20. Januar 2026

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Dr. Regina Möckli über den WHO-Verrat an Kindern, Ärzten und der Gesellschaft

 

„Am 1. März 2025 legte Dr. med. Regina Möckli, eine Psychiaterin mit mehr als 40 Jahren Praxiserfahrung, auf dem WHO-Symposium in Winterthur, in der Schweiz, schonungslos die tiefen Versäumnisse der modernen Psychiatrie und des globalen Gesundheitssystems offen. Ihr Vortrag offenbarte nicht nur die Missstände innerhalb des Systems, sondern hinterfragte auch die zentrale Rolle der Weltgesundheitsorganisation WHO als treibende Kraft hinter einer gefährlichen Entwicklung. In deutlichen Worten sprach sie darüber, wie Kinder, Ärzte und die Gesellschaft insgesamt von einem System manipuliert werden, das längst nicht mehr den Menschen dient.“, so Nicole Hammer von Wissensgeist.TV.

Im zweiten Teil ihres Vortrags stellt Frau Dr. Möckli u. a. die Rolle der WHO als vermeintliche Hüterin der globalen Gesundheit infrage. Sie geht dabei auch auf die ICD, also die Internationale Klassifikation der Krankheiten [ International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems – wichtigstes, weltweit anerkanntes Klassifikationssystem für medizinische Diagnosen] ein, welche die WHO in regelmäßigem Turnus neu herausgibt. Ihrer Meinung nach sind diese aber keine Anpassung an die medizinische Entwicklung mehr, sondern ein manipulatives Spiel. Wissensgeist.tv fasst es so zusammen: „Die Zustände werden diagnostiziert – doch nicht, um die Betroffenen wirklich zu heilen. Vielmehr geht es darum, sie in ein System zu integrieren, das auf Versorgung statt Behandlung abzielt.“

Diese Kritik von Frau Dr. Möckli an der WHO ist ein Puzzlestück im großen Ganzen. Daher empfiehlt es sich, auch unbedingt die Sendungen „WHO eine kriminelle Organisation?“ sowie „WHO plant heimtückischen Coup in 194 Ländern“ für ein umfänglicheres Bild anzuschauen. [www.kla.tv/38359] [www.kla.tv/28573]

Nach ihrer Kritik an Institutionen und Strukturen appelliert Frau Dr. Möckli in ihrer Rede abschließend auch an die Stärke des Einzelnen und die Kraft der Gemeinschaft. Sie betonte, dass es besonders in schwierigen Zeiten entscheidend sei, sich nicht entmutigen zu lassen: Kinder brauchen unseren Beistand – egal, was sie durchmachen. Selbst wenn wir persönlich angegriffen oder gesellschaftlich geächtet werden, dürfen wir sie nicht im Stich lassen. Ihr Vortrag ließ keinen Zweifel daran, dass die Zukunft der Gesundheit nicht in den Händen großer Systeme liegt, sondern in unserem eigenen Mut, Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen zu fordern.

Mit freundlicher Genehmigung von Nicole Hammer, Wissensgeist.TV. Filmschnitt: Paul Fehr.

Wir bedanken uns für die sehr freundliche Zusammenarbeit.

Dr. med. Regina Möckli:

Ich kann mich schnell selber vorstellen. Ich bin Psychiaterin und Ärztin seit 40 Jahren. 1992 habe ich mich spezialisiert im Rahmen einer Nationalfonds-Studie über Dissozialität in der Adoleszenz und differenzierte Erfassung von Jugendlichen.

Moderator:

Und ich lasse dich weiterreden.

