6. März 2021

Verbotene Archäologie

Immerhin gibt die orthodoxe Wissenschaft inzwischen zu, dass der Mensch schon seit Jahrmillionen auf Erden weilt. Ob wir uns allerdings in diese primitiven Hominiden hätten verlieben können, ist eher fraglich. Der homo erectus soll vor 1,7 Millionen Jahren als Erster das Feuer bezwungen haben. Das war lange vor dem Neandertaler, der vor 30’000 Jahren ausstarb. Wir alle glauben zu wissen, wie es damals um die Annehmlichkeiten des Alltags bestellt war. Denn erst vor knapp zwölftausend Jahren soll der homo sapiens sesshaft geworden sein und die frühsten Formen des Ackerbaus erlernt haben. Vor zehntausend Jahren dann, so lehrt es der wissenschaftliche Kanon, entwickelte sich die Viehzucht und damit brach die Jungsteinzeit an. Doch selbst der fruchtbare Halbmond (der mittlere Osten) konnte damals kaum als Kulturland, geschweige denn als Hochkultur bezeichnet werden. Mit die ersten, welche dieses Prädikat verdienen, waren die alten Ägypter vor 5’000 Jahren.

Doch all dies ist nicht einmal die halbe Wahrheit. Tatsächlich haben Altertumsforscher immer wieder Funde gemacht, die der offiziellen Lehrmeinung widersprechen, sie regelrecht auf den Kopf stellen und „unerklärbar“ sind. Deshalb verschweigt man sie auch lieber. Zum Beispiel, dass die Archäologie noch keinen einzigen fossilen Beweis für die Evolutionslehre von Darwin erbringen konnte: Man findet Versteinerungen von Dinosauriern, Fischen, Vögeln, Reptilien, Amphibien – aber keine Zwischenformen. Selbst der bezahnte Archäopteryx war trotz allem ein Vogel. „Wir haben nicht länger eine klare Vorstellung, wer nun aus wem entstanden sein soll“, gab der Paläontologe Pat Shipman 1986 zu. Weil nämlich sämtliche Tier- und Pflanzenarten plötzlich aufgetreten sind, ohne sich langsam verändernde Mutationen vom Fisch zum Vogel – oder vom Affen zum Menschen, wenn wir schon dabei sind. Besonders offenkundig ist das bei den Pflanzen, weshalb der berühmte Botaniker und Cambridge-Professor John Corner 1961 in seinem Buch schrieb: „Ich denke doch, dass für jemanden, der ohne Vorurteil ist, die Fossiliengeschichte der Pflanzen zugunsten einer besonderen Schöpfung spricht.“ Hier begegnen wir ihm also wieder, dem Geist. Und nein, die Erde wurde natürlich nicht in sechs Tagen erschaffen. Dennoch scheint ein dem Menschen überlegenes Bewusstsein diesen Schöpfungsprozess gesteuert zu haben.

Zahlen gelten als Inbegriff der Objektivität. Gerade deswegen sorgen archäologische Altersangaben immer wieder für Verwirrung. Einige Beispiele: Offiziell wurde der amerikanische Doppelkontinent vor 12’000 Jahren erstmals besiedelt, als die Menschen über die zugefrorene Beringstraße aus Asien einwanderten. Großzügige Archäologen dehnen diesen Zeitraum bis auf 30’000 Jahre aus. Wie also kommt es, dass im US-Bundesstaat Illinois eine mit Schriftzeichen und Symbolen verzierte Kupfermünze in 35 Metern Tiefe gefunden wurde, die mindestens 200’000 Jahre alt sein soll? Oder Tonfiguren aus Idaho mit einem angeblichen Alter von zwei Millionen Jahren? Oder ein Nagel aus Metall, der in einem schottischen Steinbruch tief in einem Sandstein eingebettet war, dessen Alter Geologen auf knapp 400 Millionen Jahre schätzten.

Solch revolutionäre Funde sind so zahlreich, dass mittlerweile ganze Bücher über die sogenannte „verbotene Archäologie“2 geschrieben worden sind. Sie enthalten nachprüfbare Fakten, welche den Glauben an die allgemein anerkannte Menschheitsgeschichte erschüttern.

