27. Januar 2026

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Freiwilligkeit? Von wegen – kein Bankkonto ohne e-ID!

 

Der israelische Historiker und WEF-Berater, Yuval Noah Harari, hat in einem Gespräch die Grundlage einer totalen digitalen Kontrolle umrissen. Seine Aussagen klingen wie die Offenlegung eines globalen Programms, dessen Ziel es ist, weltweit ein Sozialkreditsystem einzuführen. Das Sozialkreditsystem sei, so Harari, nichts weniger als die „logische Weiterentwicklung des Geldes“. Während herkömmliches Geld nur einen begrenzten Teil menschlicher Aktivitäten – wie Arbeit usw. – bewerte, soll künftig durch das Sozialkreditsystem jede Handlung bewertet werden, die den sozialen und moralischen Alltag betrifft. Diese Entwicklung, so Harari, könne „die totalitärsten Systeme der Geschichte“ hervorbringen, in denen der Zugang zu Mobilität, Eigentum oder Dienstleistungen vollständig von einem digitalen Punktestand abhängt. Hararis Aussagen gewinnen mit der geplanten Einführung digitaler Identitäten wie der e-ID, eine besondere Brisanz: Stellt doch die e-ID die Infrastruktur dar, die ein solches Bewertungssystem erst möglich macht. Wird sie eines Tages mit einem Sozialkreditsystem verknüpft, kann das Verhalten jedes Bürgers lückenlos überwacht, bewertet und sanktioniert werden. In der Schweiz fand Ende September 2025 eine Volksabstimmung über die Einführung einer e-ID statt. Dies mit dem angeblichen Versprechen, die e-ID nur als benutzerfreundliches Tool zur Erledigung von Transaktionen und Behördenangelegenheiten auf freiwilliger Basis anzubieten. Man kann dann alles bequem und unkompliziert über Handys etc. abwickeln. Zieht man allerdings die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie hinzu, können schnell Zweifel entstehen, wie lange die e-ID freiwillig bleiben wird. Auch bei Corona wurden anfänglich nur Empfehlungen, wie z.B. Abstandsregeln, ausgesprochen. Nach und nach wurden die Maßnahmen verschärft, bis schließlich manch einer vor der Wahl stand, sich „impfen“ zu lassen oder seine wirtschaftliche Existenz zu verlieren. Andere wurden öffentlich verleumdet und teils sogar inhaftiert. Alles begann freiwillig und endete für viele faktisch im Zwang. Wohin eine digitale Identität führen kann, zeigt auch das Beispiel Vietnam, wo die e-ID zu Beginn auch freiwillig war. Dieses Jahr wurden 86 Millionen nicht verifizierte Bankkonten gelöscht oder eingefroren! Gemäß US-Finanz­analyst Martin Armstrong behauptet die Staatsbank von Vietnam, diese Maßnahme sei eine Systembereinigung, um Betrug zu verhindern. In Wirklichkeit ist es ein Schritt zum kürzlich eingeführten nationalen VNeID-System [„Vietnam electronic Identification“, nationale digitale Identitätsplattform in Vietnam], das der Regierung ermöglicht, jede Finanzbewegung ihrer Bürger zu kontrollieren. Sobald der rechtliche Rahmen fertiggestellt ist, werden alle Konten ohne biometrische Daten geschlossen und das Ziel einer zentralisierten, uneingeschränkten Kontrolle über die gesamte Bevölkerung ist erreicht! Dieses – ursprünglich als freiwillig angepriesene – ID-System stimmt Armstrong zufolge „vollständig mit den Plänen des Weltwirtschaftsforums für den Great Reset überein“. Im Januar 2025 hatten hochrangige vietnamesische Beamte am WEF in Davos teilgenommen. Es sieht ganz so aus, als seien sie dort auf Linie gebracht worden, um Teil der globalistischen Agenda zu werden.

 

 

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