Dr. med. Regina Möckli: Ich wollte etwas sagen. Urs will von mir, dass ich über das Leiden der Kinder spreche. Kind und Entwicklung für unser Kind ist unser gesellschaftlich höchstes Gut. (Ich wechsle jetzt zu Schriftdeutsch.) Das höchste Gut ist das Kind und seine positive Entwicklung. Wer in diesem Saal macht sich Sorgen um sein eigenes Kind? Wer? Jeder trägt ein Kind in sich. Und die Sorge um jedes Kind hier ist angebracht. Das habe ich in der Vorbereitung zu diesem Vortrag gesehen. Die WHO – die schlechte Nachricht ist, das hat nicht mit der Impfung begonnen. Das hat eigentlich nahtlos weitergedauert in den Forschungen, die in der Medizin betrieben wurden, und die WHO hat die ICD-Codierungen der Krankheitsbilder herausgegeben und ab 1948 auch die der psychiatrischen Diagnosen. Das hat ganz unschuldig angefangen mit den Veteranen, die krank wurden, und hat dazu geführt, dass man eigentlich unsichtbar, als Hilfe verkauft, immer forschen konnte an psychisch Kranken, Unmündigen, Waisen, Halbwaisen, Erwachsenen. Eigentlich an allen psychiatrisch Kranken, die stationär oder auch ambulant waren. Weil – was passiert in uns? Wo getrauen wir uns, hinzustehen bei unseren Ärzten und zu sagen, Entschuldigung, ich verstehe das nicht. Ich komme nicht raus. Können Sie es mir bitte nochmals erklären und nochmals erklären. Und bevor ich es nicht selber erfasst habe, wie soll mir irgendwas helfen? Nichts kann mir helfen, was ich nicht selber in meinem Bewusstsein erfasse. Gehen wir zurück zu den Kindern. Das Tragische, was passiert ist in diesen Klassifikationen von Krankheiten, hat eigentlich dazu geführt, dass es begleitet wurde, dass Lehre, Forschung und Praxis voneinander getrennt wurden. Man sagt in der Psychiatrie „fragmentieren“, es fällt alles auseinander. Schon das ist eigentlich psychotisch. Und ich bin auf das aufmerksam geworden, weil meine Kollegen plötzlich die Idee gehabt haben, ich sei gefährlich. Wirklich, weil ich Information und Aufklärung in der Behandlung eines Angehörigen verlangt habe in der forensischen Psychiatrie. Und dann habe ich gemerkt, was da eigentlich los ist. Mit diesen Diagnosen wird dann zusammen mit der Krankenkasse eine justizielle Behandlung übernommen und bezahlt und das Volk weiß nichts darüber, gar nichts. Und die Kinder werden nach diesen Zwangsmaßnahmen, die in der Psychiatrie stattgefunden haben, plötzlich unterdrückt in ihrer Natürlichkeit, in ihrem Atmen. Das Ziel waren also die Kinder. Denn was passiert einem Kind, das nicht atmen kann? Wenn ich nicht atmen kann, mich nicht frei bewegen kann, was passiert mit meiner Intelligenz? Dann stehe ich da, muss lernen, auswendig lernen, und wiedergeben. Und wenn ich nicht gut bin, bin ich schlecht. Und der, der das sehr gut kann, ist der Beste. Es gibt nur noch Rivalität. Und ein riesiger Schatz an Weisheit, an intuitiver Körperweisheit, geht verloren. Es ist bekannt, dass eigentlich ein Kind, auch das Kind in uns, hat etwa 4 Milliarden Bytes an Informationen zur Verfügung, wohingegen wir im intellektuellen Bereich nur noch 2000 Bytes an Informationen aufnehmen, verarbeiten und wiedergeben können. Und das ganze Ziel von der WHO, was sie eigentlich erreichen müsste, wäre, dass jedes Kind sauberes Wasser zur Verfügung hat und Nahrung [ Applaus]. Eigentlich, wenn sie sich für die Weltgesundheit verantwortlich fühlt, für alle Lebewesen. Und stattdessen spezialisiert es sich seit 1948 auf diese Klassifikation von Diagnosen. Unsere Diagnosen sind im 19. Jahrhundert entstanden aus einer Todesfallstatistik. Das hat man dann spannend gefunden und im Rahmen der Industrialisierung hat man es ausgearbeitet. Und dann seit 1996 hat man ja auch in der Schweiz das obligatorische Krankenversicherungsgesetz. Mit diesem Krankenversicherungsgesetz kann man sich jetzt wunderbar an Allem bereichern und man kann manipulieren und bestimmen, was als krank gilt und was nicht. Die WHO hat das Sagen, medizinisch und in meinem Gebiet psychiatrisch. Wieso wage ich, hier als Erwachsenen-Psychiaterin über Kinder zu sprechen und über die Kinderpsychiatrie? Ich würde über die Kinderpsychiatrie sagen, sie ist krank, sie war immer schon krank, weil sie ein Kind individualpsychologisch untersucht. Sie berücksichtigt nicht sein Umfeld. Ein Kind ohne sein Umfeld ist immer ein Opfer. Wir, ohne unser Umfeld, sind auch ein Opfer. Das hat sich mir bestätigt. Jetzt zu den