30. Januar 2026

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Kanada erzeugt lebende SARS-CoV-2-Viren allein aus Computercode, die „für Gain-of-Function-Forschung genutzt werden können“

 

Ein geschlossener Pandemie-Kreislauf aus digitalem Design, synthetischen GOF-Viren und staatlich kontrollierter Verifikation.

Jon Fleetwood

Eine neue, begutachtete Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Viruses, besagt, dass öffentlich finanzierte kanadische Labore vollständige SARS-CoV-2-Genome digital entworfen, diese mithilfe kommerzieller Dienste chemisch synthetisiert und daraus lebende, replikationsfähige Coronaviren erzeugt haben – ohne von einer natürlichen Virusprobe auszugehen.

Die Arbeit mit dem Titel „Developing Synthetic Full-Length SARS-CoV-2 cDNAs and Reporter Viruses for High-Throughput Antiviral Drug Screening“ dokumentiert die angebliche Erzeugung infektiöser Delta- und Omikron-SARS-CoV-2-Viren ausschließlich aus computergenerierten genetischen Sequenzen.

Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie – die weltweit Millionen von Menschen das Leben kostete und von mehreren Geheimdiensten mit Laborforschung in Verbindung gebracht wurde – wirft die Studie Fragen der nationalen Sicherheit auf. Im Zentrum steht die Fähigkeit staatlich finanzierter Institutionen, replikationsfähige Pandemieviren allein aus digitalen Sequenzdaten zu erzeugen und dabei auf kommerzielle Infrastruktur mit begrenzter öffentlicher Aufsicht zurückzugreifen.

Angesichts dieser Fähigkeiten wirft die Studie zudem die Möglichkeit auf, dass Regierungen eine biologische Bedrohung nahezu vollständig innerhalb digitaler und laborbasierter Rahmen definieren, simulieren und darauf reagieren könnten – wodurch die Öffentlichkeit auf offizielle Interpretationen angewiesen wäre, statt auf unabhängig überprüfbare Belege.

Viren, die allein aus Computercode gebaut wurden

Die Autoren erklären, dass sie sich bei der Erzeugung der Viren nicht auf physische Virusisolate gestützt haben.

Stattdessen nutzten sie kommerzielle DNA-Synthesedienste, um das gesamte Coronavirus-Genom zu erzeugen:

„Wir entschieden uns dafür, cDNA-chemische Synthesedienste zu nutzen, um vollständige Wildtyp- und Reporter-Delta- und Omikron-Klone zu erzeugen.“

Weiter erläutern sie:

„DNA-Synthese ist eine praktikable Methode, um schnell Coronavirus-cDNAs und rekombinante Viren zu erzeugen.“

Diese synthetisierten Genome wurden anschließend angeblich zur Erzeugung lebender Viren verwendet:

„Klon-abgeleitete Delta- und Omikron-Wildtyp- und Reporter-Viren wurden erfolgreich gerettet und zeigten Replikationskinetiken, die mit patientenabgeleiteten Isolaten vergleichbar sind.“

Die Studie behauptet, dass die resultierenden Viren infektiös waren und zu anhaltender Replikation in Zellkulturen fähig sind.

Das Papier betont, dass dasselbe System genutzt werden kann, um neue Virusvarianten allein auf Grundlage von Sequenzdaten zu erzeugen:

„DNA-Synthese ist eine praktikable und schnelle Option, um reverse genetische Systeme für Wildtyp- und Reporter-Viren allein anhand von Sequenzinformationen zu erzeugen.“

Eingeräumte Gain-of-Function-Fähigkeit

Im Diskussionsteil erkennen die Autoren ausdrücklich an, dass die von ihnen verwendete Methodik als gain-of-function-fähige Forschung einzustufen ist:

„Es ist wichtig anzuerkennen, dass der in dieser Studie beschriebene neuartige Ansatz – die Erzeugung replikationsfähiger Viren aus synthetischer DNA unter Einführung heterogener Genfunktionen – für ‚Gain-of-Function‘-Forschung genutzt werden kann.“