Was ist Realität?

Das offizielle Narrativ der prähistorischen Forschung sollte man demnach mit ebenso viel Vorsicht betrachten wie die überlieferten Legenden aus grauer Vorzeit. Mit Fragen zu Wahrheit oder Realität haben sich die größten Denker und Menschheitslehrer schon seit Jahrtausenden befasst. Im Fernen Osten sprachen sie vom trügerischen „Garten der Maya“, den jeder Mensch irgendwann zu durchqueren hat, indem wir lernen, die Illusionen als solche zu erkennen. Auch Quantenphysiker befassen sich mit der Illusion der Sinne: Unser sinnliches Erleben klammert sich an die Feststofflichkeit der Materie – die es an sich gar nicht gibt. Denn obwohl eine Tischkante für unsere Finger klar umrissen scheint, ist sie doch nur verdichtete Energie, die weit mehr feinstoffliche Anteile birgt als Grobstoffliches. In Wahrheit ist die Tischkante gar nicht begrenzt.

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Baigong-Berg in China: Versteinerte Metallröhren in künstlich angelegten Höhlen, die weit über 100‘000 Jahre alt sind.

Baigong-Berg in China: Versteinerte Metallröhren in künstlich angelegten Höhlen, die weit über 100‘000 Jahre alt sind.

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Unsere fünf Sinne sind großartig. Und trotzdem können sie uns ganz schön narren. Tatsächlich besitzen wir nämlich weitere „Wahrnehmungsorgane“, doch bei den meisten von uns gleichen sie noch schlafenden Knospen. Die Menschheit wird sie dereinst entwickeln, wenn wir bereit sind für ein höher schwingendes Bewusstsein. Gemäß einem okkulten Grundsatz existiert nämlich nur Schwingung und Bewusstsein. In die Physik übersetzt sind das Frequenzen, welche Informationen enthalten. Dazu gehören zum Beispiel Töne. Das ist Schall, dessen Frequenz oder Schwingung jener winzigen Bandbreite entspricht, die unser Ohr als Klang wahrnehmen kann. Alles darunter oder darüber ist unhörbarer Infra- oder Ultraschall. Dieser kann uns massiv beeinflussen, obwohl wir ihn gar nicht hören. Denken wir zum Beispiel an den krank machenden Infraschall von Windrädern. Oder an die Radioaktivität: Sie schwingt noch viel schneller als das sichtbare Licht, weshalb wir sie weder sehen, hören noch riechen. Ihre Folgen bekommen wir indes sehr wohl zu spüren.

Schwingungen können aber auch Teil jenes ebenso winzigen Frequenzbands sein, das unser „eingebauter Radioempfänger“ als Farben erkennt. Tatsächlich ist das für unsere Augen sichtbare Licht nur ein verschwindend geringer Anteil des Lichts, das uns ständig umgibt. Demnach muss es Farben und Töne geben, von denen wir nichts wissen, die wir uns nicht einmal vorstellen können. Wie also leuchtet Mikrowellenstrahlung, wie klingen die Zerfallsblitze radioaktiver Elemente? Und überhaupt: Wie real ist unsere Wahrnehmungsrealität?

Wenn sich also bereits unsere Vorstellung von „objektiver Realität“ aufgrund unserer beschränkten Sinneswahrnehmung als extrem dürftig erweist, wie realitätsfern kann dann erst unser subjektives Realitätsempfinden werden? Es ist ein alter Hut, dass unsere persönliche Wahrheit von der Sonnenbrille eingefärbt ist, die wir auf der Nase unserer Seele tragen. Das hat uns ausgerechnet die Corona-Krise deutlich vor Augen geführt: Frisch Verliebten mag sie trotz Lockdown in rosa Glanz erscheinen, dem schuldlos in den Konkurs getriebenen Barbetreiber ist sie zu einem Abgrund voller Düsternis geworden. Wir mögen drei Meter voneinander entfernt auf benachbarten Stockwerken wohnen und befinden uns doch in völlig verschiedenen Welten. Ein jeder erschafft sich seine Welt durch die Art seiner Gedanken und Gefühle. Mit ihnen richten wir quasi das Wohnzimmer unseres Bewusstseins ein. „Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet“, wusste der im vorletzten Jahrhundert lebende Dichter Heinrich Heine. Im Gegensatz dazu klagte der 1936 verstorbene österreichische Schriftsteller Karl Kraus: „Die Welt ist ein Gefängnis, in dem Einzelhaft vorzuziehen ist.“

