9. März 2026

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1838 % mehr Fläche als ein Gaskraftwerk: Der gigantische Flächenfraß durch Solarparks

 

Die grüne Energiewende wird den Bürgern stets als Rettung der Natur verkauft. Eine neue Analyse entlarvt dies nun als gigantische Lebenslüge. Wer auf Sonnenenergie setzt, opfert massiv wertvolles Ackerland und unberührte Natur für eine Stromquelle, die ausgerechnet dann versagt, wenn man sie am dringendsten braucht.

Schon lange ist bekannt, dass Solaranlagen im Vergleich zu verlässlichen Energieträgern wie Kohle, Erdgas oder Kernkraft einen enormen Platzbedarf haben. Bisher ging man von einem dreimal so hohen Flächenverbrauch pro erzeugtem Megawatt aus. Das bedeutet konkret: dreimal mehr zerstörter Lebensraum und dreimal mehr vernichtete landwirtschaftliche Nutzfläche. Eine aktuelle Untersuchung der Energieanalysten Isaac Orr und Mitch Rolling (“Energy Bad Boys”) zeigt nun, dass die Realität noch viel dramatischer ist.

Der entscheidende Fehler in der öffentlichen Debatte ist der Fokus auf die reine Nennleistung. Ein Stromnetz muss jedoch auf die Spitzenlast ausgelegt sein – also auf die Zeiten, in denen der Strombedarf am höchsten ist. Betrachtet man die sogenannte gesicherte Leistung, wird das ganze Ausmaß des Solar-Wahnsinns sichtbar.

Die Analysten verglichen ein geplantes 500-Megawatt-Solarprojekt im US-Bundesstaat Iowa mit einem modernen Gaskraftwerk. Das Ergebnis ist vernichtend. Während das Gaskraftwerk lediglich 0,04 Hektar pro Megawatt installierter Leistung benötigt, verschlingt die Solaranlage bereits auf dem Papier das Sechzigfache an Fläche. Und hierbei ist die tatsächliche Versorgungssicherheit noch nicht einmal eingerechnet.

Der regionale Netzbetreiber MISO hat die Zuverlässigkeit von Solarenergie kürzlich drastisch herabgestuft. Für das Jahr 2030 rechnet die Behörde damit, dass Solaranlagen während der sommerlichen Spitzenlast nur noch 4 Prozent der benötigten gesicherten Leistung erbringen. Bis 2043 fällt dieser Wert auf lächerliche 2 Prozent. Erdgas hingegen liefert konstant fast 90 Prozent der verlässlichen Energie. Um die gleiche verlässliche Strommenge wie ein 500-Megawatt-Gaskraftwerk zu liefern, bräuchte die Solaranlage unfassbare 105.792 Acres (rund 42.800 Hektar) Land. Das entspricht fast 30 Prozent der gesamten Fläche des betroffenen Counties. Die Solaranlage benötigt somit fast 1.838 Prozent mehr Fläche, um dieselbe Versorgungssicherheit zu gewährleisten wie das Gaskraftwerk.

Ein weiteres fatales Problem wird von den Befürwortern der Energiewende konsequent verschwiegen. Solarpaneele verlieren bei Hitze massiv an Leistung. Ab einer Temperatur von 25 Grad Celsius sinkt die Effizienz drastisch – bei längeren Hitzeperioden um 10 bis 25 Prozent. Ausgerechnet die Technologie, die angeblich vor der Erderwärmung retten soll, wird bei höheren Temperaturen zunehmend nutzlos. Um diesen Leistungsabfall auszugleichen, müssten noch mehr Anlagen gebaut und noch mehr Naturflächen zugepflastert werden.

Am Ende stellt sich die Frage, wie weit man mit dem Solarwahn überhaupt gehen will. Denn einerseits muss man diese Anlagen für Spitzenzeiten überdimensionieren und gleichzeitig auch für enorme Speicherkapazitäten sorgen, um Zeiten ohne (ausreichend) Sonneneinstrahlung überbrücken zu können. Wir sprechen hier auch von Bodenversiegelung, Hitzeinseleffekten durch großflächige Verdunkelungen der Erdoberfläche und weiteren negativen Auswirkungen auf die Natur.

 

1838 % mehr Fläche als ein Gaskraftwerk: Der gigantische Flächenfraß durch Solarparks