Er wächst einfach überall, er überwindet jede Hürde, er besitzt sogar die Kraft, Beton zu durchbrechen. Diese besondere Pflanze überlebt an Orten, wo keine Andere überleben würde und lässt sich nicht zähmen – Das goldene Kraftpaket, der Löwenzahn!
Was viele als gewöhnliches „Unkraut“ abtun, ist in Wahrheit eine der kraftvollsten Heilpflanzen unserer Breitengrade – Voller Bitterstoffe, Vitalenergie und altem, verborgenem Wissen.

Seine goldene Blüte folgt der Sonne, seine Wurzel gräbt sich tief in die Erde, und seine Heilkraft reicht vom Darm, über die Leber bis zur Seele!
Doch was steckt wirklich hinter der unscheinbaren Pflanze mit dem leuchtenden Kopf und den fliegenden Schirmchen? Wie kann sie unsere Leber entlasten, unseren Stoffwechsel aktivieren und sogar emotionalen Ballast lösen? Und was sagt die moderne Wissenschaft zu den Wirkstoffen, die unsere Vorfahren intuitiv nutzten?
In diesem Blogartikel nehme ich dich mal wieder mit auf eine spannende Expedition durch die Welt des Löwenzahns – Von seinen mystischen Ursprüngen über aktuelle Studien bis hin zu praktischen Anwendungen für Körper, Geist und Seele!
Inhaltsverzeichnis
1. Der Löwenzahn – Allgemeine Fakten
2. Die Geschichte des Löwenzahns – Traditionell & volkstümlich
3. Der Löwenzahn im Fokus der Wissenschaft
4. Was macht den Löwenzahn so wirkungsvoll?
4.1. Bitterstoffe (Sesquiterpenlactone) – Die wichtigste Wunderwaffe des Löwenzahns
4.2. Präbiotisches Inulin – Gesundes Futter für deine Darmflora
4.3. Sekundäre Pflanzenstoffe – Die mysteriösen Superhelden
4.4. Weitere wichtige Inhaltstoffe im Löwenzahn
5. Heilkräfte des Löwenzahns ✨
6. Die Einsatzgebiete des Löwenzahns
7. Löwenzahn Studien mit bahnbrechenden Ergebnissen
8. Der Löwenzahn – Die pflanzliche Geheimwaffe gegen Krebs
8.1. So wirkt der Löwenzahn gegen Krebs
9. Löwenzahn – Anwendung, Einnahme und Dosierung
9.1. Frischer Löwenzahn – So verwendest du das Wildkraut
9.2. Löwenzahn Produkte – Allgemeine Empfehlungen
9.3. Wechselwirkungen und Kontraindikationen
10. DMSO Flüssigextrakt mit Löwenzahnwurzel – Pflanzenessenz mit maximaler Wirkkraft!
10.1. Dosierung und Anwendung für Mensch und Tier
10.1.1. Innerlich bei Menschen
10.1.2. Innerlich bei Hund und Katz
10.2. Die äußerliche Anwendung für Mensch und Tier
11. Der Löwenzahn – Eine ganzheitliche Betrachtung
12. Fazit
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Der Löwenzahn – Allgemeine Fakten
Der Löwenzahn (lateinisch: Taraxacum officinale) ist eine Pflanze, die fast jeder kennt. Er gehört zur Familie der Korbblütler und wächst am liebsten dort, wo ihn keiner haben will: Auf Wiesen, am Straßenrand und zwischen Pflastersteinen. Im Prinzip besitzt er die Fähigkeit überall zu wachsen und zu gedeihen.
Löwenzahn

Seine kräftige Pfahlwurzel reicht tief in den Boden und macht ihn fast unverwüstlich. Die gezackten Blätter wachsen rosettenartig am Boden. Diesen gezackten Blättern hat die Pflanze auch ihren Namen zu verdanken. Er stammt aus dem Französischen „dent-de-lion“ was übersetzt der Zahn des Löwen, oder eben Löwenzahn bedeutet. Im Volksmund heißt er unter anderem auch Butterblume, Kuhblume oder Pissblume.
