17. Januar 2026

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Die EU und Kanada arbeiten bei digitalen Identitäten zusammen

 

EU und Kanada vereinbaren Zusammenarbeit bei der gegenseitigen Anerkennung digitaler IDs, Pilotprojekte

Das jüngste Abkommen zwischen der Europäischen Union und Kanada zur Zusammenarbeit bei der gegenseitigen Anerkennung digitaler Identitäten ist lediglich ein weiterer Schritt in dem, wovor ich seit Jahren warne. Immer wenn das Vertrauen in Regierungen zusammenbricht, zieht die politische Klasse die Zügel an. Die digitale ID hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun; es geht um die Nachverfolgung von Kapital und die Kontrolle von Bewegungen, während sich die globale Staatsschuldenkrise beschleunigt.

Die Gefahr liegt auf der Hand. Gegenseitige Anerkennung bedeutet ein einheitliches Rahmenwerk. Es wird das Fundament für eine globale digitale Identität gelegt. Sobald diese Systeme miteinander kommunizieren, entsteht die Architektur für eine weltweite Datenbank, die von der politischen Elite kontrolliert wird. Genau darauf drängt die Europäische Union seit Jahren – mit dem Digital Services Act und dem berüchtigten Vorschlag einer „digitalen Geldbörse“. Nun wird dieses Modell exportiert, so wie zuvor schon die gescheiterten Konzepte zu Net Zero und zur Finanzregulierung. Kanada, wirtschaftlich und politisch im Niedergang, folgt Brüssel in den Abgrund.

Die EU und Kanada werden gemeinsam ein Pilotprojekt für digitale Identitäts-Wallets testen. Warum müssen zwei getrennte Kontinente ihre Systeme integrieren? Eine grenzüberschreitende digitale ID ist ohne eine zentrale Autorität nicht möglich. Und sobald der Staat die Fähigkeit besitzt, jede Transaktion, jede Bewegung und jede Identifikation zu überwachen, wird dies zwangsläufig mit Besteuerung, Reisegenehmigungen, Zugang zum Bankensystem und sogar politischer Konformität verknüpft. So reagieren Regierungen immer in der Endphase ihres fiskalischen Lebenszyklus. Rom führte Reisegenehmigungen ein. Die Sowjetunion schuf den internen Pass. Nun macht der Westen dasselbe – nur mit besserer Technologie.

Kapital wird aus Regionen fliehen, die sich in Richtung zentralisierter digitaler Identifikation bewegen. Genau deshalb beobachten wir eine Kapitalabwanderung aus Europa und zunehmend auch aus Kanada. Beide bewegen sich auf ein marxistisches Modell zu, in dem der Bürger ausschließlich existiert, um den Staat zu finanzieren. Der Vorstoß für digitale IDs passt perfekt zur zunehmenden autoritären Welle bis 2032, während Regierungen versuchen, angesichts eines systemischen Zusammenbruchs ihre Macht zu bewahren.

 

 

Die EU und Kanada arbeiten bei digitalen Identitäten zusammen