Wie im Kleinen, so im Großen: Das Bewusstsein als Schöpfer der Lebensrealität wirkt im einzelnen Menschen wie auch in ganzen Völkern. Deshalb existierten bereits in vorgeschichtlicher Zeit längst vergessene Hochkulturen, die unsere heutige Gesellschaft an Zivilisation weit übertrafen, während gleichzeitig auf anderen Teilen des Globus fellbekleidete Urmenschen von Säbelzahntigern in Stücke gerissen wurden.

Der Schweizer Architekt Anton Styger kann von Kindsbeinen an die Geister der „Verstorbenen“ sehen und mit ihnen kommunizieren. In einem seiner Bücher beschreibt er, wie ihn ein Mensch von einem anderen Stern des Nachts auf feinstoffliche Reisen in die Erdvergangenheit mitnimmt und was er dabei alles erlebt. Das ist das richtige Verb, denn obwohl sein Körper schlafend im Bett lag, war Styger kein unbeteiligter Beobachter, sondern Teil des Geschehens; er fühlte und spürte alles, als ginge es um sein eigenes Leben – was es oft auch tat. Einer dieser nächtlichen Ausflüge führte Styger 25’000 Jahre zurück ins Rhonetal und die Westschweiz, wo Höhlenmenschen gegen grausame Härten inmitten der Eiszeit ankämpften.

Atlantis und die Sintflut

Doch damals existierte in den heutigen Fluten des Atlantiks auch der sagenumwobene Kontinent Atlantis, wo die Menschen über Technologie und geistige Fähigkeiten verfügten, von denen wir heute erst träumen. Verkörperte Mitglieder der Geistigen Hierarchie für den Planeten Erde, auch „Herren der Weisheit“ genannt, herrschten während seiner Blüte über Atlantis. „Überall gab es große und schöne Städte mit vielen Tempeln und monumentalen Bauwerken“, schrieb Alice Bailey in ihrem Buch Die Geistige Hierarchie tritt in Erscheinung die Worte des tibetischen Eingeweihten Djwhal Khul nieder. „Im Vergleich dazu sind die modernen Wolkenkratzer Zwerge. Fast alle Kenntnisse der heutigen Wissenschaft waren den Priesterkönigen bekannt, und in den Augen der erstaunten Massen war diese eine Art wundervoller Magie. Sanitätswesen, Hygiene, Transportmittel und Flugmaschinen wurden entwickelt und waren ganz ausgezeichnet. Alle diese Dinge waren aber nicht menschliche Errungenschaften, sondern Gaben der Hierarchie, die unter weiser Anleitung geschaffen und entwickelt wurden.“

Doch im Lauf der Zeitalter degenerierte die atlantische Hochkultur, nicht so sehr in ihrer technischen Errungenschaft als vielmehr in der Reinheit des Herzens. Einst hatte die Losung der Einweihung gelautet: „Vom Norden: Sei rein! Vom Süden: Ich weihe mich! Vom Osten: Liebe alles! Vom Westen: Ich dien‘!“ – Habsucht und Machtgier lösten am Ende furchtbare Kriege aus, die zum Untergang des sagenumwobenen Kontinents führten.

Die biblische Rebellion der Engel gegen Gott, die zum Fall Luzifers führte, „ist die Geschichte des verlorenen Atlantis“, schrieb der weltbekannte Okkultist Manly P. Hall.

Die letzten Reste dieser Hochkultur versanken mit der Insel Poseidonis ungefähr 10’500 v. Chr. in ihr nasses Grab. Zuvor hatten Flüchtlinge – oder besser Pioniere – die Fackeln ihrer Zivilisation übers Meer in alle Himmelsrichtungen gerettet und so den Samen gelegt für spätere Hochkulturen in Ägypten, Mittelamerika und sogar Tibet.