Ab April blüht er und macht mit seinen großen gelben Blüten auf sich aufmerksam, sodass du ihn nicht übersehen kannst. Seine leuchtende Blüte verwandelt sich nach dem Verblühen in die bekannte Pusteblume – Ein wahres Symbol für Transformation, Leichtigkeit und Neubeginn!
Botanisch gesehen ist der Löwenzahn eine ganz besondere Pflanze, denn er kann sich ohne Bestäubung vermehren. Jede Blüte besteht aus vielen kleinen Einzelblüten, und seine Samen verbreiten sich mühelos mit dem Wind. Vom Frühling bis in den Herbst hinein ist der Löwenzahn eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten.
Mittlerweile ist der Löwenzahn auf der gesamten Nordhalbkugel verbreitet. Alle Teile sind essbar und haben heilende Wirkungen – Von den Blättern über die Blüte bis zur Wurzel!
All diese Eigenschaften und noch viele mehr, machen ihn zu einer der wertvollsten heimischen Heilpflanzen!
Die Geschichte des Löwenzahns – Traditionell & volkstümlich
Der Löwenzahn blickt auf eine laaaaaange Geschichte als Heil- und Ritualpflanze zurück. Erste schriftliche Erwähnungen über den Löwenzahn finden sich bereits im 11. Jahrhundert bei Avicenna (Ibn Sina), einem persischen Arzt und Naturwissenschaftler.
Löwenzahn
Auch in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) wird der Löwenzahn seit Jahrtausenden zur Entgiftung, vor allem der Leber, zur Behandlung von Entzündungen und Vielem mehr eingesetzt!
In Europa galt der Löwenzahn als Pflanze des Lichts und der Reinigung. In der Volksmedizin wurde er vor allem zur Anregung von Verdauung, Leber und Galle, sowie zur Förderung des Wasserlassens eingesetzt. Klostermediziner wie Hildegard von Bingen nutzten ihn zur Blutreinigung, bei Leberleiden und Hautproblemen.
Auch in der Volksmagie hatte der Löwenzahn einen festen Platz:
🌬 Pusteblumen galten als Wünscheträger. Wer sie mit einem Atemzug komplett wegblies, dessen Wunsch würde wahr.
🌬 Pusteblumen wurden auch zum Orakeln verwendet
🌞 Die gelbe Blüte wurde mit der Sonne verbunden und als Symbol für Hoffnung, Kraft und Neubeginn gesehen
🌿 Löwenzahn wurde unter das Kopfkissen gelegt, um prophetische Träume zu fördern oder sich von Kummer zu befreien
Beim Löwenzahn überschneidet sich die Verwendung als Heilpflanze mit dem Verzehr als Nahrungsmittel. Der Löwenzahn war früher aber ein fester Bestandteil der Hausapotheke und tief verwurzelt im Heilwissen der Menschen – Der größte Vorteil: Er ist Kostenlos und so gut wie ganzjährig verfügbar.
Der Löwenzahn im Fokus der Wissenschaft
Während der Löwenzahn in der traditionellen Heilkunde schon lange geschätzt wird, rückt er auch in der modernen Wissenschaft zunehmend in den Fokus. Was früher durch Erfahrung überliefert wurde, wird heute in Laboren und Kliniken genauer unter die Lupe genommen.
LöwenzahnDie therapeutischen Wirkungen und Anwendungsgebiete des Löwenzahns, vor allem der Wurzeln, sind mittlerweile sehr gut erforscht.
Die Wissenschaftler sind sich einig: Der Löwenzahn ist weit mehr als ein Wildkraut, er ist ein goldenes Kraftpaket mit großem therapeutischem Potenzial!
In den letzten Jahren wurden zahlreiche Studien an Tieren, aber auch an Menschen und In Vitro (Im Glas) durchgeführt. Dabei wurden vor allem einzelne Inhaltstoffe und ihre Wirkungen, aber auch das Zusammenspiel verschiedener Inhaltstoffe erforscht.
Die Studien konzentrieren sich vor allem auf seine besondere Wirkung auf Leber, Nieren, Verdauung und Entzündungsprozesse. Mehr dazu findest du im weiteren Verlauf des Artikels.
