3. Februar 2026

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Neue Pandemie-Übungen: Was haben Epstein und das globale Elite-Netzwerk damit zu tun?

 

Pandemie als Dauerzustand: Wie WHO-Simulationen, Impfagenda und Eliten-Netzwerke ineinandergreifen

Die Weltgesundheitsorganisation hat im Dezember 2025 nahezu unbemerkt eine großangelegte Pandemie-Simulation durchgeführt. Einunddreißig Regierungen nahmen daran teil. Offiziell handelte es sich um eine Übung zur „Vorbereitung auf die nächste Pandemie“. Diese Wortwahl ist bemerkenswert – und bezeichnend. Es ging nicht um ein hypothetisches Szenario, nicht um eine abstrakte Risikoübung, sondern explizit um die nächste Pandemie. Die Übung trug den Namen „IHR Exercise Crystal“ und wurde vom WHO-Regionalbüro für den westlichen Pazifik organisiert.

Nach Angaben der WHO lief die Simulation über mehrere Wochen. Simuliert wurde das Auftreten einer neuartigen Atemwegserkrankung mit internationalem Ausbreitungspotenzial. Die teilnehmenden Staaten wurden nicht eingeladen, theoretische Annahmen zu diskutieren. Sie mussten in Echtzeit reagieren: Warnmeldungen auswerten, Informationen verifizieren, Risikobewertungen erstellen und Maßnahmen zwischen Gesundheitsbehörden, Grenzstellen, Kommunikationsabteilungen und weiteren staatlichen Akteuren koordinieren. Laut WHO kamen dabei dieselben Systeme zum Einsatz, die auch im realen Krisenfall an Flughäfen, Häfen und staatlichen Koordinationszentren verwendet werden.

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Diese Details sind entscheidend. Denn sie zeigen: Crystal war keine Planspiel-Diskussion, sondern eine operative Durchlaufprobe realer Infrastrukturen. Die WHO selbst betonte den Austausch von Echtzeitdaten, sektorübergreifende Entscheidungsfindung unter Druck und die Fähigkeit, Maßnahmen schnell umzusetzen. Die Übung war vollständig in die International Health Regulations (IHR) eingebettet – ein völkerrechtlich bindender Rahmen, der Staaten verpflichtet, bei Gesundheitsnotfällen nach WHO-Vorgaben zu handeln.

Die Parallelen zu früheren Ereignissen drängen sich auf. Im Oktober 2019, nur wenige Wochen vor dem öffentlichen Bekanntwerden von COVID-19, fand in New York die Übung „Event 201“ statt. Organisiert wurde sie vom Johns Hopkins Center for Health Security, dem Weltwirtschaftsforum und der Bill & Melinda Gates Foundation. Auch dort wurde eine neuartige Coronavirus-Pandemie simuliert, inklusive globaler Koordination, Kommunikationsstrategien, wirtschaftlicher Verwerfungen und Lieferkettenzusammenbrüche. Offiziell war auch Event 201 ein fiktives Szenario. In der Rückschau wirkt diese Einordnung mindestens naiv, wenn nicht bewusst beschwichtigend.

Der entscheidende Unterschied zwischen Event 201 und Crystal liegt jedoch nicht im Thema, sondern in der institutionellen Macht. Event 201 war eine einmalige Tischübung unter Experten. Crystal hingegen wurde direkt von der World Health Organization geleitet, band Dutzende Regierungen ein und war Teil eines wiederkehrenden Programms, das auf rechtlich bindenden Verpflichtungen basiert. Damit wird aus einer Simulation ein Instrument politischer Steuerung.

An diesem Punkt wird der Kontext brisanter. Denn die jüngsten Veröffentlichungen aus den sogenannten Epstein-Akten werfen ein neues Licht auf die ideologischen und personellen Netzwerke hinter genau solchen Pandemie-Narrativen. Aus einem E-Mail-Austausch geht hervor, dass Jeffrey Epstein, Bill Gates, Larry Cohen und weitere Akteure bereits Jahre zuvor über Pandemie-Szenarien, digitale Gesundheitssysteme und Neurotechnologien diskutierten. In diesen Mails ist nicht von öffentlicher Vorsorge die Rede, sondern von „Deliverables“: White Papers, Blaupausen, technische Spezifikationen.

