Bereits 2013 berichteten wir über die sogenannten Elite-Überlebensbunker und die berüchtigten tiefen unterirdischen Militärbasen – die DUMBs. Merkwürdigerweise sind die Gerüchte nie verstummt. Im Gegenteil, sie scheinen heute relevanter denn je.
Trotz des öffentlichen Schweigens sind sich die Weltmächte möglicherweise bereits einer drohenden globalen Krise bewusst, entscheiden sich aber bewusst dafür, nichts dazu zu sagen. Während die breite Masse abgelenkt ist, scheinen die Vorbereitungen hinter verschlossenen Türen weiterzugehen.
Die Mainstream-Medien konzentrieren sich weiterhin auf geopolitische Spannungen und ignorieren geflissentlich die zunehmenden Umwelt- und Planetenrisiken. Regierungen liefern keine klare Erklärung. Wissenschaftler bleiben zurückhaltend. Das Muster spricht für sich.
Die Beweislage deutet darauf hin, dass sich die wichtigsten Regierungen der Welt schon viel länger auf Katastrophen vorbereiten, als den meisten Menschen bewusst ist.
Auf allen Kontinenten haben staatliche Stellen, Rüstungsunternehmen und Großkonzerne den Bau unterirdischer Anlagen auf ein beispielloses Niveau beschleunigt. In den Vereinigten Staaten entstehen in abgelegenen und gesperrten Gebieten riesige unterirdische Anlagen, weit außerhalb der öffentlichen Kontrolle. China hat still und leise ungewöhnlich tiefe U-Bahn-Netze unter wichtigen Städten errichtet, die einem Infrastruktur-Notfallprogramm gleichen. Russland veröffentlichte 2011 Pläne für rund 5.000 neue Atomschutzbunker allein für Moskau, während neuere U-Bahn-Linien gleichzeitig als Schutzbunker dienen sollen.
Kürzlich erhob die ehemalige HUD-Beamtin Catherine Austin Fitts den Vorwurf, die USA errichteten heimlich eine unterirdische „Abtrünnigkeitszivilisation“ für die Elite, die für Szenarien des drohenden Aussterbens konzipiert sei. Sie behauptete, Billionen an nicht deklarierten Bundesgeldern seien in unterirdische Infrastruktur umgeleitet worden, darunter ein unterirdisches Kommandonetz zur Aufrechterhaltung der Regierungsfähigkeit im Falle eines Atomkriegs oder noch schlimmerer Katastrophen sowie fortschrittliche Transportsysteme.
Ein bekanntes Beispiel für ein katastrophales Bauprojekt ist der Cheyenne Mountain Complex, wohl Amerikas sicherste und geheimste Militärfestung. Man stelle sich nur vor, was sie sonst noch alles gebaut haben. ( Video : Ein Blick ins Innere des Cheyenne Mountain Complex.)
Der Wirtschaftswissenschaftler Mark Skidmore von der Michigan State University untersuchte Unregelmäßigkeiten in den Bundesfinanzen und kam 2017 zu dem Schluss, dass zwischen 1998 und 2015 im Verteidigungsministerium und im Ministerium für Wohnungsbau und Stadtentwicklung „nicht genehmigte Ausgaben“ in Höhe von rund 21 Billionen US-Dollar angefallen sind.
Allein ein Bericht der US-Armee listete für das Haushaltsjahr 2015 nicht begründete Anpassungen in Höhe von 6,5 Billionen US-Dollar auf – das Fünfzigfache des offiziellen Budgets.
Nach der Untersuchung der verschwundenen Billionen schätzte Fitts, dass sich mindestens 170 unterirdische Anlagen auf US-amerikanischem Territorium befinden, von denen einige Gerüchten zufolge unter Ozeanen verlaufen und über geheime Hochgeschwindigkeitstransportsysteme miteinander verbunden sind. Laut Fitts würden diese Anlagen als Zufluchtsorte dienen, falls Regierungen einen Zusammenbruch der Zivilisation befürchten sollten.
Hollywood wird seit Langem des sogenannten „Predictive Programming“ beschuldigt, also der stillschweigenden Einbindung zukünftiger Technologien, Ereignisse oder Enthüllungen in Filme und Unterhaltungsformate, lange bevor diese in der Realität Realität werden.
Im Kontext unterirdischer Überlebensinfrastruktur wird häufig der Film „ Greenland“ angeführt. Seine Handlung schildert eine Katastrophe, die zum Aussterben der Menschheit führen könnte. Die Zivilbevölkerung wird im Stich gelassen, während ausgewählte Personen heimlich in befestigte unterirdische Anlagen evakuiert werden, darunter eine Basis unter Grönland.
Ob bestätigt oder nicht, das Muster ist unübersehbar: Mächtige Institutionen scheinen sich auf Eventualitäten vorzubereiten, über die die Öffentlichkeit nicht informiert wird. Und sollte es zum Schlimmsten kommen, so zeichnet sich eine beunruhigende Möglichkeit ab: Die Bevölkerung könnte auf sich allein gestellt sein.
