12. Mai 2021

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Pathologe: „Zu Tode geschützt ist auch gestorben“ – Die Maske verursacht vielfach schwere Krankheiten

Die Maske macht die Menschen krank, besonders Kinder und alte Menschen, warnt der Pathologie-Professor Dr. Arne Burkhardt. Sie stelle einen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit dar und gefährde lebenswichtige Körperfunktionen. Die Folgen für den Organismus seien objektiv nachweisbare physiologisch-organische Veränderungen und führten zu dem charakteristischen Krankheitsbild dauerhafter Atembeschwerden. Gesundheitsschäden und Langzeitfolgen durch Maskentragen würden offiziell verleugnet oder verniedlicht. In einer über 50-seitigen Expertise erläutert er die Folgen der Maskenpflicht für die Gesundheit.1

„Professor Burkhardt, 76 Jahre, blickt auf eine langjährige Lehrtätigkeit an den Universitäten Hamburg, Bern und Tübingen zurück sowie Gastprofessuren/Studienaufenthalte in Japan (Nihon Universität), USA (Brookhaven National Institut) Korea, Schweden, Malaysia und der Türkei. Er hat 18 Jahre das Pathologische Institut in Reutlingen geleitet, war danach als niedergelassener Pathologe tätig und befindet sich jetzt im Ruhestand. Bei seinen Forschungen legte er die Schwerpunkte auf Lungenpathologie und Kopf-Hals-Pathologie.“ 2

Aus seiner ausführlichen Expertise seien nachfolgend wesentliche Erkenntnisse referiert oder zitiert, wobei die Anmerkungen () im Text auf dortige Quellen verweisen.

Vor Einführung der generellen Maskenpflicht in der Corona-Krise hätte ethisch verpflichtend eine seriöse wissenschaftliche Prüfung über Nutzen, Schaden und Langzeitfolgen des Maskentragens erfolgen müssen. Diese sei weder vor noch nach der Einführung erfolgt. Stattdessen wurden Verstöße gegen diese Pflicht und angebliche ärztliche Falsch-Atteste zur Befreiung mit harten Sanktionen belegt. Ein unabhängiger Forscher – Simon Thompson (12) – komme zu dem gleichen Schluss: „Ohne irgendwelche wissenschaftlichen Untersuchungen zu den Langzeitfolgen des Maskentragens ist es extrem unverantwortlich, Maskentragen der ganzen Welt zu verordnen. Es ist Zeit, die Zwangsmaßnahmen und alle weiteren Menschen-Experimente zu stoppen.“

Die Maskenpflicht müsse dringend ausgehebelt werden, sonst werde der Satz von Chr. Prantner grausame Wirklichkeit (3): „Zu Tode geschützt ist auch gestorben“.

Angeblicher Nutzen der Maske

Prof. Burkhardt setzt sich umfassend mit den Veröffentlichungen über den Nutzen des Maskentragens auseinander, die keine wissenschaftliche Eindeutigkeit brächten. (S. 11 f.) So habe eine Erklärung der Bundesärztekammer und zahlreicher Ärztlicher Verbände und Vertreter noch einmal im November 2020 (22) behauptet, die aktuelle Evidenz aus vielfältigen Studien spreche für einen Nutzen des Mund-Nasen-Schutzes. Die Studien wiesen darauf hin, dass sowohl die Übertragung auf andere als auch die Selbstansteckung durch Alltagsmasken reduziert werde. Trotz aller noch bestehender Unsicherheit resultiere aus den Daten aus Sicht der Unterzeichner die klare Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Prof. Burkhardt: „Da ausdrücklich die ´Sicht` der Unterzeichner präsentiert wird, handelt es sich auch hier lediglich um eine Meinung der Unterzeichner, die nicht zwingend ist.“
Eine Dokumentation der Ärzte für Aufklärung „Die Evidenzlage zur Mund-Nasen-Bedeckung – Sinn oder Unsinn? Schutz oder Gefahr?“ (S. 15)  gebe einen umfassenden Überblick über die diesbezügliche Literatur. In über 40 internationalen wissenschaftlichen Studien hätten sich keine Untersuchungen gefunden, die über Spekulationen hinaus einen wesentlichen Schutz durch Maskentragen belegen konnten, aber zahlreiche Hinweise auf unkalkulierbare psychische und körperliche Schäden.
„Für den Laien gilt leider in Ermangelung eines öffentlichen Diskurses die einfache Logik, die  Wirksamkeit der Maske werde dadurch bewiesen, dass das Nichttragen mit Buße belegt ist.“