gravierenden Änderungen vom ICD 10 zum ICD 11 [s. Folie]: Da habe ich schon ganz am Anfang festgestellt – mittlerweile habe ich in den letzten Tagen nochmals in allen Fachzeitschriften gelesen – da versteht keiner mehr ein Wort. Aber ich habe das ganz anfänglich, 2023 schon, gelesen. Und da habe ich gravierende Veränderungen gesehen in den Persönlichkeitsstörungen. Die Persönlichkeitsstörungen waren bisher in zehn Kategorien aufgeteilt, die überdauernd seit der Pubertät bestehen mussten, dass man sie überhaupt so nennen durfte. Neuerdings, interessanterweise, gerade nach einer Pandemie, die etwa zwei Jahre dauert, braucht es noch zwei Jahre, und man muss als Psychiater nur noch sagen, es ist eine Persönlichkeitsstörung, sie ist leicht, mittel oder schwer ausgeprägt, dann besteht eine Behandlungsbedürftigkeit. Als ich begonnen habe, in der Psychiatrie zu arbeiten, waren die Persönlichkeitsstörungen tabu für Pharmazeutika. Das hat geheißen, das kann man nicht behandeln, man muss die Schizophrenie behandeln. Die Schizophrenie, die Verrückten, die irgendetwas erzählen von Traumata, die sie haben, Vergewaltigungen, die sie erlebt haben oder weiß Gott was. Die sind verrückt, die müssen behandelt werden, dann sprechen sie nicht mehr darüber. Das scheint nicht mehr so interessant seit Corona. Und interessant ist auch, dass es 40 Jahre gebraucht hat, bis jetzt der Wechsel von ICD 10 auf die ICD 11 gekommen ist. Üblicherweise hat es 10, 15 Jahre gedauert, bis ein Wechsel stattgefunden hat. Also dieser Wechsel ist quasi jetzt final. Das ist quasi der Todesstoß für alle Verschwörungstheoretiker. Jetzt habe ich mir aber überlegt, eigentlich ist die Medizin irrsinnig geworden. Die Psychiatrie ist irrsinnig geworden. Das habe ich schon 2011 gesagt, in einem Interview über die forensische Psychiatrie. Da habe ich wirklich als selber betroffene Angehörige gemerkt, was es heißt, wenn mein Angehöriger in der Psychiatrie gefoltert wird. Wenn ich damals der Öffentlichkeit erzählt hätte, in der Schweiz gibt es Folter, in der Schweiz gibt es Zwangsbehandlungen, hätten alle gedacht, hey, die spinnt, die ist schizophren, die muss jetzt behandelt werden, die soll Medikamente nehmen, dass sie wieder in Ordnung kommt. Habe ich alles nicht gemacht. Und dafür bin ich dann fast auf der Titelseite gelandet, ich glaube, vom „Tagesanzeiger“, als die ostschweizer Psychiaterin, die den Frank Urbaniok bedroht hat und den Regierungsrat gerade auch noch. Ich wurde natürlich von allem freigesprochen, aber das spielt ja keine Rolle, meine Existenz zu bedrohen. Es ist ganz wichtig, dass wir immer bewusst sind, dass wir hier drin ganz viele Informationen haben und dass wir wagen dürfen zu sagen, alles, was ich nicht verstehe, will ich so lange erklärt haben, bis ich es nachvollziehen kann, wenn etwas meinen eigenen Körper, meinen eigenen Raum betrifft. Und mein Körper hört nicht hier auf. Jede Spritze, die da reingeht in meinen Raum, bin ich ein Säugling, ein Baby, ein Kleinkind, empfinde ich das ganz intensiv. Vier Milliarden Informationen werden tangiert von dem. Und meine ganze Entwicklung wird beeinflusst von dem. Wenn man mir jetzt noch eine macht, passiert nicht mehr viel. Ich bin so abgebrüht. Ich wurde schon so vielmals verraten oder mir wurde Unsinn erzählt. Aber für die kindliche Entwicklung, die Neugier, die Freude am Leben, Freude, Frieden, Freiheit, das ist, was das Kind in uns und Kinder wollen. Sie wollen und brauchen, und sie haben das Recht dazu. Und die WHO wäre dazu da, hierfür zu sorgen und nur hierfür. Stattdessen [Applaus]. Also, es ist eine sehr traurige Angelegenheit, denn ich sehe jetzt in letzter Zeit immer wieder Fälle, wo Eltern ihre Kinder verlieren, weil sie nicht mitgemacht haben. Wo Kollegen, Kolleginnen psychiatriert werden, weil sie nicht mitgemacht haben. Also das findet statt. Und, was passiert jetzt aber noch Interessantes im ECD 11? [s. Folie] Die Verhaltens- und emotionalen Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend sind nicht mehr separat aufgeführt. Die stehen jetzt unter den Erwachsenen-Kapiteln. Also das heißt, das Kind wurde bereits ausgemerzt! Das heißt, wir alle hier – wer ist eine Mutter? – Wir alle hier, wir kämpfen wie Löwen für unsere Kinder und Kindeskinder. Und wir stehen da und wollen das nicht, weil sich das einfach nicht gehört für unser Kind und auch nicht für unsere Gesellschaft, die