3. März 2026

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Laut dem russischen Geheimdienst wollen London und Paris der Ukraine eine Atombombe geben

 

Der russische Auslandsgeheimdienst hat letzte Woche vor Plänen Frankreichs und Großbritanniens gewarnt, der Ukraine eine Atomwaffe samt Trägersystem zu übergeben. Russland warnt diese Länder nun vor den Konsequenzen.

Letzte Woche hat der russische Auslandsgeheimdienst davor gewarnt, dass Frankreich und Großbritannien die Übergabe einer Atomwaffe samt Trägersystem an die Ukraine planen, wobei der Eindruck erweckt werden solle, bei beidem handele es sich um ukrainische Entwicklungen. Im Gegensatz zu vielen anderen Warnungen russischer Dienste aus der Vergangenheit, war diese Warnung am Sonntagabend Thema im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens, einer Sendung, die auch Experten westlicher Regierungen aufmerksam verfolgen. Ich habe den russischen Beitrag übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Man will die Ukraine mit einer Atombombe bewaffnen

Letzte Woche galt die Aufmerksamkeit wieder den Ukraine-Verhandlungen. Die Erwartungen vermischten sich mit der Erwartung neuer Gefahren für den Friedensprozess. Vor der Führung des FSB sprach Putin von ernsthaften Gefahren: „Es geht um mögliche Explosionen unserer Gasleitungen am Meeresgrund des Schwarzen Meeres. Das sind der sogenannte ‚TurkStream‘ und der ‚Blue Stream‘. Sie scheinen nicht aufhören zu können. Sie wissen nicht, was sie tun können, um diesen Friedensprozess und den Versuch einer diplomatischen Lösung zu sabotieren . Sie tun alles dafür, etwas zu provozieren, das alles zu zerstört, was . vorsichtig gesagt – in diesen Verhandlungen erreicht wurde.“

Dabei gehen sie rücksichtslos, brutal und ohne Rücksicht auf irgendetwas – Menschenleben, Recht, Moral oder Verantwortung gegenüber der Geschichte – vor. Sie haben einfach so die Nord-Stream-Pipelines gesprengt. Und niemand schien es zu interessieren. Sie verwischen ihre Spuren und sind sich ihrer Straflosigkeit sicher. Und nun wieder.

Putin sagte weiter: „Es gelingt ihnen nicht, Russland eine strategische Niederlage beizubringen, absolut nicht, aber sie wollen es so sehr. Ohne das können nicht ohne sie leben, oder sie glauben zumindest, dass sie es nicht können. Sie müssen Russland unbedingt besiegen. Sie suchen nach jedem Weg, nach allem, wirklich allem. Sie werden bis zum Äußersten gehen und es dann bereuen.“

Sie haben schon viel bereut, das ist klar, aber ihre konditionierten Reflexe gegenüber Russland halten alle auf Kurs. Diese Woche gab der russische Auslandsgeheimdienst die Informationen frei, dass England und Frankreich Selensky mit einer Atombombe ausrüsten wollen. In der Erklärung hieß es: „Laut Informationen des russischen Auslandsgeheimdienstes arbeiten London und Paris derzeit aktiv daran, Kiew mit solchen Waffen und den entsprechenden Trägersystemen zu versorgen. Das beinhaltet den verdeckten Transfer europäischer Komponenten, Ausrüstung und Technologie in diesem Bereich in die Ukraine. Der französische Sprengkopf TN75 der U-Boot-gestützten ballistischen Rakete M51.1 wird als Option in Betracht gezogen.“

Der französische Atomsprengkopf TN75 hat eine Sprengkraft von 150 Kilotonnen. Zum Vergleich: Die Atombombe „Little Boy“, die die Amerikaner im August 1945 auf Hiroshima abwarfen, hatte eine Sprengkraft von 13 Kilotonnen.

Es ist klar, dass die Briten und Franzosen, ja sogar Selensky selbst, dies nun vehement leugnen. Alle rufen im Chor: „Wie könnt ihr so ​​etwas nur über uns denken?