Erinnerungen an diese Geschehnisse sind in gewissen okkulten Schriften und in vielen Legenden überliefert. Die bekannteste ist die biblische Geschichte von der Sintflut. Eine Legende, die sich in 72 Sprachen und in über 80’000 Aufzeichnungen der verschiedensten Völker wiederfindet, wie etwa Gerd Hassler in seinem Buch Noahs Weg zum Amazonas – Von den Überlebenden der Sintflut zu den Gottkönigen unserer Welt schreibt. Azteken, Tolteken und Amazonasindianer betrachteten sich als Nachkommen der „Söhne der Sonne“, welche die Sintflut überlebt hatten.

Und in Peru fanden Archäologen mit Sonnen geschmückte Dolmen, welche die Fachwelt sonst nur aus der Bretagne, aus Skandinavien und England kennt. Zusammen mit Schriftzeichen, die identisch waren mit den Zeichen von keltischen und antiken Kulturen des Mittelmeerraums, beispielsweise jenen der Griechen. „Erschüttert überdachte ich die Möglichkeit, dass zum Beispiel Reste der Kultur der Atlantiden in Peru um Jahrtausende älter sein müssen als diejenigen, schon bekannten, der keltischen und mittelmeerländischen Gebiete“, bekannte der französische Archäologe Professor Marcel Homet in den 1958 veröffentlichten Notizen über seine Forschungsreisen nach Südamerika. Weiterlesen...& mehr

 

„Stonehenge“ im Bodensee: Forscher rätseln über 170 mysteriöse Steinhügel

Eigentlich ist der Bodensee gut erforscht. Doch vor dem Schweizer Ufer verbirgt sich ein Geheimnis, das Archäologen und Geologen seit Jahren zum Grübeln bringt: Rund 170 Steinhügel liegen dort metertief unter der Wasseroberfläche. Wer hat sie gebaut – und vor allem warum? »

Wer sie errichtet hat, wie genau sie konstruiert wurden und wann sie entstanden sind – über diesen Fragen grübelt Projektleiter Leuzinger mit seinem Team vom Amt für Archäologie des Kantons Thurgau bereits seit einigen Jahren. An diesem Freitagvormittag steht der Forscher neben einem Rohr mit einer Sedimentprobe aus dem Seegrund und hofft auf weitere Hinweise auf die Entstehung und den Zweck der Formation.

 
Steinhügel im Bodensee zufällig entdeckt

Entdeckt wurden die Hügel, die rund viereinhalb Meter tief im Wasser und in regelmäßigen Abständen in einer Reihe stehen, eher zufällig. Im Auftrag der Internationalen Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB) hatte ein Forscherteam aus Deutschland, Österreich und der Schweiz den Bodensee neu vermessen – ein Forschungsschiff tastete 2015 mithilfe eines Fächerecholots den Seegrund ab. Bei der Auswertung der Daten fielen die Erhebungen dem Wissenschaftler Martin Wessels vom Institut für Seenforschung in Langenargen auf. „Wir dachten ursprünglich, dass das Störungen bei den Messungen sind“, sagt er. Aber als das Team erneut nachgemessen hatte, stellte sich heraus, dass es sich um echte Strukturen handelte.

Bisher setzen die Wissenschaftler auf einen zeitlichen Bereich zwischen 5000 und 0 vor Christus. „Das reicht uns aber nicht“, sagt Leuzinger. „Wir wollen es genauer wissen.“ Er selbst tippt darauf, dass die Erbauer der Hügel aus Pfahlbausiedlungen in der Bronzezeit stammen, also rund 1000 Jahre vor Christus gelebt haben. Genaueres wisse man aber erst nach der Untersuchung der Sedimentproben. Mit ersten Ergebnissen rechnen die Wissenschaftler im Herbst. Der Archäologe schätzt zudem, dass der Bereich der Hügel damals in flacherem Wasser gelegen hat. „Ich gehe davon aus, dass das Wasser den Menschen damals maximal bis zum Bauchnabel ging.“

„Es kann sein, dass wir das nicht lösen werden“

 

Rätselhafte Steinhügel im Bodensee von Menschen errichtet

Quelle: Focus