Atemluft und Gesundheit

Durch eine Maske werde die natürliche Atemluft gefiltert und durch verminderten Sauerstoff und erhöhtes CO2 negativ verändert. Die Atemluft werde mit der Dauer des Maskentragens für den Menschen immer unzuträglicher.
Was bei der Maske nicht beachtet werde, das Problem der Gesundheitsschädigung durch „unzuträgliche“ Atemluft, spiele bei der Debatte über Folgen der Luftverschmutzung, Auspuffgase und Städte-Sperrungen in einer breiteren Öffentlichkeit schon lange eine große Rolle: „Tod durch schlechte Luft – in Europa ist jeder achte Todesfall eine Folge von Umweltbelastungen, dies trifft vor allem Kinder, Alte und Arme“- „Schlechte Luft bedroht Gesundheit“ (13, 14, 15).

Die Luftqualität habe allerdings schon Beachtung in den SARS-CoV-2-Arbeitschutzregeln gefunden. In Räumen von Arbeitsstätten müsse gemäß Nummer 3.6 des Anhangs der ArbStättV ausreichend gesundheitlich zuträgliche Atemluft, in der Regel in Außenluft-Qualität, vorhanden sein… (3) Die Aerosolbelastung durch SARS-CoV-2 könne nicht durch direkt anzeigende Messgeräte bestimmt werden, so dass die CO2-Konzentration herangezogen werde. Hierfür reichten einfache Messgeräte (zum Beispiel CO2-Ampeln) aus. Entsprechend ASR A3.6 sei eine CO2-Konzentration bis zu 1.000 ppm noch akzeptabel. In der Zeit der Epidemie sei dieser Wert soweit möglichst zu unterschreiten…

„Diese Konzentration liegt beim Maskentragen deutlich höher; es finden sich Angaben von 20.000 bis 40.000 ppm. In der Pendelluft der Luftwege ist sie in jedem Falle zwangsläufig höher als in der … Umgebungsluft. Obwohl diese ´verbrauchte` Luft ohne Zweifel keine ´gesundheitlich zuträgliche Luft` darstellt, wird diesem Umstand keine Bedeutung beigemessen und ein Masken-Tragen bei der Arbeit über Stunden angeordnet.
Auf der anderen Seite wird postuliert, dass Luftschadstoffe (was immer man als solche definiert) und Feinstaubpartikel „Komplizen des Virus“ sind (17,18). … Möglicherweise sind also Masken sogar Komplizen des Virus.
Es besteht ohne Zweifel ein Grundrecht auf „zuträgliche Atemluft“, welches einerseits von Gerichten beim Erlass von Fahrverboten zugrunde gelegt, beim Zwang zum Maskentragen aber von allen Verantwortlichen missachtet wird.“

Physiologie der Atemwege

Zu den Auswirkungen des Maskentragens auf den menschlichen Organismus und mögliche Gesundheitsschäden gebe es nur wenige und kaum belastbare Untersuchungen, was auch der mangelnden Normierung der Masken geschuldet sein dürfte. (S. 19 f.) …
Insgesamt werde in Studien unterschiedlicher Qualität (57, 58, 59) eine Auswirkung des Maskentragens auf den Gesamtorganismus und die Physiologie des Atmens durchaus konstatiert, wenn dies auch unterschiedlich bewertet werde. Dies seien:

  • erhöhter Atemwiderstand
  • Ansteigen der CO2-Konzentration im Blut und Atemluft
  • Verringerung der O2-Konzentration (Sauerstoff) im Blut und Atemluft
  • Atembeschwerden (Dyspnoe) / Allgemeinsymptome wie Müdigkeit
  • erhöhte Feuchtigkeit und Temperatur der Atemluft
  • Beeinflussung der Lungenreinigung (Clearance)
  • Überfeuchtung der Lungen

„Dem Laien und Nichtmediziner ist im Allgemeinen nicht klar, dass Lunge und Luftwege eine komplexe Funktionseinheit bilden, die nicht nur dem Gasaustausch (Atmung im engeren Sinne) dient, sondern auch der Lungenreinigung sowie der Wärme- und der Feuchtigkeits-Regulation des Körpers. Dies wird am deutlichsten beim „Hecheln“, das bei Hunden, aber auch überhitzen Menschen typisch ist.
Es ist zwingend, dass durch die Veränderungen der Gaszusammensetzung in den Luftwegen beim Maskentragen (erhöhtes Kohlendioxid, erniedrigter Sauerstoff) sowie Einflüsse auf wichtige Funktionen derselben bei der Wärme- und Feuchtigkeitsregulation, vor allem auch Lungenreinigung entscheidend beeinflusst wird.
Jede Veränderung und Verschlechterung dieses hochkomplizierten lebenswichtigen Systems muss von vornherein äußerst bedenklich erscheinen. Eine Maskenfeuchtigkeit und Verschleimung wird von Maskenträgern oft berichtet.“

Gezielte Untersuchungen über weitere Folgen wie Bakterien- und Pilznachweis fehlten aber vollständig. Eine zytologische Untersuchung (der Zellen) habe hier zur Beurteilung des Lungenstatus im weitesten Sinne dieselbe Bedeutung wie die Blutuntersuchung für das Erkennen innerer Krankheiten. Entsprechende Untersuchungen an Maskenträgern fehlten aber.

„Bei Gesunden kann der beim Maskentragen erhöhte Atemwiderstand durch forcierte Atmung, d.h. Anstrengung der Atemmuskulatur, kompensiert werden. In der Presse wird dies verharmlost („Leistung trotz Widerstand“, 106). …
Der Organismus wählt aber im Angesicht der vermehrten Anstrengung und Muskelbelastung beim Atmen einen anderen Weg zur Kompensation, wenn ihm dies möglich ist, nämlich Reduktion aller übrigen nicht notwendigen Muskelanstrengungen und Energie-Verausgabungen: Bei Maskenträgern ist die körperliche Aktivität durchschnittlich um 40 % reduziert (38). Dies betrifft vor allem Kinder, die nicht wie viele Erwachsene im Beruf einem Zwang zur körperlichen Aktivität unterliegen. Folgen sind Übergewicht und psychische Probleme.“

Auswirkungen auf Aerodynamik und Blutgas-Werte

Durch die Maske werde der obere Luftraum vergrößert, indem wir zusätzlich zu den inneren oberen Luftwegen (Nase, Rachen, Mund, Kehlkopf) einen zweiten äußeren Neo-Luftraum schaffen. Damit werde der sog. Totraum ausgeweitet, in dem „verbrauchte Luft“ beim Ausatmen stehen bleibe, um, angereichert durch eingeatmete frische Luft, in die Lunge zurück zu gelangen. Die menschliche (Säugetier-) Lunge sei hierbei entwicklungsgeschichtlich sowieso ein Schwachpunkt für die körperliche, zerebrale und muskuläre Leistungsfähigkeit, d.h. eine „Achillesferse“.  …
Die Mangelkonstruktion der menschlichen Lunge mache diese zum Brennpunkt bedeutender Volkskrankheiten – vor allem Lungenentzündungen (altersunabhängig …), aber auch z.B. Schlafapnoe (gefährliche Atemaussetzer). Weitere ontogenetische Schwachpunkte seien der Rücken beim aufrechten Gang und die Rückbildung der 3. Herzkranzarterie – beides Grundlage für weitere Volkskrankheiten – Lumbago (von der Wirbelsäule ausstrahlende Schmerzen) und Herzinfarkt.