Der Löwenzahn stellt die Wissenschaftler immer noch vor zahlreiche Rätsel, denn die Wirkweisen und die Synergien der einzelnen Inhaltsstoffe sind hoch komplex!
Jedoch kommen fast alle zu dem Ergebnis, dass der Löwenzahn auch die moderne Medizin revolutionieren könnte!
Was macht den Löwenzahn so wirkungsvoll?
Die Heilkraft des Löwenzahns beruht vor allem auf seinem beeindruckend vielfältigen Mix an verschiedenen Pflanzenstoffen. Jeder dieser Inhaltsstoffe trägt auf seine Weise dazu bei, uns natürlich aber enorm effektiv zu heilen oder ganz allgemein gesünder zu machen.
Die außergewöhnliche Wirksamkeit des Löwenzahns entsteht vor allem durch das Zusammenspiel folgender Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe (Sesquiterpenlactone) – Die wichtigste Wunderwaffe des Löwenzahns
Hier kommt die bittere Wahrheit: Wer den Löwenzahn schon einmal probiert hat weiß, dass er sehr bitter im Geschmack ist. Genau diese Bitterstoffe sind die wichtigste Wunderwaffe des Löwenzahns.
Schon ein paar bittere Bissen, oder ein bitterer Schluck Tee lösen im Körper folgendes aus: Die Bitterstoffe im Löwenzahn, vor allem Taraxacin, bzw. 15-hydroxytaraxacin, aktivieren Bitterrezeptoren in unserem Körper. Diese Aktivierung setzt eine Reihe von Mechanismen in Gang:
Löwenzahn
🔺Ankurbeln von Verdauung und Regulierung des Appetits – Schon beim ersten bitteren Geschmack im Mund senden die Bittersensoren ein Signal an den Magen und die Bauchspeicheldrüse. Dieser Reiz löst über den Nervus vagus, den größten Nerv des autonomen Nervensystems, eine verstärkte Speichel‑ und Magensaftproduktion aus und fördert die Ausschüttung von Verdauungsenzymen in Bauchspeicheldrüse und Dünndarm.
Mehr Speichel, mehr Magensaft und mehr Verdauungsenzyme sorgen für eine Regulierung des Appetits, eine schnellere Speise Zerkleinerung und effizientere Nährstoffaufspaltung und Aufnahme!
🔺Förderung von Gallenfluss und Fettverdauung – Die Bitterstoffe wirken direkt auf Leber und Gallenblase ein und sagen dort: „Hey, mehr Galle bitte!“ Mehr Gallenflüssigkeit hilft, Fette im Darm zu zersetzen und macht die Verdauung von fettreichen Speisen leichter.
🔺Entzündungshemmung und Schutz vor schädlichen Keimen – Bitterstoffe blockieren den Signalweg für Entzündungen. Dadurch sinken bei der Verwendung von Löwenzahn und anderen Bitterpflanzen nachweislich die Entzündungsmarker im Blut und im Gewebe.
Zusätzlich zeigen neuste Studien eine stark antimikrobielle Wirkung gegen Bakterien und Pilze, was auch die traditionelle Anwendungen bei Hautinfektionen und Harnwegsbeschwerden erklärt.
🔺Sanfte Harntreibende Wirkung – Im Wasserhaushalt der Niere wirken Bitterstoffe wie ein leichter „Spüler“. Sie erhöhen die Urinproduktion, ohne dabei wichtige Mineralien zu stark auszuspülen. Ein natürlicher Weg, um überschüssiges Wasser loszuwerden, ohne dabei ein Elektrolytungleichgewicht zu riskieren.
🔺Krebszellen‑Bekämpfung – Laborversuche zeigen: In hohen Konzentrationen können Löwenzahn-Bitterstoffe in Tumorzellen ein Selbstzerstörungsprogramm, die sogenannte Apoptose auslösen. Damit wird das Zellwachstum der Tumorzellen gehemmt und Krebszellen effektiv zum Absterben gebracht
Diese besonderen Bitterstoffe machen den Löwenzahn also zu einem vielseitigen Heilmittel, das sowohl akute Beschwerden lindert als auch langfristig Stoffwechsel und Abwehrkräfte stärkt und sogar die Fähigkeit besitzt, Krebszellen zu zerstören!
