Mittelalterliche Bauern verbrachten jeden Tag ihres Lebens im hohen Gras. Kein Schutzspray. Keine Schutzmittel. Und trotzdem kein dokumentiertes Massensterben durch Zeckenkrankheiten. Wie war das möglich?
Die Antwort liegt in einem fast vergessenen Wissen. Einem Wissen, das heute die Wissenschaft bestätigt und das wir in wenigen Jahrzehnten fast vollständig verloren haben.
In diesem Video gehen wir der Frage nach, wie mittelalterliche Bauern, Mönche und Kräuterkundige sich schützten mit Rainfarn, Thymian, Oregano und konzentrierten Pflanzenextrakten aus Klosterlaboren. Was heute in kleinen Fläschchen in Drogerien steht, wurde einst per kaiserlichem Erlass angebaut und von Generation zu Generation weitergegeben.
Das ist keine Nostalgie. Das ist Geschichte mit einer Frage, die uns heute noch betrifft.
In diesem Video:
Warum Zecken im Mittelalter kein dokumentiertes Massensterben auslösten
Rainfarn das Schutzpflanze, die heute auf Verbotslisten steht
Thymian und sein Wirkstoff Thymol stärker als viele erwarten
Oregano: Warum Karl der Große seinen Anbau per Gesetz anordnete
Das Geheimnis mittelalterlicher Klöster ätherische Öle und Wasserdampfdestillation
Was die moderne Wissenschaft über diese Kräuter inzwischen weiß
Warum dieses Wissen verschwand und was davon bleibt