„Der bei der Atmung nötige Gasaustausch findet in der Lunge selber durch Diffusion statt, hierfür ist eine … Membran von der Größe etwa eines Fußballfeldes nötig; in den Luftwegen geschieht dies durch Strömung.
Obwohl alle Gase – auch Sauerstoff und das verbrauchte CO2 – selbstverständlich den Maskenstoff passieren können, wird hierdurch der Strömungs-Querschnitt eingeengt und damit der freie Atemstrom behindert und verlangsamt … d.h. es kommt im obersten äußeren Neo-Luftweg zu erhöhtem Atemwiderstand. …  Für die wirksame und angepasste Maske konstatiert L. Wieler vom RKI (60): ´Angesichts des Atemwiderstandes, der bestehe, könne man sie nur eine bestimmte Zeit tragen, am besten unter ärztlicher Aufsicht. Häufig wird die zusätzliche Anstrengung mit Atmen durch einen Strohhalm verglichen`.
Der erhöhte Atemwiderstand kann bis zu einem gewissen Grad durch forciertes Atmen kompensiert werden. Dies geht aber i.d.R. mit Atembeschwerden einher und führt bei längerem Maskentragen trotzdem zu erhöhten CO2- Werten und erniedrigten Sauerstoffkonzentrationen im Blut – dies dürfte unbestritten sein.“

Symptome der Masken-Dyspnoe

Die Folgen für den Organismus bei Schaffung eines künstlichen äußeren (Neo-)Oberen-Luftweges durch eine Maske seien durch typische Beschwerden und objektiv nachweisbare physiologisch-organische Veränderungen gekennzeichnet und führten zu einem charakteristischen Krankheitsbild der Masken-Dyspnoe (gestörte Atmung mit vermehrter Atemarbeit).
Es entspreche der Alltagserfahrung, dass es – je nach Effizienz und Wirksamkeit der Maske bei der Mehrzahl der Träger zu Atembeschwerden – zur Masken-Dyspnoe komme, was zu panisch-forciertem Abreißen der Maske nach Verlassen von Orten mit Maskenpflicht führe. Dies könne man jederzeit beobachten, im wachen Zustand komme der Betroffene so einem Atemstillstand zuvor, gelegentlich seien aber Ohnmachtsanfälle, bei Kindern fragliche Todesfälle dokumentiert. Diese Atembeschwerden entsprächen nicht nur der eigenen Erfahrung auch im Bekanntenkreis, sondern seien in YouTube Kommentaren (63) zu tausenden dokumentiert und bedürften keiner weiteren Überprüfung.
Jeder Maskenträger, auch ohne Vorerkrankung, weise dieses Krankheitsbild auf, bzw. entsprechende physiologische Veränderungen des Gesamtorganismus. Selbstverständlich zeige die Masken-Dyspnoe individuell unterschiedlichen Leidensdruck, unabhängig von einer evtl. zugrunde liegenden weiteren Erkrankung. Die Pathophysiologie sei aber zwangsläufig bei Beschwerde-Klägern und -Leugnern gleich.

„Nach der Definition der WHO – deren Definition …  dem gesamten Infektionsgeschehen zugrunde gelegt wird, ist Gesundheit definiert als ´Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens` und gilt als ´menschliches Grundrecht`. Personen mit den oben genannten Beschwerden und Symptomen sind somit keinesfalls „gesund“ – sondern krank und leiden an einer Krankheit, unabhängig von Vorerkrankungen (die Maske als solche ist eine Krankheit). Die regelmäßigen mit den Beschwerden einhergehenden objektivierbaren und messbaren Veränderungen an Luftwegen, Lungen und Gesamtorganismus definieren dieses Krankheitsbild weiter.“