Präbiotisches Inulin – Gesundes Futter für deine Darmflora
Inulin ist ein wasserlöslicher Ballaststoff, der vor allem in der Wurzel des Löwenzahns vorkommt. Bis zu 30% des Trockengewichts können wir in den Wurzeln finden.
Löwenzahn
Ballaststoffe sind für den Körper sehr schwer verdauliche Kohlenhydrate. Sie werden nur teilweise aufgespalten und daher auch nur langsam verstoffwechselt. Sie sorgen daher für eine längere und gleichbleibende Versorgung mit Energie. Auch der Blutzuckerspiegel bleibt hierbei stabil.
Im Dickdarm dient Inulin als Nahrung für nützliche Darmbewohner. Es fördert das Wachstum gesunder Darmbakterien wie Bifidobacterium und Lactobacillus.
So verbessert der Löwenzahn also die Darmflora und unterstützt somit eine gesunde Verdauung!
Sekundäre Pflanzenstoffe – Die mysteriösen Superhelden
Du bist bestimmt schon zahlreiche Male über den Begriff „sekundäre Pflanzenstoffe“ gestolpert… Aber was hat es mit diesen mysteriösen Stoffen eigentlich auf sich?
Sekundäre Pflanzenstoffe kommen von Natur aus in jeder Pflanze vor. Sie sind, wie der Name schon sagt, eher zweitrangig und nicht unbedingt lebensnotwendig für die jeweilige Pflanze.
Löwenzahn
Sie übernehmen aber dennoch wichtige Aufgaben wie die Abwehr von natürlichen Fressfeinden, den Schutz vor UV-Strahlung und sie helfen bei der Bestäubung und Verbreitung der Samen und Früchte. Auch der Löwenzahn ist voll von wertvollen sekundären Pflanzenstoffen – In seinen Blättern, Blüten und Wurzeln verstecken sich wahre Gesundheitsschätze.
Und auch wir, Mensch und Tier, profitieren von ihren Effekten, wenn wir die Pflanzen essen oder als Heilmittel nutzen!
Die Hauptakteure im Löwenzahn sind, wie oben schon beschrieben, die Bitterstoffe. Neben diesen befinden sich noch zahlreiche weitere Stoffe im Löwenzahn wie zum Beispiel:
🔺Flavonoide – In allen Teilen, besonders aber in Blättern und Blüten. Diese bunten Moleküle fangen freie Radikale ab, schützen Zellen vor Stress und kräftigen unser Abwehrsystem
🔺Phenolsäuren wie Chicorsäure oder Chlorogensäure – Vor allem in der Wurzel. Sie wirken antioxidativ, unterstützen Leber und Blutgefäße und können sogar den Blutzucker positiv beeinflussen
🔺Triterpene und Sterole – Vor allem in der Wurzel, aber auch in den Blättern. Sie wirken antientzündlich, regulieren den Cholesterinspiegel und stabilisieren Zellmembranen
Weitere wichtige Inhaltstoffe im Löwenzahn
Neben den sekundären Pflanzenstoffen, die die Hauptwirkung des Löwenzahns ausmachen, steckt der Löwenzahn auch voller wichtiger Nährstoffe, die unseren Körper auf vielfältige Weise unterstützen. Hier eine Übersicht der wichtigsten Makro‑ und Mikronährstoffe:
Löwenzahn
🔸Eine Vielzahl verschiedener Vitamine – Vitamin A (als Beta‑Carotin), Vitamin C, Vitamin K, B‑Vitamine (B₁, B₂, B₃, B₅, B₆), Vitamin E
🔸Zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente – Große Mengen an Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, sowie auch Zink, Mangan und Phosphor
🔸Ballaststoffe und Eiweiße
Dank dieses komplexen Zusammenspiels ist der Löwenzahn nicht nur eine wilde Zierpflanze am Wegesrand, sondern ein echtes Kraftpaket! Nährende und heilende Inhaltstoffe von leuchtendem Blütenkopf bis zur starken Wurzel!
