Es gibt etwas, das moderne Baukunst uns verschweigt. Wenn draußen minus 30 Grad sind, musst du die Heizung voll aufdrehen. Die Rechnung steigt ins Unermessliche. Und wenn der Strom ausfällt? Dann wird es innerhalb von Stunden eiskalt. Deine Familie friert, die Rohre platzen, und du sitzt hilflos da und wartest, dass jemand das Problem behebt. Aber vor 800 Jahren lebten Menschen in Skandinavien, Island und Nordeuropa in Häusern aus Torf und Grassoden. Kein Heizöl. Kein Strom. Keine teuren Isoliermaterialien. Nur gestapelte Erde, Gras und ein kleines Feuer. Und diese Häuser blieben warm. Nicht nur ein bisschen warm. So warm, dass Familien drinnen in normaler Kleidung herumlaufen konnten, während draußen der Schneesturm tobte und die Temperatur auf minus 40 Grad fiel.