„Maskentragen führt zu einem erhöhten Strömungswiderstand vor den oberen (Neo-) Luftwegen. Die Folgen einer mechanischen Atembehinderung in den inneren oberen Luftwegen sind gut erforscht. Der Pathomechanismus beim Maskentragen ist absolut analog zur sog. „Schlaf-Dyspnoe/Apnoe“ – es handelt sich hierbei um ein unbestrittenes Krankheitsbild. Es kommt vorwiegend im Schlaf durch Entspannung und Tonus-Verlust der Kopf-Halsmuskulatur zu erhöhtem Strömungswiderstand der Luftwege im Rachenbereich.
Die Beschwerden gleichen bis ins Detail dem Krankheitsbild der Masken-Dyspnoe durch Strömungsbehinderung in den äußeren oberen (Neo-)Luftwegen. Durch die Strömungseinschränkung kommt es zu nächtlichen Atem-Aussetzern bei erhöhtem CO2-Gehalt in Blut und Gewebe sowie Sauerstoffmangel des Gehirns mit Veränderung der Gehirnströme. Dies führt zu reaktiver Panik-, Stress- und ggfs. Weck-Reaktionen, die im Tiefschlaf meist nicht bewusst wahrgenommen werden, aber dramatische Folgen für den Organismus auch im Wachzustand ohne Luftstrombehinderung haben und ein charakteristisches Beschwerde- und Krankheitsbild erzeugen. Typische Symptome am Tage sind: Luftnot, Kopfschmerz, Schwindel, Konzentrationsprobleme, Gedächtnisstörungen, Müdigkeit, Schläfrigkeit, unfreiwilliges Einschlafen, sog. Sekundenschlafattacken und depressive Verstimmung; begünstigt werden Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen.
Am Krankheitswert der Schlafapnoe besteht kein Zweifel. Sie ist als Behandlungs-bedürftige Erkrankung anerkannt. … Eine Behandlung der Schlafapnoe/Dyspnoe ist nicht nur wegen der subjektiven Einschränkungen und Leiden sowie Spätfolgen für den Patienten selber dringend angezeigt, sondern vor allem wegen der Gefahr für die Umwelt, nämlich erhöhter Unfallgefahr.“

Lungenreinigung

Die Schädigung der Lungenreinigung – die zweite, neben dem Gasaustausch wichtige Funktion der Atemwege – sei vielen nicht bewusst und werde in diesem Zusammenhang kaum beachtet. Diese Lungenreinigung erfolge durch Fresszellen, die mit Schadstoffen in der Wasser/Schleimschicht der Luftwege durch aktives Flimmern der Atmungs-Zellen nach oben/außen ausgeschieden werden. Dies erfordere Energie. Verminderter Luftstrom, geringere Sauerstoffzufuhr und weitere Veränderungen des Milieus schädigten diese Zellen. Die Folgen seien Abwurf der Flimmerhärchen (Ciliocytophthorie), Verschleimung, produktiver Husten und Atembeschwerden.
Die Lungenreinigung sei abhängig von Feuchtigkeit und Temperatur der Atemluft. Im maskenfreien Zustand werde vom Körper durch die Nasenschleimhaut ein Optimum konditioniert. Sowohl Unter- als auch Überschreiten dieser optimalen Werte schaden der Lungenreinigung. Unterschreiten führt im Winter in geheizten Räumen zum Austrocknen des Oberflächen-Filmes, Einschränkung der Reinigung und vermehrter Infektionsanfälligkeit. … Überschreiten des Feuchtigkeitsoptimums mit Kondensation des Wassers trete beim Maskentragen in erheblichem Maße regelhaft auf und vermindere die Lungenreinigung; dies sei von der Feuchtigkeit der Außenluft abhängig. (S. 4-5)

Kinder und Maskentragen

Prof. Burkhardt weist entschieden darauf hin, dass Kinder einen höheren Sauerstoffbedarf als Erwachsene und ein größeres Totraumvolumen haben. Daher sei es zwingend, dass sie auch empfindlicher bei einer Masken-Dyspnoe (Atemnot) reagieren und ausgeprägtere Beschwerden und Krankheitssymptome zeigten.
Eine Studie an der Universität Witten/Herdecke habe bei Angaben von 363 Kinderärzten und Eltern von insgesamt 25.930 Kindern Beschwerden beim Maskentragen bei 17.854 Kindern (69 %; 87) ergeben: Reizbarkeit (60 %); Kopfweh (53 %); Konzentrationsschwäche (50 %); Stimmungs-Schwankungen (49 %);  Unwohlsein (42 %);  Lern-Schwierigkeiten (38 %);  Schwäche/Erschöpfung (37 %);  Kurzatmigkeit (29 %);  Schwindel (26 %).

