Die Vereinten Nationen haben es wieder mal geschafft: Gerade erst gratulierte Generalsekretär António Guterres dem Iran zum Jahrestag der Islamischen Revolution und nun sitzt ein Vertreter des Teheraner Regimes als Vize-Vorsitzender in einer Kommission, die Demokratie (!), Toleranz (!) und „Gender Equality“ (!!!) fördern soll. Ein zynischer Witz auf Kosten der Opfer der islamischen Terrorherrschaft.
In diesen Tagen feiert das iranische Regime den 47. Jahrestag des „Siegs der Islamischen Revolution“. António Guterres schickte Präsident Masoud Pezeshkian eine offizielle Botschaft mit „herzlichen Glückwünschen“ zum Nationalfeiertag. Damit hofiert Guterres ein Regime, das seit Jahrzehnten massiv gegen das eigene Volk vorgeht.
Gleichzeitig wählte die UN-Kommission für Soziale Entwicklung den iranischen Diplomaten Abbas Tajik zum Vize-Vorsitzenden. Diese Kommission soll sich mit der Förderung von Demokratie, sozialer Inklusion, Toleranz und – besonders zynisch – Geschlechtergleichheit beschäftigen. Genau die Werte, die im Iran mit Füßen getreten, vergewaltigt, gefoltert und ermordet werden.
Seit dem Tod von Mahsa Amini im September 2022 explodierte der Widerstand gegen die islamische Herrschaft. Seit dem 28. Dezember 2025 gehen die Menschen landesweit gegen die Mullahs auf die Straße. Die Proteste unter dem Motto „Frau, Leben, Freiheit“ werden brutal niedergeschlagen. Laut oppositionellen Quellen wurden bis jetzt bis zu 90.000 Menschen durch die Sicherheitskräfte des Regimes und aus dem Ausland angemietete islamische Terroristen ermordet. Zehntausende wurden verletzt oder verhaftet. Berichte über systematische Vergewaltigungen in Gefängnissen und die Hinrichtung Minderjähriger häufen sich. Kinder und Jugendliche wurden gezielt getötet, weil sie für ihre Freiheit auf die Straße gingen. Das islamische Regime zeigt keine Gnade und die UN belohnt es mit Einfluss und Glückwünschen.
Das ist nicht neu und betrifft nicht nur die islamische Diktatur des Iran. Die Vereinten Nationen sind seit Jahren von autoritären Regimen durchsetzt, die in Gremien sitzen, die eigentlich Menschenrechte und Demokratie schützen sollen. Mehr als die Hälfte der Mitglieder des UN-Menschenrechtsrates sind keine Demokratien. Der Iran saß bereits mehrfach in der Kommission für die Rechte der Frau (Commission on the Status of Women), zuletzt 2023, trotz Steinigungen und Zwangshijab. Die UN haben jede Glaubwürdigkeit verloren. Wenn ein Regime, das Frauen entrechtet und Demonstranten erschießt, über „Gender Equality“ und „soziale Entwicklung“ mitentscheidet, ist die Organisation nicht mehr Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Sie ist irrelevant geworden, ein teurer Apparat, der Diktatoren Legitimation verschafft.
Die USA haben das erkannt und gehen vermehrt auf Distanz. Unter Präsident Trump traten sie mehrfach aus UN-Gremien aus, 2018 aus dem Menschenrechtsrat, später aus der UNESCO und erneut aus dem Menschenrechtsrat und mehreren anderen UN-Organisationen. Sie kürzten ihre Beiträge und setzten damit ein klares Zeichen, dass die UN nicht mehr als Autorität anerkannt wird. Europa hingegen zahlt brav weiter, schweigt und macht jeden Irrsinn mit.
Es wird Zeit, dass wir dem US-Beispiel folgen und auf Distanz zu den Regimes gehen, die uns in der UN über Menschenrechte belehren wollen. Die Opfer der islamischen Terrorherrschaft im Iran verdienen eine internationale Gemeinschaft, die auf ihrer Seite steht, nicht auf der Seite ihrer Folterer, Vergewaltiger und Mörder. Die UN mag ihre Bedeutung als Ort, an dem man auch mit seinen Feinden reden kann, behalten. Als moralische Autorität, als ungewählte, internationale Pseudoregierung, die ihre eigene Agenda setzt und betreibt (siehe UN-Agenda 2030, UN-Migrationspakt usw.), ist sie unhaltbar geworden.
UN-Skandal: Iran als Vizevorsitz für Demokratie und Gleichstellung
