Im Jahr 836 n. Chr. umrundete eine Flotte von Wikinger-Langschiffen die Landzunge und ging an der Ostküste Irlands an Land. Die Angreifer zogen ihre Schwerter und rannten landeinwärts auf eine Bauerngemeinde zu, die sie vom Wasser aus entdeckt hatten.
Als sie die Ansammlung von Rundhäusern erreichten, war das Dorf leer. Das Vieh stand noch auf der Weide. Die Feuerstellen waren noch warm. Auf einem Tisch lag Brot. Aber es waren keine Menschen da.
Die Wikinger durchsuchten die Häuser, stießen die Fußmatten beiseite, schauten hinter jede Wand. Nichts. Sie verbrannten, was sie tragen konnten, und ritten davon.
Die Dorfbewohner waren nicht geflohen. Sie waren immer noch da. Etwa fünf Meter unter der Erde, zusammengepfercht in einem Steinpassage, die eigens für diesen Moment gebaut worden war, und lauschten den Stiefeln über ihren Köpfen