Wo die Viren angeblich erzeugt wurden

Alle Arbeiten mit angeblich lebendem SARS-CoV-2 wurden in Kanada in einer Hochsicherheitsanlage durchgeführt:

„Alle Experimente mit infektiösen SARS-CoV-2-Viren wurden bei VIDO-InterVac in einem genehmigten Hochsicherheitslabor der Biosicherheitsstufe 3 (BSL3) durchgeführt.“

VIDO-InterVac ist Teil der University of Saskatchewan, die ein zentrales institutionelles Zentrum für die in der Arbeit beschriebene Forschung darstellt.

Autoren-Affiliationen

Die Autoren sind mit mehreren kanadischen Institutionen verbunden, darunter:

  • University of Saskatchewan (Department of Biochemistry, Microbiology, and Immunology; Vaccine and Infectious Disease Organization),
  • University of Alberta (Department of Cell Biology; Department of Medical Microbiology & Immunology; Li Ka Shing Institute of Virology),
  • Sunnybrook Research Institute (Toronto),
  • University of Toronto (Department of Laboratory Medicine and Pathobiology).

Öffentliche Finanzierungsquellen

Laut der Finanzierungsangabe der Arbeit wurde die Forschung vollständig aus öffentlichen kanadischen Mitteln finanziert:

„Diese Forschung wurde durch das von den Canadian Institutes of Health Research (CIHR) finanzierte Coronavirus Variants Rapid Response Network (CoVaRR-Net)… CIHR Operating COVID-19 Rapid Research Funding Opportunity—Therapeutics… und NSERC finanziert.“

Zusätzliche operative Unterstützung kam von:

„Der Regierung von Saskatchewan… der Regierung Kanadas über Prairies Economic Development Canada… und der Canada Foundation for Innovation Major Science Initiatives für ihre CL3-Einrichtung.“

Was das Papier feststellt

Die Studie dokumentiert – in den Worten der Autoren –, dass:

  • vollständige SARS-CoV-2-Genome digital entworfen wurden
  • diese Genome chemisch synthetisiert wurden
  • lebende, replikationsfähige Coronaviren aus dieser synthetischen DNA erzeugt worden sein sollen
  • die Methode ausdrücklich als für Gain-of-Function-Forschung nutzbar anerkannt wird
  • die Arbeit öffentlich finanziert und in staatlich unterstützten kanadischen Laboren durchgeführt wurde

Diese Fakten werden direkt im Papier angegeben und beruhen nicht auf Schlussfolgerungen, Spekulationen oder externer Interpretation.

Fazit

Die neue Viruses-Studie offenbart, dass Regierungen angeben, über die technische Fähigkeit zu verfügen, ein Virus digital zu definieren, physisch zu synthetisieren und sein Verhalten vollständig innerhalb kontrollierter Laborsysteme zu validieren – wodurch moderne Pandemiebewältigung nahezu vollständig innerhalb digitaler, synthetischer und laborbasierter Umgebungen stattfinden könnte.

Diese Konvergenz wirft ungelöste Fragen zu nationaler Sicherheit, Transparenz, unabhängiger Überprüfbarkeit und dem Maß an Vertrauen auf, das die Öffentlichkeit in geschlossene wissenschaftliche und staatliche Strukturen setzen soll, wenn sie auf zukünftige biologische Bedrohungen reagiert.

Die Studie reiht sich ein in frühere, durch FOIA-Anfragen veröffentlichte DARPA-Dokumente, die zeigen, dass US-Biodefensivsysteme bereits darauf ausgelegt waren, Viren zu synthetisieren und mRNA-Gegenmaßnahmen allein aus Sequenzdaten herzustellen – wodurch die kanadische Arbeit in eine breiter angelegte, bereits bestehende digitale Pandemie-Infrastruktur eingeordnet wird.

 

 

Kanada erzeugt lebende SARS-CoV-2-Viren allein aus Computercode, die „für Gain-of-Function-Forschung genutzt werden können“