7. Februar 2026

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UN-Finanzprobleme – Wird Berlin das Loch stopfen?

 

Die Vereinigten Staaten und andere Länder zahlen ihre Beiträge für die Vereinten Nationen nicht, bzw. nicht fristgerecht. Die Lücke beträgt mittlerweile rund 1,57 Milliarden Dollar. Springt Deutschland wieder einmal dafür ein?

UN-Generalsekretär António Guterres beklagte sich kürzlich in einem Brief an die 193 Mitgliedsstaaten, dass die “Gefahr eines unmittelbar bevorstehenden finanziellen Zusammenbruchs” der Vereinten Nationen bestehe. Ausstehende Beitragszahlungen in einer Rekordhöhe von 1,57 Milliarden Dollar würden dafür sorgen, dass der UN-Haushalt bereits im Juli zahlungsunfähig werde.

Vor allem die fehlenden Gelder aus den Vereinigten Staaten seien dafür verantwortlich. Doch in Washington zeigt man sich kaum beeindruckt. US-Präsident Donald Trump gilt als scharfer Kritiker der globalistischen Organisation. Für Aufregung sorgte auch der Entschluss der Amerikaner, aus 66 internationalen Organisationen – darunter mehrere UN-nahe Behörden – auszutreten. Die Trump-Administration will keine woken und linksideologischen Projekte unterstützen.

Andererseits beklagte sich der US-Präsident in der Vergangenheit bereits immer wieder darüber, dass Washington 22 Prozent des regulären UN-Haushalts trage, was “unfair” sei. Die ausstehenden Beitragszahlungen führen nun dazu, dass verschiedene UN-Abteilungen Mitarbeiter entlassen, Büros in mehreren Ländern schließen oder diese verkleinern, sowie diverse Programme einstellen.

Deutschland, welches rund 6 Prozent des regulären UN-Haushalts stemmt, soll nun zusammen mit anderen Ländern einspringen und den UN-Haushalt vorfinanzieren. So zumindest wünscht es sich die UN-Spitze. Bereits im Jahr 2021 gab es aufgrund der fehlenden US-Zahlungen solch einen Fall. Wird Berlin wieder einmal einspringen?

 

UN-Finanzprobleme – Wird Berlin das Loch stopfen?