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Jahrelang haben die Gewerkschaften den grünen Klimakurs brav abgenickt. Jetzt, wo ganze Industrien den Bach runtergehen, dämmert es auch der großen deutschen Gewerkschaft IG BCE: Der CO₂-Zertifikatehandel ist kein “marktwirtschaftliches Instrument”, sondern eine Abrissbirne für Betriebe und Arbeitsplätze. Doch das Erwachen könnte zu spät kommen – der Schaden ist bereits gewaltig.
Lange Zeit marschierten die deutschen Gewerkschaften brav im Gleichschritt mit der grünen Klimasekte, die seit Jahren das Land in eine ökonomische Geisterbahn verwandelt. Kohleausstieg? Abgenickt. Atomkraftwerke abschalten? Haken dran. Energiewende auf Kosten der Arbeitnehmer? Kein Aufschrei. Doch nun, wo die Realität immer härter zuschlägt, kommt plötzlich das große Erwachen.
Ausgerechnet die IG BCE, sonst treu an der Seite der “Transformation”, schlägt nun Alarm und geißelt den Emissionshandel. Also jenen absurden Ablasshandel mit CO₂-Zertifikaten, den uns Brüssel und Berlin als “marktwirtschaftliche Lösung” für den ganzen Irrsinn verkauft haben. Erst als die eigenen Mitglieder ihre Jobs verlieren und ganze Industriezweige abwandern, dämmert es auch den Gewerkschaftsfunktionären, dass man mit Ideologie keine Löhne bezahlt.
Denn was ist dieser Emissionshandel anderes als ein gigantisches Umverteilungsinstrument? Angeblich soll er “marktkonform” sein, in Wahrheit ist er ein planwirtschaftlicher Gängelapparat, der künstliche Knappheit schafft und Preise in die Höhe treibt. Für jedes Molekül des angeblich so gefährlichen Spurengases CO₂ müssen Unternehmen heute Schutzgeld zahlen – während die Konkurrenz in den USA, China oder Japan entweder gar nichts oder nur einen Bruchteil dessen berappen muss. Doch so lange gewisse Kreise sich daran eine goldene Nase verdienen, scheint dies in der Politik niemanden zu interessieren.
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Wirtschaftlicher Selbstmord auf Raten
IG-BCE-Chef Michael Vassiliadis bringt es auf den Punkt: “Das Konzept fliegt so nicht. Es bringt unsere Betriebe um.” Und er hat recht. Allein der Chemieriese Ineos in Köln wird mit dreistelligen Millionenbeträgen an Extrakosten für Energie und CO₂-Zertifikate stranguliert. Kein Einzelfall, sondern Alltag in der deutschen Industrie. Während die Eurokraten in Brüssel munter Jahr für Jahr die Zahl der Zertifikate weiter verknappen – natürlich im Namen der angeblichen “Klimarettung” – bricht in Deutschland eine Schlüsselbranche nach der anderen zusammen. Produktionsniveau minus 20 Prozent, zehntausende Stellen gestrichen, hunderte Anlagen stillgelegt: Das ist kein “Strukturwandel”, das ist wirtschaftlicher Selbstmord auf Raten.
Aber wehe, man stellt die Sinnfrage. Kaum wagt es jemand, die wissenschaftlich unhaltbare Fixierung auf CO₂ zu kritisieren, wird er sofort als “Klimaleugner” desavouiert. Dabei müsste man nur einen Blick in die Paläoklimatologie werfen, um zu sehen: Das Klima war schon immer im Wandel – ohne jedes Zutun der Menschheit. Warmzeiten waren Blütezeiten, Eiszeiten brachten Not und Hunger. Doch diese erdhistorischen Tatsachen, die auch von Report24 immer wieder thematisiert werden, interessiert die Ideologen nicht. Sie klammern sich an ihre Modelle, die allesamt auf fragwürdigen Annahmen basieren, und errichten ein Ablasssystem, das in seiner Absurdität den mittelalterlichen Ablasshandel der Katholischen Kirche deutlich übertrifft.
Ein spätes Erwachen
Die Gewerkschaften merken nun endlich, dass es ihre Mitglieder sind, die diesen Wahnsinn ausbaden müssen. Arbeiter, die jahrzehntelang Steuern und Sozialabgaben gezahlt haben, stehen plötzlich ohne Job und sicheres Auskommen da, weil die Energierechnungen der Unternehmen durch die Decke gehen und die Produktionskosten explodiert sind.
Währenddessen hält die EU-Kommission stur an ihrem stupiden Netto-Null-Fahrplan fest: bis 2050 kein einziges Gramm CO₂ mehr. Was für eine groteske Illusion! Kein Technologiefortschritt, keine “Transformation”, kein “European Green Deal” kann diesen Wahn bezahlbar umsetzen. Das Einzige, was bis dahin garantiert ist: dass Europa seine industrielle Basis verliert und endgültig zum Museum für chinesische Investoren verkommt.
Dass die Gewerkschaften diesen Irrsinn so lange mitgetragen haben, macht ihre jetzige Empörung nicht glaubwürdiger. Aber immerhin: besser spät als nie. Wenn Vassiliadis jetzt “Nothilfen” fordert, damit die Betriebe nicht endgültig abwandern oder pleitegehen, ist das zwar nichts anderes als ein Betteln um Subventionen – aber es ist zumindest ein Eingeständnis, dass die große pseudogrüne Transformation nicht nur Löcher, sondern Krater in die industrielle Landschaft schlägt. Das Problem liegt jedoch tiefer: Solange das CO₂-Dogma unangefochten bleibt, solange wir uns von Brüssel Vorschriften machen lassen, wie viel wir atmen, heizen und produzieren dürfen, wird sich daran nichts ändern.
Zeigen die Bürger den Klimawahnsinnigen bald die Rote Karte?
Die IG BCE kann schimpfen, so viel sie will: Am Ende werden nicht nur Chemiebetriebe, sondern auch Stahlwerke, Zementfabriken, Papierhersteller und auch energieintensive Mittelständler den Laden dichtmachen müssen. Wer glaubt, dass der Emissionshandel nur “die Großen” trifft, irrt gewaltig. Schon bald wird der sogenannte “Emissionshandel 2” auch Autofahrer und Hausbesitzer immer stärker zur Kasse bitten. Spritpreise plus 25 Prozent, Heizkosten, die in ungeahnte Höhen schießen – das ist die “gerechte Transformation”, von der die Klimaextremisten träumen. Dass dieser Wahnsinn nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch die Lebensqualität der Bürger vernichtet, scheint in Berlin und Brüssel niemanden zu kümmern. Hauptsache, die CO₂-Bilanzen stimmen.
Der Emissionshandel ist kein “marktwirtschaftliches Instrument”, er ist ein Strick, den sich Deutschland (und die Europäische Union) um den Hals gelegt hat. Dass nun auch die Gewerkschaften merken, wie eng sich die Schlinge zuzieht, ist ein spätes, aber wichtiges Signal. Doch ob dieses Erwachen noch rechtzeitig kommt, ist fraglich. Zu viel ist bereits zerstört, zu viele Arbeitsplätze sind unwiederbringlich verloren. Ohne den gesellschaftlichen Druck quer durch die Europäische Union und die Abwahl der Klimawahn-Parteien wird es nämlich in absehbarer Zeit keine Trendwende geben.