Konkret genannt werden Konzepte für digitale Systeme zur Verwaltung persönlicher Gesundheitsdaten, neurotechnologische Anwendungen bei chronischen und degenerativen Erkrankungen sowie die Einordnung von Neurotechnologie als Frage der nationalen Sicherheit. Besonders aufschlussreich ist der explizite Verweis auf Folgeempfehlungen und technische Spezifikationen für Pandemie-Simulationen. Epstein bot darin aktiv seine Hilfe an.

Diese Dokumente widersprechen dem späteren öffentlichen Narrativ, man sei von COVID-19 überrascht worden. Bill Gates erklärte nach Ausbruch der Pandemie sinngemäß, man habe „nicht simuliert“ und „nicht geübt“. Die vorliegenden E-Mails legen nahe, dass genau das Gegenteil der Fall war – und zwar in enger Abstimmung zwischen privaten Stiftungen, Tech-Eliten und politischen Entscheidungsträgern.

Noch problematischer wird das Bild, wenn man die personellen Kontinuitäten betrachtet. Bill Gates ist seit Jahren eng mit der WHO verbunden, einer Organisation, deren Budget zu erheblichen Teilen aus zweckgebundenen privaten Zuwendungen stammt – unter anderem aus Gates-nahen Strukturen. Gleichzeitig ist Gates zentraler Akteur in der globalen Impfstoff-Agenda, in der Genbearbeitung, bei universellen Impfstoffprojekten und bei digitalen Identitäts- und Gesundheitslösungen.

Auch unter wechselnden US-Regierungen bleibt diese Einflussposition erstaunlich stabil. Gates erhielt die Presidential Medal of Freedom unter Barack Obama, war Gast bei offiziellen Anlässen unter Donald Trump und arbeitet nach eigenen Aussagen weiterhin mit der aktuellen Administration an Projekten zur Genbearbeitung. Parallel dazu kündigte Robert F. Kennedy Jr. – von vielen als Kritiker der Impfstoffpolitik wahrgenommen – einen universellen Impfstoff an, der unter der Biden-Administration gestartet und mit Gates-Mitteln finanziert wurde. Leitende Wissenschaftler dieses Projekts arbeiteten zuvor eng mit Anthony Fauci zusammen.

All dies fügt sich zu einem Muster, das schwer zu ignorieren ist. Pandemie-Simulationen, Impfstoffentwicklung, digitale Gesundheitsinfrastruktur und neurotechnologische Forschung werden nicht isoliert betrieben, sondern als zusammenhängende Agenda. Die WHO fungiert dabei nicht mehr nur als beratende Gesundheitsorganisation, sondern als Knotenpunkt einer globalen Governance-Struktur, die tief in nationale Entscheidungsprozesse eingreift.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht, ob Vorbereitung auf Gesundheitskrisen grundsätzlich sinnvoll ist. Die Frage lautet, wer definiert, was eine Krise ist, wer die Instrumente kontrolliert und wer von der permanenten Alarmbereitschaft profitiert. Wenn Simulationen nicht mehr als hypothetische Übungen, sondern als Vorwegnahme einer „nächsten Pandemie“ kommuniziert werden, verschiebt sich die Grenze zwischen Vorsorge und Vorprogrammierung.

Crystal steht exemplarisch für diesen Paradigmenwechsel. Es ist nicht die einzelne Übung, die beunruhigt, sondern das Zusammenspiel aus WHO-Autorität, privaten Geldgebern, technokratischen Lösungsansätzen und einer politischen Klasse, die sich zunehmend an externen Vorgaben orientiert. In diesem System werden Pandemien nicht mehr als Ausnahme betrachtet, sondern als wiederkehrendes Steuerungsereignis.

Die Öffentlichkeit bleibt dabei weitgehend außen vor. Entscheidungen werden vorbereitet, geprobt und implementiert, lange bevor eine demokratische Debatte stattfindet. Die Lehren aus COVID-19 scheinen weniger zu einer kritischen Aufarbeitung geführt zu haben als zu einer Perfektionierung der Instrumente. Die nächste Pandemie wird nicht nur erwartet – sie ist bereits eingeübt.

Wo das endet, ist keine rhetorische Frage mehr. Es ist eine offene politische Frage, die über Souveränität, Freiheit und die Zukunft öffentlicher Gesundheit entscheidet.

 

Neue Pandemie-Übungen: Was haben Epstein und das globale Elite-Netzwerk damit zu tun?