„Die Masken-bedingte Retention (Zurückhaltung) von Schadstoffen in der Lunge und Lymphknoten dürfte gerade bei Kindern aufgrund der biologisch noch hohen Lebenserwartung unkalkulierbare Langzeitfolgen haben.
Wohl aufgrund des erhöhten Sauerstoffbedarfs des noch in Entwicklung befindlichen Gehirns gibt es im Kindesalter den „plötzlichen Tod unklarer Ursache (SIDS)“, dessen Häufigkeit generell deutlich unterschätzt wird (89).“

In Deutschland sei von einem HNO-Arzt über den Tod von mindestens einem Kind beim Maskentragen berichtet worden. Zunächst habe man dies in den Medien zum „Hoax“ (Scherz) deklariert, allein weil ein nicht-stimmiger Todesort (Schweinfurt) angegeben worden sei. Dabei sei es bei der Vorstellung von Patienten in der Öffentlichkeit (z.B. Vorlesungen) üblich, zum Schutz des Patienten und der Angehörigen, zur Person irreführende Angaben, aber in der Sache zutreffende Krankheitsgeschichten zu präsentieren. Also zunächst eine zutiefst ärztlich-verantwortungsvolle Handlung.
Ein medizinisch dilettantischer und selber fehlerhafter Faktencheck (90) stellte dies als Falschmeldung hin: „Tote Kinder? Dieser Arzt verbreitet Fake-News über Corona-Masken“. Die Todesumstände seien erfunden und unbelegt (www-t-online.de; 27.10.2020). Hierzu würde die Polizei München zitiert, die den Tod eines 6-Jährigen bestätigt, aber als nicht relevant bezeichnet, wörtlich: „Er sei im Krankenhaus gestorben, vermutlich an einer Krankheit, da gebe es weder eine Obduktion, noch werde die Polizei informiert“.

„Die mangelnde Abklärung einer Todesursache bei einem 6-jährigen („vermutlich“) ist nicht nur skandalös, sondern eine grobe Verletzung der ärztlichen Pflicht der Krankenhaus-Ärzte. Eine Meldung bei der Staatsanwaltschaft und Obduktion durch einen Pathologen oder eher sogar durch einen Gerichtsmediziner ist nicht nur Standard und Vorschrift, sondern gesetzlich zwingend. Eine fundierte Beurteilung ist ohne weitere Daten (Leichenschau, Todesbescheinigung) hier nicht möglich, der „Faktencheck“ und Polizeibericht aber eklatant unzulänglich und zur Wahrheitsfindung unbrauchbar. Der betroffene Arzt kann sich leider wegen der ärztlichen Schweigepflicht ohne Zustimmung der Angehörigen gegen solche Diffamierung nicht wehren. …
Prof. C.F. Poets, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Tübingen sagt hierzu: ´Obduktionen bei allen ätiologisch 
(ursächlich) nicht ganz klaren Todesfällen, vor allem im Kindesalter, sind unverzichtbar`.“

Prof. Burkhardt kritisiert die Stellungnahmen einzelner Kinderärzte und  -Vereinigungen, in denen erklärt wird, das Tragen von Masken stelle für Kinder kein Gesundheitsrisiko dar. Das beruhe auf keinen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Eine differenzierte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Pathophysiologie des Maskentragens, insbesondere bei Kindern, sei ihm nicht bekannt.