Heilkräfte des Löwenzahns ✨
Je nach Pflanzenteil – Blätter, Blüten oder Wurzel – kommen unterschiedliche Wirkungen zum Tragen. Im Folgenden siehst du auf einen Blick, bei welchen Beschwerden jedes Pflanzenteil besonders hilfreich ist und welche Heileffekte der Löwenzahn besitzt:
Löwenzahnblätter
Löwenzahnblüten
Löwenzahnwurzel
Regen Leber-, Nieren-, und Darmfunktion an
Wirken entgiftend und entschlackend
sehr wirkungsvoll bei Blasenentzündung, Nieren-, und Prostatabeschwerden
Wirken sanft harntreibend
Wirkungsvoll gegen Ödeme und Wassereinlagerungen
Präventiv gegen Nieren-, und Gallensteine, sowie andere Gallenprobleme
Regen die Sekretion der Verdauungsdrüsen an – fördern Verdauung und reguliert den Appetit
Wirken blutreinigend und vorbeugend gegen Arteriosklerose
Helfen bei innerer Unordnung / Chaos im Kopf
Fördern positive Gedanken und helfen bei Loslassen
Wirken kühlend und schmerzlindernd
Entzündungshemmend, natürliche Hilfe bei akuten und chronischen Entzündungen
Hautreinigend und helfen bei Hautproblemen wie Warzen, Ekzemen, Pickeln, Akne, Hühneraugen und Hautausschlag
Wichtiges Heilkraut bei rheumatischen Beschwerden wie Arthrose, Arthritis oder Gicht
Dank der hohen Dichte an Flavonoiden wirken sie stark antioxidativ
Einsatz bei Erkältungskrankheiten, wirken beruhigend auf Schleimhäute
Wirken stimmungsaufhellend und antidepressiv
Spenden Wärme und Optimismus
Besonders reich an Bitterstoffen und Inulin
Besonders stark anregende Wirkung auf Leber, Galle und Darm
Sehr wirkungsvoll bei Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung, Blähungen oder Völlegefühl
Regen die Blutbildung an und reinigen das Blut
Stark entgiftend und entschlackend
Regulieren den Blutzuckerspiegel
Präventiv gegen Nieren-, und Gallensteine, sowie andere Gallenprobleme
Bringen den Stoffwechsel so richtig in Schwung
Spenden neue Energie und innere Ruhe
Helfen bei der Erdung
Die Einsatzgebiete des Löwenzahns
Die vorangegangenen Abschnitte zeigen: Der Löwenzahn wirkt sich unglaublich positiv auf den gesamten Organismus aus! Egal ob innerlich oder äußerlich angewendet, die Einsatzmöglichkeiten und Gebiete sind unglaublich vielfältig.
Bei folgenden Indikationen und Erkrankungen bietet der Löwenzahn dir effektive und vollkommen natürliche Unterstützung:
Lebererkrankungen jeglicher Art
Gallenbeschwerden
Blasen-, und Nierenbeschwerden
Wassereinlagerungen und Ödeme
Darmbeschwerden wie Verstopfung, Blähungen, Völlegefühl
Chronische und akute Darmentzündungen wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa
Entzündungen jeglicher Art
Krebs und Tumore
Stoffwechselschwäche und Apetittlosigkeit
Gelenkschmerzen und alle Art, rheumatische Beschwerden
Schwaches Immunsystem, erhöhte Anfälligkeit für Infekte
Arteriosklerose
Diabetes und Insulin Resistenz
Haut-, und Haarpflege
Akute und chronische Erschöpfung und Müdigkeit
Mentale Ermüdung
Inneres Chaos, negative Gedanken
Und Vieles mehr…
Aufgrund der fehlenden Studienlage müssen Schwangere und Stillende, sowie Kinder die Verwendung in jedem Falle vorher mit ihrer Hebamme, einem Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten abklären.
Löwenzahn Studien mit bahnbrechenden Ergebnissen
Der Löwenzahn, mit all seinen Teilen, bietet wie wir jetzt wissen, ein breites Spektrum an gesundheitsfördernden und medizinisch wirkungsvollen Aspekten.
