Es gibt viele verschiedene Gründe, warum verschiedene Pflanzen- und Tierarten aussterben. Der aktuelle Klimawandel gehört laut einer kürzlich veröffentlichten Studie nicht dazu. Denn ganz offensichtlich ist die Natur deutlich widerstandsfähiger, als es uns die Klimafanatiker weis machen wollen.
Immer wieder wurde in verschiedenen Studien behauptet, der allgemeine globale Erwärmungstrend würde die Artenvielfalt auf der Erde bedrohen. Doch eine im letzten Jahr bei The Royal Society Publishing veröffentlichte Arbeit mit dem Titel “Unpacking the extinction crisis: rates, patterns and causes of recent extinctions in plants and animals“, belegt, dass klimatische Veränderungen kaum zu solchen Ereignissen führen.
Eine andere – und seitdem tausendfach zitierte – Arbeit, im Jahr 2004 bei Nature veröffentlichte Studie mit dem Titel “Extinction risk from climate change” stellte die These auf, dass bis zum Jahr 2050 eine Million Arten infolge des Klimawandels aussterben würden. Doch diese Studie basiert lediglich auf Modellannahmen und weniger auf tatsächlichen Daten. Damit gleicht sie jedoch mehr einem Blick in die Kristallkugel als tatsächlich auf Fakten basierender Wissenschaft.
Denn die eingangs erwähnte Studie belegt etwas ganz Anderes. So passt die Behauptung über die künftige Entwicklung bei den Aussterberaten nicht mit den tatsächlich gemachten Beobachtungen der letzten Jahrhunderte zusammen. Sie kommt zum Ergebnis, dass “der Klimawandel keine wichtige Bedrohung für die Biodiversität ist”, die Aussterberaten auf Artenebene “vor vielen Jahrzehnten ihren Höhepunkt erreicht” haben und es in den letzten 200 Jahren keinen signifikanten Anstieg bei klimabedingten Aussterben gegeben hat.
Anhaltender Lebensraumverlust und die Einführung invasiver Arten (vor allem im 18. und 19. Jahrhundert) auf Inseln bleiben in den letzten Jahrhunderten die beiden vorherrschenden Aussterbeursachen. Die Autoren äußern sich überrascht darüber, dass die Bedrohung durch den Klimawandel (Erwärmung der bodennahen Lufttemperatur) während der gesamten modernen Ära unbedeutend geblieben ist.
“Aussterben durch invasive Arten und (überraschenderweise) den Klimawandel haben sich im Zeitverlauf nicht signifikant verändert”, erklären die Wissenschaftler. “Vergangene Aussterbeereignisse legen stark nahe, dass der Klimawandel keine wichtige Bedrohung für die Biodiversität ist.”
Weiters erklären sie: “Diese vergangenen Aussterbeereignisse zeigen keinen sich rasch beschleunigenden Biodiversitätsverlust, sondern vielmehr Aussterberaten, die ihren Höhepunkt im Allgemeinen vor vielen Jahrzehnten erreichten und in einigen wichtigen Gruppen (Arthropoden, Pflanzen) zurückgingen.” Vielmehr würden die meisten Gruppen “sinkende Aussterberaten” zeigen, “nachdem sie in den 1980er-Jahren ihren Höhepunkt erreicht hatten.”
Die Natur ist offensichtlich viel anpassungsfähiger und resistenter als es die Klimafanatiker gerne behaupten. Einen deutlich größeren Faktor stellen eingeschleppte invasive Arten, Habitatsverluste (z.B. durch Landwirtschaft und Siedlungsbau) und die Ausbeutung durch den Menschen (z.B. Überfischung) dar.