Zum Masken-Attest

„Als Arzt bin ich hier – auch bei Zweifel – persönlich dem geltenden Recht unterworfen, meinen Patienten gegenüber aber nur meinem Wissen und Gewissen. Als vertretbare Konsequenz muss ich jedem Patienten, der Beschwerden der Masken-Dyspnoe angibt – und diese sind a priori ohne Untersuchung glaubhaft – ein Masken-Befreiungs-Attest ausstellen.
Das haben verantwortungsvolle Ärzte von Anfang an so gehandhabt. Der inkriminierte HNO-Arzt konstatiert zu Recht, dass sich jeder Arzt schuldig macht, der kein Attest ausstellt. Offensichtlich sehen die für die Durchsetzung der Maskenpflicht Verantwortlichen hierin eine Gefahr für ihr „nicht zu hinterfragendes“ Präventionskonzept, d.h. einen möglichen Dammbruch. Obwohl eine Befreiung von der Maskenpflicht gegeben ist, wenn allgemein das Tragen aus medizinischen oder aus sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist, wird eine Befreiung oft unzulässig an das Vorliegen von Grunderkrankungen geknüpft, die aber nie verbindlich definiert wurden.“

Wenn man mit dezenten Methoden Andersdenkende und Kritiker nicht in den Griff bekomme, schreite man zur öffentlich personalisierten Verfolgung. Folgerichtig sei eine breitangelegte öffentlich-mediale Kampagne gestartet unter dem Motto „unzulässige, illegale Maskenatteste, Scheinatteste, Gefälligkeitsatteste“. Durch brachiale Ermittlungen – Hausdurchsuchung, Sicherstellung von Patientenunterlagen – gegen mindestens ein Dutzend Ärzte seien andere Ärzte erfolgreich eingeschüchtert worden. (S. 39) 3

„Auch die Gerichte beugen sich hier nicht unerwartet dem aktuellen Trend und verletzen gängige Beweis-Regeln. Das Verwaltungsgericht Stuttgart entschied bei drei Schülern, ´die behauptete Unmöglichkeit oder Unzumutbarkeit des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung sei nicht glaubhaft gemacht worden`. Aus den Attesten gehe nicht hervor, welche gesundheitlichen Beeinträchtigungen von den Masken hervorgerufen würden (109).
Dies ist ein unzulässige Umkehrung der Beweispflicht, selbstverständlich müsste bei Maskenpflicht, d.h. einem Eingriff in die Körperfunktion des Atmens, von den Gesetzgebern und Verantwortlichen, spätestens von den Gerichten, zuerst deren Harmlosigkeit nachgewiesen werden und nicht die Schädlichkeit von den Betroffenen.“

Ausblick

Prof. Burkhardt konstatiert, dass sich die jetzt im Rahmen des Lockdowns verfügten Corona-Präventions-Maßnahmen zunehmend einer rational-wissenschaftliche Beurteilung entziehen – was mit der Formulierung „sie dürften niemals hinterfragt werden“ (RKI-Präsident Wieler) auch von Anfang an gewollt sei. Die polizeiliche Durchsetzung der fragwürdigen Verfügungen sei längst zum Selbstzweck geworden.
Auf den Pressekonferenzen der Regierung würden über den  wissenschaftlichen Beraterkreis außerhalb des Robert-Koch-Institutes hinaus wenig konkrete Angaben gemacht.
„Pathologen, die noch immer eine übergreifende ´Lehre von den Krankheiten` vertreten, sind in Berater-Gremien der Regierungen in den deutschsprechenden Ländern nach Kenntnis des Autors nicht vertreten. Sie könnten nicht nur bei der Klärung von Todesursachen, sondern auch bei Fragen der Pathogenese im weitesten Sinne einen Beitrag leisten, so wie es diese Zusammenstellung möchte.

Einem Virologen oder Tierarzt (vom Bankkaufmann ganz zu schweigen) dürften Alveoläre Clearing, Schlaf-Apnoe oder Ciliocytophthorie eher nicht geläufig sein.
Es gilt der Grundsatz der von der 68-iger Bewegung in Hinblick auf Musik (Spray-Aufschrift am Musik-Konservatorium Bern) geprägt wurde:

„Wer nur von Viren etwas versteht, versteht auch von diesen nichts“.

Quelle: FASSADENKRATZER