Krankenkasse: Diese Änderungen SOLLEN uns retten! Was jetzt auf dem Tisch liegt, warum davon rund 75 Millionen gesetzlich Versicherte betroffen wären und welche Einschnitte am Ende ganz konkret spürbar werden sollen, zeige ich dir kurz und kompakt in diesem Video.
Herzlich willkommen auf unserem Kanal, mein Name ist Simon, ich bin der Finanznerd, und heute geht es um eine Reform, die es wirklich in sich hat. Denn bei der gesetzlichen Krankenkasse geht es längst nicht mehr nur um ein paar kleine Anpassungen. Es geht um die ganz große Frage: Wie soll dieses System überhaupt noch bezahlbar bleiben, ohne dass Beiträge immer weiter steigen oder Versicherte an immer mehr Stellen selbst draufzahlen müssen?
Die Zahlen sind alarmierend wenn man sich die gesetzliche Krankenversicherung anschaut. Mittlerweile liegt der monatliche Maximalbeitrag bei fast 1300 € im Monat und dennoch verschlechtern sich die Leistungen, Wartezeiten werden länger und die Versorgung schränkt sich immer weiter ein. Und unterm Strich zahlt der Staat, also wir alle mit unsere Steuergeldern jedes Jahr Milliarden in das System um es halbwegs am Laufen zu halten. Allein für 2027 wird eine Finanzlücke von rund 15 Milliarden Euro erwartet. Und wenn nichts passiert, warnt das Gesundheitsministerium sogar vor einem Defizit von mehr als 40 Milliarden Euro bis 2030. Es stellt sich also zwangsweise die Frage: Wer soll das bezahlen? Und genau da werden die Vorschläge jetzt richtig konkret.
1. Änderung Krankenkasse: Zuzahlung
Fangen wir mit dem Punkt an, den man wahrscheinlich am schnellsten im Alltag merken würde. Nach den Vorschlägen sollen Versicherte bei verschreibungspflichtigen Medikamenten künftig mehr selbst zahlen. Heute liegt die gesetzliche Zuzahlung normalerweise bei mindestens 5 Euro und höchstens 10 Euro pro Medikament. Künftig soll daraus nach den diskutierten Vorschlägen 7,50 bis 15 Euro werden. Das wäre also eine Erhöhung um 50 Prozent. Und das klingt erst mal nur nach ein paar Euro. Aber genau das ist der Punkt: Solche Summen wirken klein, bis man sie auf den Alltag herunterbricht. Wenn jemand zum Beispiel im Monat drei verschreibungspflichtige Medikamente braucht sind das aktuell 30 Euro im Monat. Wenn die Obergrenze auf 15 Euro steigt, wären es plötzlich 45 Euro im Monat. Das hochgerechnet 180 Euro mehr im Jahr.