Im Kreml hatte man nichts anderes erwartet, wie Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, sagte: „In diesem Fall wäre es seltsam anzunehmen, dass sie das im Chor bestätigen würden. Aber natürlich sind für uns die Daten unserer Geheimdienste das Wichtigste. Das sind keine unbegründeten Informationen. Und angesichts der bisherigen Erfahrungen können wir mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es genau so ist.“

Und wozu hier überhaupt raten? Schon vor Beginn der Militäroperation im Februar 2022 drohte Selensky auf der Münchner Sicherheitskonferenz, Kiews Verzicht auf Atomwaffen zu überdenken. Sechs Monate später erpresste er den US-Präsidentschaftskandidaten Trump: Entweder NATO-Beitritt, oder, falls dies nicht geschehe, würde die Ukraine Atomwaffen erwerben. Am 17. Oktober 2024 sagte Selensky in Brüssel: „Entweder die Ukraine hatt Atomwaffen, die dann unsere Verteidigung sein werden, oder wir brauchen irgendeine Art von Bündnis. Außer der NATO kennen wir derzeit keine effektiven Bündnisse.“

Dieser Logik hat Selensky selbst seitdem nicht widersprochen. Erst letzten Freitag erklärte er in einem Interview mit dem britischen Fernsehsender Sky News, er würde Atomwaffen von Großbritannien und Frankreich „gerne“ annehmen: „Ich würde Atomwaffen von Großbritannien und Frankreich gerne annehmen, aber bisher sind keine entsprechenden Angebote eingegangen.“

Ob solche Angebote eingegangen sind oder nicht, kann man nur raten, doch dass er sie „gerne annehmen“ würde, ist eine Tatsache, ja sogar eine Bitte.

Diese seltenen Aufnahmen von 1995 zeigen, wie Frankreich im Südpazifik auf dem Mururoa-Atoll, das zu Französisch-Polynesien gehört, eine Serie von sechs unterirdischen Atomtests durchgeführt hat.

In Frankreich und weltweit brachen Proteste aus. Australien, Neuseeland, Japan und Südkorea protestierten offiziell, doch Paris setzte seine Pläne um und testete einen neuen kompakten Atomsprengkopf, den TN75. Laut einem Bericht des russischen Auslandsgeheimdienstes plant Frankreich nun, diese Technologie heimlich an die Ukraine weiterzugeben.

Juri Knutow, Historiker der Luftverteidigungskräfte und Militärexperte, sagte zu der Waffe: „Es geht um den individuell steuerbaren Mehrfachsprengkopf TN-75, der auf der ballistischen Rakete M51 montiert wird. Diese Rakete setzt Frankreich in Atom-U-Booten ein. Frankreich hat vier Atom-U-Boote. Jede Rakete trägt sechs bis zehn dieser Sprengköpfe. Frankreich plant, einen oder mehrere davon an die Ukraine zu liefern. Frankreich besitzt laut Schätzungen ausländischer Experten insgesamt 290 solche Sprengköpfe.“

Auch Großbritannien besitzt Atomwaffen. Übrigens erklärte der britische Oberst Richard Camp vor nicht lange Zeit, im Mai letzten Jahres, London solle die Ukraine bei der Entwicklung eigener Massenvernichtungswaffen unterstützen: „Ich denke, Teil dieser Erklärung zur strategischen Zusammenarbeit zwischen Großbritannien und der Ukraine hätte die Zusage Großbritanniens zur Entwicklung taktischer Atomwaffen sein sollen. Ich weiß, wie teuer das ist. Es könnte der Ukraine helfen, ihre eigenen nuklearen Fähigkeiten zu entwickeln.“

Nach einer vielsagenden Pause hat London die vom russischen Auslandsgeheimdienst veröffentlichten Informationen entschieden bestritten. Der russische Auslandsgeheimdienst habe unbegründete Behauptungen darüber aufgestellt, die britische und die französische Regierung würden planen, die Ukraine mit einer sogenannten schmutzigen Bombe auszurüsten.

Paris nannte das eklatante Desinformation, doch natürlich hatte in Moskau niemand ein offenherziges Eingeständnis erwartet.

