1864: Die Riesenwurzeln unter Deutschland – Warum Geologen schweigen Mussten
Im Jahr 1864 maßen preußische Vermesser im Thüringer Wald, im Bayerischen Wald und im Schwarzwald versteinerte Baumstümpfe mit einem Durchmesser von bis zu 44 Metern – breiter als hoch, ein Verhältnis, das keine dokumentierte europäische Baumart je erreicht hat. August Thomas Vergleich zwischen dem Großen Arber und dem gemessenen Stumpfprofil ergab einen Unterschied von nur 0,3 Metern – eine Übereinstimmung, die er selbst als „kein Zufall möglich“ bezeichnete. Alle drei Messberichte wurden innerhalb von acht Monaten als Vermessungsartefakt reklassifiziert, die Feldnotizbücher eingezogen und 15 von 34 Glasplattennegativen selektiv vernichtet – ausnahmslos jene, die Stümpfe über 30 Meter Durchmesser dokumentierten. Dieses Video verfolgt die drei Messdatensätze – Thüringer Wald 1879, Bayerischer Wald 1876, Schwarzwald 1871 – und die Frage, warum die Gipfelformationen des deutschen Mittelgebirges exakt dieselben Querschnittsprofile aufweisen wie die an ihren Basen dokumentierten Fossilienfundstellen.
