16. Februar 2026

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Neuer WHO-Chef: Wird Karl Lauterbach Gesundheitsdiktator?

 

“Dr. Tedros” tritt nach Beendigung seiner zweiten Amtszeit 2027 nicht erneut als Kandidat für den Posten als WHO-Generaldirektor an. Deutschland könnte sich das Amt durch seine hohen Zuwendungen an die Organisation möglicherweise kaufen: Als Kandidat aus der Buntenrepublik ist nun ausgerechnet Karl Lauterbach im Gespräch.

Der WHO-Generaldirektor kann nach dem neuesten Abkommen pandemische Notlagen ausrufen und so im Grunde immer neue Wiederholungen des Corona-Zirkus in Gang setzen. Böse Zungen handeln den WHO-Chef wegen dieser Befugnisse mitunter gar als Gesundheitsdiktator, auch wenn die Organisation selbst betont, die Souveränität der Mitgliedsstaaten bliebe unbeeinträchtigt. Da nach dem Rückzug der USA aus der Weltgesundheitsorganisation Deutschland als größter staatlicher Beitragszahler fungiert, werden einem deutschen Bewerber auf den Chefposten hohe Chancen zugerechnet.

Auf einer Kandidatenliste, die in WHO-Kreisen kursiert, wird neben Paul Zubeil (Experte für internationale Gesundheitspolitik im deutschen Gesundheitsministerium und Lebensgefährte des deutschen Drogenbeauftragten Hendrik Streeck) der Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach als Kandidat aus Deutschland aufgeführt – also jene Personalie, die von einer nebenwirkungsfreien Impfung und einer Geiselhaft durch Ungeimpfte fabulierte und durch seinen restriktiven Maßnahmenkurs bis heute für viele all das verkörpert, was in den Corona-Jahren Vertrauen in den Staat nachhaltig zerstört hat.

Gegenüber der NZZ sprach der CDU-Gesundheitspolitiker und Bundestagsabgeordnete Sascha van Beek sich bereits für einen deutschen Generaldirektor aus: Deutschland sei immerhin “der größte Geldgeber” gewänne als wichtiger Pharmastandort obendrein die Chance, “die moderne Medizin auf links zu drehen”. Fragt sich: Wie viel linker soll’s denn noch werden? Es darf jedenfalls davon ausgegangen werden, dass die Buntenrepublik sich keiner “Empfehlung” für Restriktionen und Grundrechtseinschränkungen verweigern würde, die von einem Karl Lauterbach als WHO-Direktor ausgesprochen wird. Wie viele Notstände die damals als “Corona-Heulboje” beschimpfte Personalie wohl ausrufen würde?

In der aktuell laufenden Nominierungsphase für die Wahl des nächsten WHO-Generaldirektors kann jedes Mitgliedsland bis zu einem festgelegten Stichtag Kandidaten vorschlagen. Wen Deutschland tatsächlich nominiert, handeln Kanzleramt, Gesundheitsministerium und Auswärtiges Amt unter sich aus. Die Vorschläge kommen aus dem Gesundheitsministerium.

Nach einer formalen Prüfung der Bewerbungen folgen Anhörungen und Interviews. Danach erstellt der WHO-Exekutivrat eine Vorauswahl von bis zu drei Kandidaten. Dieser Exekutivrat wird Ende Mai neu aufgestellt, wenn zwölf neue Länder hineingewählt werden: Auch das wird die Chancen der deutschen Kandidaten beeinflussen. Die Weltgesundheitsversammlung 2027 wird dann die endgültige Entscheidung über den neuen Direktor treffen.

Der WHO-Generaldirektor verdient fast 293 000 Dollar steuerfrei im Jahr. Wie viel man sich in dieser Rolle durch gezielten Pharmalobbyismus hinzuverdienen kann, kann nur gemutmaßt werden.

 

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