Das belegen auch mittlerweile hundertfache Studien. Für die verschiedenen Studien wurden unterschiedliche Zubereitungen aus dem Löwenzahn verwendet. Hauptsächlich Extrakte, Pulver und wässrige, oder alkoholische Auszüge.
Löwenzahn
In vielen Studien wurden auch die Sicherheit, so wie die Verträglichkeit der verschiedenen Löwenzahnteile untersucht. Es wurde bei entsprechender Dosierung und Einnahmedauer einvernehmlich als sicher eingestuft und es gab keine unerwünschten Nebenwirkungen.
Eine der wenigen Humanstudien, die explizit auch die Verträglichkeit von Löwenzahn untersucht hat, ist die folgende:
👉🏻 Die harntreibende Wirkung eines Extrakts aus Taraxacum officinale Folium bei menschlichen Probanden über einen einzigen Tag
Hier habe ich noch eine kleine Studienauswahl von interessanten Löwenzahnstudien zu verschiedenen Themen:
Krebstherapie mit Löwenzahnwurzel
2012 behandelten Wissenschaftler Tumorzellen eines aggressiven Bauchspeicheldrüsentumors mit einem wässrigen Löwenzahnwurzel Auszug. Mit großem Erfolg: Die Ergebnisse zeigten ein Selbstzerstörung und Zellzerfall der Krebszellen, ohne dass dabei gesunde Zellen beschädigt wurden
👉🏻 Zur Studie
Ein kanadisches Forschungsteam erhielt 2015 offiziell die Genehmigung, Löwenzahn Wurzelextrakt als Zusatztherapie bei Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen zu prüfen 🎉
Eine gute Übersicht und Zusammenfassung verschiedener Studien zum Thema Löwenzahn und Krebs findest du auch hier 👉🏻 Löwenzahn – erstaunliches Krebs-Mittel!
Leberschutz durch Löwenzahn Wurzelextrakt
Yousef und Kamel (2021) untersuchten in einem Tiermodell, wie ein Extrakt aus der Löwenzahnwurzel oxidativen Stress in der Leber mindert und Leberschäden vorbeugt. Die Ergebnisse zeigen signifikant bessere Leberwerte und reduzierte Entzündungsmarker.
👉🏻 Zur Studie
Präbiotische Wirkung von Inulin aus der Löwenzahnwurzel
2017 führten Forscher die erste umfassende Studie durch, die den Einfluss von Inulin aus dem Löwenzahn auf die menschliche Darmflora untersuchte. Die Resultate: Ein signifikanter Anstieg förderlicher Bifidobacteria und eine generelle Verbesserung der mikrobiellen Diversität.
👉🏻 Zur Studie
Entzündungshemmende Eigenschaften des Löwenzahns
In einer Studie aus dem Frühjahr 2025 wurden erstmals die antientzündlichen Eigenschaften spezifischer Bitterstoffe aus Löwenzahnblättern und ‑wurzeln am Menschen untersucht. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Reduktion von Entzündungsmarkern im Blut nach vierwöchiger Einnahme eines standardisierten Extrakts.
👉🏻 Zur Studie
Internationale Studien sind im Normalfall in englischer Sprache verfasst.
Falls dein Englisch nicht so perfekt ist: Die Studien lassen sich mit dem Deepl-Übersetzer sehr einfach und schnell übersetzen. Einfach die Textfragmente kopieren und in den Übersetzer einfügen. Oder du nutzt direkt die Google Übersetzer Funktion auf der entsprechenden Seite.
Das Stöbern in den einzelnen Studien lohnt sich wirklich sehr!
Der Löwenzahn – Die pflanzliche Geheimwaffe gegen Krebs
„Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass Naturprodukte, insbesondere Löwenzahnwurzel-Extrakt, ein großes Potenzial als ungiftige und wirksame Alternative zu den heute verfügbaren konventionellen Chemotherapien haben…. “
Dr. Caroline Hamm
Dieses Zitat stammt aus einer Löwenzahnstudie aus dem Jahre 2012 von Dr. Caroline Hamm und Dr. Pandey. Die Studie ist ausgezeichnet! Sie untersuchte die Effektivität von Löwenzahnwurzelextrakt gegen bestimmte menschliche Leukämiezellen.