In der Erklärung des Geheimdienstes hieß es weiter: „Die Briten und Franzosen wissen, dass ihre Pläne einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht, insbesondere den Atomwaffensperrvertrag, darstellen und die Gefahr bergen, das globale Nichtverbreitungssystem zu zerstören. Daher konzentrieren sich die westlichen Mächte vor allem darauf, den Erwerb von Atomwaffen durch Kiew als das Ergebnis ukrainischer Entwicklung darzustellen.“

Der russische Föderationsrat reagierte als einer der ersten auf diese Nachricht. Massenvernichtungswaffen in der Ukraine seien inakzeptabel, erklärte die Präsidentin des Föderationsrates Valentina Matwijenko: „Der atomwaffenfreie Status der Ukraine war eine der wichtigsten Bedingungen für ihre Anerkennung als unabhängiger Staat. Dieser Status ist unantastbar. Es darf keine Atomwaffen in der Ukraine geben.“

Russische Senatoren forderten eine Untersuchung der aufgedeckten Fakten auf internationaler und nationaler Ebene. Der Föderationsrat richtete entsprechende Appelle an die Parlamente Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands, das sich laut dem russischen Auslandsgeheimdienst zwar geweigert hat an diesem gefährlichen Abenteuer teilzunehmen, aber dennoch eine Mitverantwortung trägt, wie Konstantin Kosatschejew, der stellvertretende Vorsitzende des Föderationsrates, erklärte: „Es wurden also Appelle an Berlin gerichtet. Das bedeutet, dass Deutschland eine besondere Rolle zugewiesen wurde, möglicherweise als Sponsor, möglicherweise als Organisator, als Vermittler, als eine Art Tarnorganisation. Das wiederum bedeutet, dass Deutschland einen Teil der Informationen über die Geschehnisse besitzt und eine Mitverantwortung dafür trägt. Zweifellos fanden entsprechende Kontakte auf der Ebene ebene der höchsten Regierungsmitglieder der drei Länder Großbritannien, Frankreich und Deutschland statt.“

Abgeordnete der Staatsduma appellierten zudem an ihre Kollegen in Frankreich, Großbritannien und Deutschland, an das Europäische Parlament und an die Vereinten Nationen, eine Untersuchung einzuleiten, wie Wjatscheslaw Wolodin, der Präsident der Duma sagte: „Das Geheimnis kommt ans Licht. Die Staatschefs Frankreichs und Englands haben tatsächlich über die Entscheidung zur Lieferung von Atomwaffen und -komponenten an die Ukraine gesprochen und daran gearbeitet. Deutschlands Regierung, Merz, hat sich nicht beteiligt. Doch dass er davon wusste, ist eine Tatsache. Sollen doch unsere Kollegen aus dem Bundestag, dem französischen und dem britischen Parlament diese Fakten überprüfen. Es ist klar, warum sie als Ausführenden jemanden wie Selensky ausgesucht haben. Er ist illegitim, seine Hände sind bis zum Ellenbogen in Blut getränkt, und er hat so viel angerichtet, dass er zu allem bereit ist, um später in einem dieser Länder Asyl zu erhalten.“

Wer sich in Kiew nur nicht alles über den Verlust der Atomwaffen, der Waffen aus Sowjetzeiten, die die Ukraine nie entwickelt, sondern nur gelagert hatte, beklagt hat. Vor vier Monaten schlug der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, der jetzige Botschafter in London, vor, Atomwaffen in der Ukraine zu stationieren und sie zu einem Bestandteil der Sicherheitsgarantien zu machen. Und natürlich wollten die ukrainischen Neonazis schon immer Massenvernichtungswaffen, wie beispielsweise Andrej Bilezky, der Gründer von Asow immer offen sagte: „Die Frage der Atomwaffen ist für unser Land von entscheidender Bedeutung. Wir haben jedes Recht darauf: rechtlich, praktisch, physisch und moralisch.“

Der Vorsitzende von Selenskys Fraktion in der Werchowna Rada hat im ukrainischen Fernsehen offen über die Prioritäten Prioritäten gesprochen: „Wenn wir eine Atommacht wären, würden alle anders mit uns reden, anders verhandeln. Wir könnten die ganze Welt erpressen.“

Selensky selbst versucht das im Grunde schon lange und droht mit Konsequenzen, sollte die Ukraine nicht in die NATO aufgenommen werden.

