1. März 2021

Hilfe! Jetzt steigt wieder der R-Wert und alles muss dicht bleiben

Foto: Corona-Regeln (über dts Nachrichtenagentur)

Die Pandemie-Profiteure versuchen wirklich, mit allen miesen Tricks den Lockdown so lange wie möglich (nicht nötig) zu verlängern. Dazu verwenden sie nach Belieben völlig irrelevante Zahlen, die dann, wenn es gerade passt, aus dem Hut gezaubert werden, um die Bürger weiterhin in Angst und Schrecken zu halten.

Bis vor kurzen war es der Inzidenzwert, jetzt plötzlich wird zusätzlich der R-Wert wieder auf den wackeligen Tisch geknallt:

Angesichts wieder steigender so genannter Infektionszahlen warnt der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, vor weiteren Lockerungen der Corona-Maßnahmen. „Wer in Zeiten steigender R-Werte über Lockerungen spricht, handelt absolut unverantwortlich“, sagte der Mediziner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). Es sei zu früh für Lockerungen.

„Bei jeder Lockerung wird es einen deutlichen Anstieg der Zahlen geben.“ Mit Blick auf die zuletzt wieder gestiegene Sieben-Tage-Inzidenz und den erneut hohen R-Wert warnte Montgomery: „Der Inzidenzwert zeigt, wo wir aktuell stehen. Der R-Wert zeigt, wohin wir gerade gehen. Bei einem Wert klar über 1,0 droht wieder exponentielles Wachstum – und genau das ist jetzt der Fall.“ Das Virus habe mit seinen Mutationen eine neue Stufe erreicht. Es sei nicht nur ansteckender, sondern führe wahrscheinlich auch zu schwereren Krankheitsverläufen.

Das Robert-Koch-Institut hatte den bundesweiten Sieben-Tage-R-Wert am Sonntagnachmittag mit 1,10 angeben, er lag damit zum dritten Mal in Folge über der kritischen Marke von 1,0. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz war wieder auf über 60 Fälle pro 100.000 Einwohner gestiegen. Als Reaktion auf die Entwicklung forderte Montgomery eine Beschleunigung der Impfungen: Impfstoffdosen, die in der ersten Prioritätsgruppe nicht abgerufen würden, müssten jetzt sofort in der zweiten Gruppe zum Einsatz kommen. „Wir dürfen uns hier nicht sklavisch an die Impfreihenfolge halten“, mahnte der Mediziner.

Der Weltärztepräsident warnte zudem davor, die Debatte über die Pandemie zu macht- und parteipolitischen Zwecken zu gebrauchen. „Die politische Kommunikation über die Pandemie könnte besser laufen. Es geht sehr oft nicht um epidemiologische Fakten, sondern vor allem um Eitelkeiten.“ Er habe die große Sorge, dass diese Entwicklung mit dem heraufziehenden Bundestagswahlkampf noch eskaliere. „Das können wir uns nicht leisten“, sagte Montgomery.

Leisten können wir uns dagegen einen permanenten Lockdown, nicht wahr, Herr Montgomery?

Das einzige, was den werten Herren anscheinend nicht interessiert, ist die Zahl der ernsthaft erkrankten und belegten Intensivbetten. Die geht nämlich immer weiter runter. Aber das passt den Pandemie-Profiteuren eben überhaupt nicht. (Mit Material von dts)

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