dieses Video ist eine ruhige, analytische Untersuchung einer rätselhaften Serie von Ereignissen im ausgehenden neunzehnten Jahrhundert.
Zwischen achtzehnhundertfünfundneunzig und achtzehnhundertneunundneunzig verschwanden siebzehn Männer spurlos in den Wäldern und Bergregionen des Erzgebirge.
Alle waren Förster oder Bergbauern.
Alle verschwanden unter nahezu identischen Umständen.
Keine Leichen. Keine Gewaltspuren. Keine Ermittlungen.
Wir analysieren diese Fälle nicht als isolierte Tragödien, sondern als zusammenhängendes Muster.
Im Zentrum steht das Tagebuch eines Försters, der von unterirdischen Räumen berichtet:
– Deckenhöhen von vier Metern
– Möbel und Werkzeuge, die nicht für normale Menschen gemacht sind
– metallische Luken unter der Erde
– eine Dunkelheit, die Licht zu verschlucken scheint
Dieses Dokument tauchte hundert Jahre später wieder auf – und verschwand erneut.
Parallel dazu untersuchen wir die Rolle einer mysteriösen Gesellschaft, die systematisch die Grundstücke aller Verschwundenen aufkaufte, absperrte und ausheben ließ.
Eine Firma ohne Geschichte. Ohne bekannte Direktoren. Ohne Spuren – außer in den Archiven.
Wir folgen den Spuren:
– von lokalen Gendarmerieberichten
– über Kaufverträge und Enteignungen
– bis zu Industrieausstellungen in Leipzig, auf denen Maschinen gezeigt wurden, deren Dimensionen nicht zu menschlichen Proportionen passen
Dabei stellen wir eine grundlegende Frage:
Was, wenn diese Männer nicht verschwanden, weil sie verunglückten –
sondern weil sie etwas gesehen hatten, das nicht existieren durfte?
