schlachtfest: Die Kommunalwahlen in England
In England geht es an der Basis um alles. Über 5.000 (genau gesagt: 5.066) lukrative Posten in den Kommunalparlamenten stehen heute zur Wahl. Wer hier keine Macht hat, kann im großen Westminster in London nicht gewinnen, so die eiserne Regel in Großbritannien. Gewählt wird dabei wie seit eh und je nach dem Mehrheitswahlrecht – the winner takes it all. Die aktuellen Umfragewerte sind ein unfassbares Fiasko für den sozialistischen Premierminister Keir Starmer: Von ihren 2.196 Sitzen drohen die Genossen von Labour unglaubliche 2.000 zu verlieren!
Doch auch die sogenannten Konservativen (die Tories) stehen vor der totalen Auslöschung. Sie haben das Land jahrelang verraten und stürzen Schätzungen zufolge von 1.134 auf unter 200 Sitze ab. Und wer ist der lachende, gigantische Gewinner dieses historischen Wahltages? Nigel Farage und seine Reform UK. Die rechtskonservative Partei wird Umfragen zufolge von kümmerlichen 78 Sitzen aus dem Nichts auf unfassbare 2.000 Mandate hochkatapultiert. Das ist ein politisches Erdbeben! Dass grüne Ideologen wohl auch noch 450 Sitze dazugewinnen können – geschenkt. Dieses Land ist eben tief gespalten.
Schottland: Labour versinkt in der Bedeutungslosigkeit
Die zweite Mega-Katastrophe für Keir Starmer spielt sich in Schottland ab. Das linkslastige Land, in dem immer noch am liebsten gegen die Engländer im Süden gestimmt wird, wählt heute ein neues Parlament. Die schottischen Nationalisten (eigentlich souveränistische Sozialdemokraten) der SNP bleiben erwartungsgemäß Favorit (bei 35 bis 39 Prozent), auch wenn sie das Land mit ihrer irren Dauer-Tolerierung durch Labour und Grüne an den Rand des Abgrunds gewirtschaftet haben.
Doch der Kampf um Platz 2 wird zur ultimativen Demütigung für die Regierungspartei. Labour, die LibDems und Farages Reform UK ringen um den zweiten Platz, wobei es für die Rechtskonservativen deutlich besser aussieht. Labour – noch im Jahr 2024 hoffte man auf einen Machtwechsel in Edinburgh – spielt in Schottland längst keine Rolle mehr. Die Umfragen sehen die SNP bei 56-65 Sitze, gefolgt von Reform UK (18-25), Labour (13-19), Grünen (11-17), Konservativen (7-12) und Liberaldemokraten (7-9). Aber es kommt noch dicker.
Wales: Die gnadenlose Abwahl der Sozialisten
Wer sehen will, was passiert, wenn Linke ohne Gegenwehr durchregieren, muss nach Wales schauen. Die Waliser wählen heute ihren „Senedd“ – ihr Regionalparlament, das seit 27 endlosen Jahren von Labour dominiert wird. Was ist in dieser unfassbar langen Zeit passiert? Labour hat getan, was Linke eben so tun: Sie besteuern die hart arbeitenden Bürger in Grund und Boden und erschweren ihnen das Leben. Die Schulen in Wales sind peinlich schlecht. Das Gesundheitssystem NHS? Eine noch schlimmere Todesfalle als in England. Die walisische Wirtschaft ist quasi nicht mehr existent, das Pro-Kopf-Einkommen liegt mittlerweile auf dem schockierenden Niveau von Bulgarien und Rumänien! Wir sprechen hier von Großbritannien!
Kein Wunder also, dass die Menschen in Wales alles auf einen Wechsel setzen. Die souveränistische Plaid Cymru liegt laut Umfragen mit 29-33 Prozent der Stimmen auf dem ersten Platz, gefolgt von Reform UK mit 25-30 Prozent. Labour stürzt von 36,2 auf 10-20 Prozent ab und liegt damit in etwa gleichauf mit den Konservativen und den Grünen, die mit etwa 7-13 Prozent rechnen dürfen. Die Liberaldemokraten liegen abgeschlagen bei 4-7 Prozent. In Wales gilt bei dieser Wahl übrigens zum ersten Mal das Verhältniswahlrecht. Wäre das Wahlsystem nicht geändert worden, würde Labour maximal zwei Abgeordnete nach Cardiff schicken – ein absoluter Wipeout, die totale Auslöschung.
Starmers Gruselkabinett
Wenn die Urnen heute Abend schließen und Labour derart unter die Räder kommt, wird in London der parteiinterne Aufstand losbrechen. Sie werden versuchen, den Ungeliebten Keir Starmer aus der Downing Street No. 10 zu werfen. Er ist ohnehin längst eine „Lame Duck“, ein Premier auf Abruf, der seine Macht im eigenen Lager längst verloren hat.
Doch der Blick auf die möglichen radikal-linken Nachfolger lässt einem das Blut in den Adern gefrieren: Ein Ed Miliband, ein Wes Streeting, ein Andy Burnham oder Dauer-Aufregerin Angela Rayner. Ein linkes Gruselkabinett, das dieses Land noch schneller in den Ruin treiben würde, als Starmer es je könnte. Das sagt eigentlich schon alles über den erbärmlichen Zustand von Labour aus: Der Totalversager Starmer ist tatsächlich noch ihr kleinstes Übel. Heute bekommen sie dafür die Quittung.
Umfragen signalisieren Umbruch: Heute wählt Großbritannien Labour in die Bedeutungslosigkeit!
