4. April 2026

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Neue Viren-Panikmache: Macht uns jetzt der chinesische “Garnelen-Virus” alle blind?

 

Haben Sie wirklich geglaubt, nach der großen Corona-Krise wäre Schluss mit der ständigen Viren-Panik? Weit gefehlt! Die internationale Wissenschaftsmaschinerie und die einschlägigen Fachjournale laufen sich offenbar schon für das nächste Schreckensszenario warm. Diesmal kommt die angebliche Gefahr für die Menschheit aber nicht von Fledermäusen, sondern direkt von Ihrem Teller.

Ein Virus, das normalerweise völlig harmlos bei Meeresbewohnern wie Garnelen, Krabben, Fischen und Seegurken grassiert, soll nun den Sprung auf den Menschen geschafft haben. Das sogenannte “Covert mortality nodavirus” – allein der Name soll wohl schon für wohlige Schauer bei den Profiteuren der Angstindustrie sorgen – steht im Fokus von wissenschaftlichen Untersuchungen. Laut einer aktuellen Veröffentlichung (Titel: “An emerging human eye disease is associated with aquatic virus zoonotic infection“) im Fachblatt Nature Microbiology führte eine Infektion bei Menschen in China zu einer mysteriösen Augenerkrankung namens POH-VAU. Diese beschere den Opfern Symptome ähnlich dem Grünen Star (Glaukom), samt Entzündungen, erhöhtem Augeninnendruck und in schlimmen Fällen sogar irreversiblem Sehverlust.

Doch schauen wir uns die nackten, ungeschönten Zahlen an, die hinter dieser ach so großen neuen biosekurellen Bedrohung stecken. Zwischen Januar 2022 und April 2025 – also in einem Zeitraum von weit über drei Jahren! – hat man in der Volksrepublik China unglaubliche… Trommelwirbel… 70 Menschen gefunden, die daran erkrankt sind. 70 positive Fälle. In einem Land mit 1,4 Milliarden Einwohnern. Doch das hindert die Forscher der Chinesischen Akademie der Fischereiwissenschaften nicht daran, gleich wieder die große Alarmglocke zu läuten und von einem “neuen Biosicherheitsrisiko” zu schwadronieren. Denn ein Drittel der Betroffenen landete laut Studie auf dem Operationstisch. Man soll sich demnach schon beim Verzehr von rohen Meeresfrüchten oder bei der einfachen Verarbeitung von Wasserlebewesen anstecken können.

Es wird aber noch absurder: Obwohl es keinen direkten Beweis für eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung gibt, wird diese Option munter herbeigeschrieben. Man habe eine “Untergruppe städtischer Patienten” gefunden, die keinen direkten Kontakt zu Fischen hatten, aber zu infizierten Familienangehörigen, die Meeresfrüchte verarbeiteten. Die haltlose Vermutung der Forscher: Das Virus verbreite sich in Familien durch das – halten Sie sich fest – Teilen von Essbesteck. Man sieht die Forderungen der globalen Gesundheitseliten nach Plexiglas am familiären Esstisch förmlich schon wieder vor sich.

In üblicher Manier wurden natürlich auch wieder Mäuse im Labor gequält und absichtlich infiziert, was erwartungsgemäß zu “pathologischen Veränderungen” an deren Augen führte. Und da das Virus angeblich weltweit in 49 verschiedenen maritimen Arten vorkommt, schwingt die unausgesprochene mediale Drohung gleich mit: Wir sind alle in Gefahr!

Selbst Edward Holmes von der Universität Sydney, der diesen Erreger als “bemerkenswert” bezeichnet, weil er angeblich Fische, Wirbellose und Säugetiere gleichermaßen infizieren kann, muss jedoch am Ende den Stecker aus der Panik-Maschinerie ziehen. Zwar fantasiert auch er davon, dass das Virus in anderen, “noch nicht beprobten Arten” lauern könnte, räumt aber bezüglich der Gefahr für den Menschen kleinlaut ein: “Es ist keine Epidemie.”

Was bleibt also von der großen neuen Viren-Meldung? Der fade Beigeschmack, dass hier wieder einmal krampfhaft versucht wird, aus einer absoluten Nichtigkeit eine globale Bedrohung zu konstruieren. Will man uns nun nach dem Fleischkonsum auch noch den Verzehr von frischem Fisch und Meeresfrüchten madig machen?

 

Neue Viren-Panikmache: Macht uns jetzt der chinesische “Garnelen-Virus” alle blind?