Das Ergebnis: Bei jeder der getesteten Zellarten konnte innerhalb von 48 Stunden ein nahezu 100%iger Zelltod der Tumorzellen festgestellt werden!
Und nicht nur das: Im Gegensatz zu den Folgen von Chemotherapien wurden gesunde Zellen weder vergiftet noch anderweitig geschädigt. Kein Haarausfall, keine Übelkeit, kein Verfall des Körpers!
Das glaubst du nicht? Die gesamte Studie kannst du dir hier einmal genauer anschauen:
👉🏻 Effiziente Induktion des extrinsischen Zelltods durch Löwenzahnwurzelextrakt in menschlichen Zellen der chronischen myelomonozytären Leukämie (CMML)
So wirkt der Löwenzahn gegen Krebs
Die Forschung zeigt: Löwenzahn besitzt eindeutig krebshemmende Effekte! Die Inhaltsstoffe des Löwenzahns wirken auf mehreren Ebenen gleichzeitig krebshemmend. Jedoch besitzt der Löwenzahn eine ganz spezielle Superpower, welche ihn gerade bei Krebserkrankungen so unglaublich effektiv macht!
Jede Zelle in unserem Körper besitzt einen eingebauten Selbstzerstörungsmechanismus – Die Apoptose, den programmierten Zelltod.
Der Löwenzahn
Apoptose ist wie der geordnete Abspann am Ende eines Films. Wenn eine Zelle merkt, dass sie nicht mehr richtig funktionieren kann oder „gefährlich“ für bestimmte Abläufe im Körper wird, zieht sie sich im Normalfall selbst zurück – Ganz ohne Krawall, ohne Drama. Die Apoptose läuft ziemlich geordnet und nach Plan ab:
Die Zelle schrumpft, das Zellinnere zerfällt in kleine, gut verpackte „Pakete“ und die Zellreste werden vom Entgiftungssystem des Körpers ohne Entzündungsreaktion blitzschnell aufgeräumt.
Am Ende ist von der Zelle kaum noch etwas übrig. Keine Trümmer, kein schädlicher Inhalt, der in die Umgebung gelangt – Alles verläuft sauber und geordnet ab. Die Lücke füllt sich je nach Bedarf: Mal durch eine neue, gesunde Zelle, mal bleibt Platz für anderes Gewebe.
Auch „Krebszellen“ besitzen eine ganz besondere Fähigkeit: Sie schalten die Apoptose, also die Signale des programmierten Zelltods aus, um ewig weiter zu wachsen…
Und genau hier kommt der Löwenzahn ins Spiel: Der Löwenzahn, insbesondere die Wurzel, haben das Geschick, die Apoptose in den Krebszellen wieder anzuschalten!
Die Wirkstoffe im Löwenzahn sind wie Briefträger, die einen speziellen Umschlag an die Tumorzellen liefern. Dieser Umschlag enthält die Botschaft: „Achtung, Abschaltung jetzt!“ Sobald die Botschaft angekommen ist, fängt die Zelle an sich selbst zu zerstören.
Wie weiter oben schon beschrieben, bleiben gesunde Zellen dabei unbeschadet und bekommen wieder den Platz sich auszubreiten. Genial, oder?
Löwenzahn – Anwendung, Einnahme und Dosierung
Frischer Löwenzahn – So verwendest du das Wildkraut
Den Löwenzahn findest du, vor allem jetzt gerade, wirklich überall. Ab April blüht er und macht mit seinen großen gelben Blüten auf sich aufmerksam, sodass du ihn nicht übersehen kannst.
Löwenzahn
Optimale Sammelzeit:
Blätter: März – Oktober
Blüten: April – Juni und August – Oktober
Wurzeln: März- April und September-November
Am besten schmecken die frischen, saftigen Blätter im Frühjahr von April-Mai. Sammle dafür am besten die kleinsten, jüngsten Triebe, denn sie schmecken am aromatischsten und noch nicht ganz so bitter.
Der Löwenzahn, mit seinem eher bitteren Geschmack, bildet eine gute Grundlage für Salate, Smoothies oder Suppen und Soßen. Die Blüten eignen sich für Tees, als Dekoration, oder zum Herstellen von süßen Aufstrichen wie Marmelade oder Honig.