Angesichts der jüngsten Enthüllungen des russischen Auslandsgeheimdienstes über die Absicht Frankreichs und Großbritanniens, der Ukraine Atomwaffen zu liefern, ist klar, dass die Kiewer Machthaber wieder einmal zu ihrer altbekannten Erpressungstaktik greifen: „Entweder NATO oder die Atombombe.“

Nikolaj Kostikin, Experte am Büro für militärpolitische Analyse, meint dazu: „Selensky demonstriert bereits seine Unberechenbarkeit und seinen Unwillen zum Frieden, er ist daher einer der Architekten der Fortsetzung des Krieges. Und er agiert dabei im Einvernehmen mit seinen Verbündeten in Europa, also mit jenen Kräften in Großbritannien und Frankreich, die an einer weiteren Eskalation interessiert sind.“,

Der russische Auslandsgeheimdienst vermutet, dass die wichtigsten europäischen Unterstützer des Kiewer Regimes in einer Situation, in der die ukrainischen Streitkräfte Russland auf dem Schlachtfeld eindeutig nicht besiegen können, glauben, die Ukraine müsse mit einer „Wunderwaffe“ ausgerüstet werden. Eine Superwaffe.

Igor Korotchenko, Mitglied des Öffentlichen Rates im russischen Verteidigungsministerium, meinte dazu: „Die Rollen sind wie folgt verteilt: Frankreich liefert einen französischen Atomsprengkopf, und Großbritannien stellt die Fähigkeiten zur Verfügung, ihn auf einem Trägersystem, dem von den Briten entwickelten Marschflugkörper Flamingo, der angeblich in der Ukraine in Serie gefertigt wird, zu montieren. Tatsache ist, dass es einen Atomsprengkopf und ein Trägersystem gibt. So erlangt das Selensky-Regime die Kontrolle über eine einsatzfähige Atomwaffe, die in einer Tiefe von 1.000 Kilometern gegen jedes Ziel in unserem Land eingesetzt werden kann.“

Im Grunde wurde Russlands Nukleardoktrin im November 2024 wegen genau so einer möglichen Entwicklung aktualisiert. Sie besagt nun, dass eine Aggression eines Nicht-Atomwaffenstaates, jedoch mit Beteiligung oder Unterstützung eines Atomwaffenstaates, als gemeinsamer Angriff auf Russland angesehen wird.

Der pensionierte Generalleutnant Jewgeni Buschinski, Vizepräsident des Russischen Rates für Internationale Angelegenheiten, sagte es deutlich: „Die Welt sollte längst überzeugt sein, dass die Aussagen des russischen Präsidenten keine leeren Worte sind, dass es schlimm wird und dass die Folgen so schwerwiegend sein werden, dass alle, sagen wir mal, zutiefst unglücklich sein werden. Daher geht es nicht nur darum, die ukrainische Infrastruktur anzugreifen, wo die Trägersysteme stationiert oder ausgerüstet werden sollen, sondern auch die Gebiete jener Staaten, die diese Atomwaffen übergeben oder übergeben haben.“

Und John Mearsheimer, Professor und Politikwissenschaftler an der Universität Chicago, kommentierte die Lage so: „Ich bin überzeugt, dass Russlands Geduld praktisch am Ende ist. Der ständige Druck auf Moskau wird unweigerlich zu einer entschiedenen Reaktion führen. Es geht vor allem um die Gespräche hinter den Kulissen in London und Paris über die Möglichkeit, Kiew Atomwaffen Kiew zu übergeben.“

Gleichzeitig stellte der Geheimdienst fest, dass es in den militärischen, politischen und diplomatischen Kreisen Großbritanniens und Frankreichs viele vernünftige Menschen gibt, die die Gefahr verstehen, die das rücksichtslose Handeln ihrer Führer für die ganze Welt darstellt.

Ende der Übersetzung