in Frieden leben will. Das Nächste, was kommen wird, sind die posttraumatischen Belastungsstörungen. Durch diese massiven polizeilichen und staatlichen Eingriffe sind immer mehr Leute traumatisiert. Jetzt haben sie endlich diese komplexen Belastungsstörungen in den Katalog aufgenommen. Wozu? Weil das dann auch wieder die Nächsten sind, die schön versorgt werden können. Also die WHO ist schon lange sehr gefährlich. Wenn man zurück überlegt, sie ist ja aus dem Völkerbund entstanden. Der Völkerbund ist nach dem Ersten Weltkrieg entstanden. Die WHO hat es nach dem Zweiten Weltkrieg übernommen. Nach dem Ersten Weltkrieg war noch ein ganz anderes Interesse. Die Kinderrechts-Charta wurde rausgegeben. Und das hat sich dann nach dem Zweiten Weltkrieg ganz geändert [s. Folie] Oh, ja. Es stellt sich die Frage, ob es eine Anpassung ist, wie behauptet wird, jeweils diese Codierungen, die ändern, diese Klassifikationen, aufgrund der Entwicklung der Medizin oder durch politische Ziele bedingt. Das haben meine Vorredner so dargestellt, dass ich eigentlich fast wie ein Kind erschlagen dastand und gedacht habe, das darf doch alles nicht wahr sein. Was können wir tun, dass die, die das vertreten, damit aufhören? Diese Minderzahl, das Salz in der Suppe, was wir sind, das ist gut und recht, aber wie können wir erreichen, dass die anderen aufwachen? Das heißt, es muss wirklich benannt werden, was bereits passiert ist. In all unseren staatlichen Institutionen wurden diese forensisch-psychiatrischen Erfassungssysteme über Gewalt und alles Mögliche, alles wurde, computerassistiert, bereits in allen wichtigen Stellen geschult. Das heißt, das ist so markant gefestigt, dass wir als Einzelne in dieser Situation chancenlos sind. Das, was wir hier jetzt machen – dass wir zusammenkommen, auch an anderen Orten, und einander nicht aufgeben, wenn etwas passiert – das ist der Weg und auch das Vorbild, das unsere Kinder brauchen. Egal, was das Kind erlebt, es braucht unseren Beistand. Und wenn wir nachher geächtet sind von allen anderen und ein Mobbing erfahren, auch dieses Mobbing wird uns weiterhelfen, dass wir aufwachen und etwas beitragen für das Wohlbefinden von unserer Familie und von allen Menschen und Tieren auf der Erde [Applaus]. Ich habe auch überlegt, soll ich all die Artikel aus „Blick“ und „Tagesanzeiger“ hier auf eine Folie tun? Es war mir die Zeit nicht wert. Jeder kann es jederzeit anschauen. Da wird seit Jahren jetzt darüber geredet, wie viele kinderpsychiatrische Plätze fehlen und dass die Wartezeit bis zu einem Jahr ist. Ich kenne einen Fall, wo eine Beiständin das machen müsste. Das sind jetzt mittlerweile anderthalb Jahre. Entweder will sie keine Behandlung für das Kind oder es gibt keine. Es gibt keine Behandlung. Wieso? Was ist in der Schweiz passiert? Und wo müsste Verantwortung übernommen werden? Wir haben bis heute fehlende Studienplätze. Das ist das Einzige, was letztlich offiziell zugegeben wurde. Es sei nicht nur der Numerus clausus, das wissen wir schon lange, das war schon so, als ich studiert habe, sondern die Studienplätze fehlen. Wieso haben wir die Studienplätze für unsere Ärzte nicht gebaut? Es sei zu teuer. Wir brauchen jetzt ein günstiges, aber fantastisches Gesundheitswesen, und wir haben seit 1996 diese obligatorische Krankenversicherung, und trotzdem fehlen uns Ärzte. Und was macht die Regierung? Die Ärzteschaft und die Regierung? Sie stoppen die Erlaubnis, dass Ärzte praktizieren können. Das führt zu diesem Mangel an Ärzten und vor allem in der Kinderpsychiatrie bis heute. Und bezüglich Prämien, egal was gemacht wird, die Prämien steigen ins Unermessliche. Und zu was führt das? Es führt dazu, ohne dass es jemand merkt, dass bereits 75 % der Versicherten 2024 keine freie Arztwahl mehr wählten für niedrigere Prämien. Also das heißt, es wiederholt sich nichts anderes als das, was immer passiert ist seit der Industrialisierung, dass wir hier geknechtet sind und gar nicht frei sind, wenn wir nicht ein quasi Vetorecht kriegen und das auch benutzen und durchsetzen. Und dafür danke an alle hier.

Moderator:

Danke, liebe Regina. Also, Regina hat es ganz schlau gemacht. Ich habe sie gebeten, über die Kinder zu reden. Und dann hat sie eben auch über das Kind in uns geredet. Und das war es. Vielen Dank. Vielen Dank. Vielen Dank. Vielen Dank. Vielen Dank.

 

 

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