Zum generellen Verzehr eignen sich die Blätter, Blüten und Wurzeln. Vor allem die jungen, zarten Blätter und Blüten da sie die größte Inhaltsstoffdichte aufweisen. Das gilt übrigens auch für alle anderen Wildkräuter.
Die getrockneten Wurzeln wurden früher als Kaffeeersatz verwendet und werden heute hauptsächlich zum Zubereiten von Tees genutzt.
Beim Wildkräuter sammeln gilt generell:
Seid immer respektvoll gegenüber der Natur und den Tieren und sammelt nur so viel, wie ihr auch wirklich braucht und verarbeiten könnt.
Auch ein liebevolles Wort und aus dem Herzen kommende Dankbarkeit sind als Energieausgleich sehr angebracht.
Viele leckere Rezepte und Verwendungsmöglichkeiten für den frischen Löwenzahn, sowie Anleitungen für Löwenzahntee oder Heiltinktur findest du hier:
👉🏻 Der Löwenzahn – Das unterschätzte Powerkraut
Löwenzahn Produkte – Allgemeine Empfehlungen
Löwenzahn Produkte gibt es mittlerweile in den verschiedensten Formen. In Deutschland handelsüblich sind vor allem getrocknete Pflanzenteile, Pulver, Kapseln oder konzentrierte Extrakte, sowie Tinkturen oder der Pflanzensaft.
Kapseln lassen sich natürlich bequem und einfach einnehmen und eignen sich auch für unterwegs. Das Selbe gilt auch für Tinkturen und Flüssigextrakte.
Der Löwenzahn
Getrocknete Pflanzenteile und das lose Pulver lassen sich dafür flexibler einsetzen und können zum Beispiel zum aufbrühen von Tee verwendet, oder Smoothies und Speisen beigemischt werden. Für welche Darreichungsform du dich am Ende entscheidest hängt natürlich von deinen persönlichen Vorlieben, der Indikation und deinem Alltag ab.
Wie bei allen Natursubstanzen empfiehlt es sich zunächst mit einer geringen Dosierung zu beginnen und sie täglich, über 1-2 Wochen, auf die gewünschte Menge zu erhöhen. So beugst du unerwünschten Wirkungen vor und kannst genau beobachten, wie dein Körper auf den Löwenzahn reagiert.
🔸DOSIERUNG: Die empfohlene Tagesdosis von Löwenzahn variiert je nach individuellem Bedarf und Anwendungsbereich. Sie liegt bei getrockneten Pflanzenteilen aber normalerweise zwischen 4-10g Löwenzahn Kraut (Blätter und Blüten) oder 1-5g Löwenzahnwurzel. Die Dosierung für den Frischpflanzensaft liegt bei 20 ml 3 x täglich. Für standatisierte Löwezahn Tinkturen werden in der Regel 10-15 Tropfen bis zu 3x täglich empfohlen.
🔸DOSIERUNGSHINWEISE: Diese Empfehlung richtet sich an eine durschnittliche, erwachsene Person. Die Dosis kann je nach Grund der Einnahme, Körpergewicht und Alter variieren und sollte immer individuell angepasst werden.
🔸EINNAHME: Die Einnahme von Tee, Kapseln, Pulver oder Tinkturen kann bis zu 3x täglich erfolgen. Zur Appetitanregung solltest du den Löwenzahn etwa 30 Minuten vor den Mahlzeiten einnehmen. Ansonsten wird er eher nach den Mahlzeiten eingenommen. So kann er seine Wirkungen optimal entfalten.
🔸DAUER: Etwa 4-6 Wochen. Die Wirkung baut sich am besten über mehrere Wochen auf. Daher musst du etwas geduldig sein und den Löwenzahn regelmäßige und längerfristig einnehmen.
💡Nach 4-6 Wochen sollte unbedingt eine Pause von mindestens 4 Wochen eingelegt werden, um einer Toleranz gegenüber den Wirkstoffen vorzubeugen und um eine Leber nicht zu stark zu belasten.
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