10. März 2026

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Die gefährlichen Atomwaffenpläne von Macron und Merz

 

Macron hat die Ausweitung des französischen Atomschirms auf Europa angeboten und Merz, zusammen mit anderen Europäern, hat bereits Interesse bekundet. Was ist an dieser Entwicklung so gefährlich?

Ich habe oft darauf hingewiesen, dass ich durchaus Zweifel daran habe, dass es tatsächlich eine Ausweitung des französischen Atomschirms auf Europa gegen wird, weil das das politische Gewicht in der EU zu sehr verschieben würde, woran – außer Frankreich – kaum jemand in der EU ein Interesse haben dürfte. Außerdem wird Frankreich den „roten Knopf“ nicht mit anderen EU-Staaten teilen, es wird denen aber eine Rechnung für den französischen Atomschirm stellen. Deutschland und andere große EU-Ländern dürften dieser Machtverschiebung in der EU zu Gunsten von Frankreich kaum zustimmen, wenn sie selbst nicht einmal ein Mitspracherecht bekommen.

Aber natürlich muss ich nicht richtig liegen, denn von den heute in der EU Herrschenden kannman alles erwarten. Daher übersetze ich hier einen Kommentar, den der Moderator des wöchentlichen Nachrichtenrückblicks des russischen Fernsehens am Sonntagabend zu dem Thema gegeben hat.

Beginn der Übersetzung:

Macron befeuert gefährliche Entwicklungen in Europa

Präsident Macron hat erklärt, die Zahl der Atomsprengköpfe im Geheimen zu erhöhen. In der französischen Atom-U-Bootbasis Île Longue in Großbritannien sagte er: „Ich habe die Aufstockung unseres Atomwaffenarsenals angeordnet. Wir werden die Größe unseres Atomwaffenarsenals nicht mehr offenlegen, wie wir es bisher getan haben.“

Auf dem französischen in Großbritannien verkündete Macron, dass neben Großbritannien und Deutschland auch Belgien, Griechenland, Dänemark, die Niederlande, Schweden und Polen seinem „strategischen Dialog“ beitreten würden. Und es zeigt sich, dass auch Polen offenbar auch eine Atombombe will, wie Ministerpräsident Donald Tusk am Dienstag erklärte und das als „autonome Fähigkeit“ bezeichnete: „Polen will in Sachen nuklearer Sicherheit im militärischen Kontext nicht passiv bleiben. Wir werden mit unseren Verbündeten, darunter Frankreich, zusammenarbeiten und Polen, während unsere eigenen Fähigkeiten wachsen, auf ein möglichst eigenständiges Vorgehen in dieser Frage in der Zukunft vorbereiten.“

Allerdings erwähnt niemand aus dieser Gruppe den Atomwaffensperrvertrag. Macron hortet mit erstaunlicher Leichtigkeit Atomsprengköpfe und bietet Europa irgendwas nukleares an, aber niemand weiß genau, was. Frankreich kann weder sich selbst noch anderen einen Schutz vor Raketen bieten. Es ist also völlig unklar, womit Macron da eigentlich wedelt. In Wirklichkeit wird all das nur zur Destabilisierung und Aushöhlung des Nichtverbreitungsregimes von Atomwaffen führen. Das ist – vor dem Hintergrund der aktuellen Lage im Nahen Osten – besonders gefährlich.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow wies auf einer Pressekonferenz darauf hin, wie sich die Dinge, insbesondere im Hinblick auf den Iran, unvorhersehbar entwickeln könnten: „Diese Aktion, dieser Krieg, der nun gegen den Iran entfesselt wurde, könnte erstens eine Bewegung zur Entwicklung von Atomwaffen befeuern, und zwar nicht nur im Iran. Paradoxerweise könnte das erklärte edle Ziel, einen Krieg zur Verhinderung der Verbreitung von Atomwaffen zu beginnen, eine völlig gegenteilige Entwicklungen auslösen.“

Und in Europa befeuert Macron diese gefährlichen Entwicklungen bereits.

Ende der Übersetzung

 

 

Die gefährlichen Atomwaffenpläne von Macron und Merz